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Mallorca

Die größte der Baleareninseln hat viele faszinierende Gesichter. Moderne Badeorte mit pulsierendem Leben, zu denen das ursprüngliche Hinterland und die unberührte Natur im Kontrast stehen. Von Einheimischen wird Mallorca auch liebevoll “Isla de la Calma“ genannt - “Insel der Ruhe“. Diese Ruhe überträgt sich auf Sie, den Besucher: durch landschaftliche Schönheit, durch viel Sonne und durch das Meer.

Willkommen auf Mallorca
Was auf dieser Insel am schönsten ist? Selbst Besucher mit langer Mallorca-Erfahrung wissen nicht, was es nun eigentlich ist: ein Frühlingsmorgen auf einer Terrasse in Palma bei frischem Milchcafé und einer knusprigen ensaimada; ein lauer Sommerabend an der Hafenmole, wenn die Fischerboote geruhsam aneinanderdümpeln; ein goldener Herbsttag in einem Bergdorf, wenn die Sonne rotgolden im Meer versinkt; ein Winterabend am Feuer einer Landkneipe. Oder aber eine Bootsfahrt bei heißer Sonne und kühler Brise an der Küste entlang, die immer wieder erstaunliche Ansichten beschert. Mancher schwört auf einen faulen Tag am Strand, ein anderer genießt das oft kosmopolitische Ambiente.

Die Insellandschaft ist so vielfältig wie die Inselbesucher. Eine wilde Berglandschaft im Norden, in der sich nicht nur Dörfer an die Felsen über dem Meer schmiegen, in der sich die Ausblicke weit über das Land nur so überbieten: das Tramuntana-Gebirge, die Serra del Norte, ist ein Paradies für Wanderer, für Naturfreunde, für Ornithologen. 40 Gipfel überragen die 1000 m, der höchste ist der Puig Major mit 1445 m. Niemals ist es weit bis zur Küste, wo wohlorganisiertes touristisches Leben stattfindet. Über 581 km erstreckt sich die Wasserfront Mallorcas. Ein gutes Drittel dieses Gebiets ist urbanisiert und touristisch genutzt - obwohl die Länge der 179 Badestrände zusammengenommen nur etwa 50 km, also weniger als ein Zehntel der gesamten Küstenlänge ausmacht.

Doch ob am Meer oder weiter im Landesinneren - ein jeder kommt auf seine Kosten. Ob nobel oder einfach - für alle ist gesorgt. Golfer reisen ebenso regelmäßig nach Mallorca wie Tennisprofis und Radler. Es gibt alle nur denkbaren Arten von Wassersport. Eine Fülle von Restaurants sorgt für das leibliche Wohl. Für jeden Geldbeutel, für jede Geschmacksrichtung ist etwas dabei - von uriger Landkneipe bis zum Drei-Sterne-Restaurant, vom deutschen Biergarten bis zum britischen Pub, von der Bodega bis zur Vinothek.
Reisemonate:
Mai
Juni
Juli
August

Allgemeine Informationen

Wer eine behindertengerechte Unterkunft sucht, sollte Reiseveranstalter zu Rate ziehen, die große Hotels in ihrem Programm haben. In den großen Hotelanlagen sind die Einrichtungen von der Rampe für Rollstuhlfahrer bis zu Griffen in geräumigen Badezimmern eher gewährleistet als in kleineren Unterkünften. Einen spanischen Hotelführer für körperlich Behinderte mit Adressen auch in Mallorca gibt es beim Centro Estatal de Minusválidos Físicos.
Centro Estatal de Minusválidos Físicos
C/ Eugenio Salazar, 2a
E - 28002 Madrid
Tel. +34 / 914 13 80 01
Fax +34 / 914 16 99 99
Mallorquinische ebenso wie Urlaubskinder sind von den künstlichen Wasserparks hellauf begeistert. Die oft riesigen Anlagen mit Schwimmbädern und Wasserrutschen, mit Snack-Bars und Ruhezonen liegen u. a. im Süden bei S'Arenal, in der Nähe von Magaluf, in Port d'Alcúdia oder im Inselinneren zwischen Binissalem und Inca. Glücklich machen kann man Kinder ebenso mit einem Ausflug nach Marineland (bei Portals Nous), zum Safaripark Reserva Africana bei Cala Millor oder zum Botanischen Garten Botanicactus bei Ses Salines.
Flugzeug
Am schnellsten und bequemsten reist man zweifellos per Flugzeug. Mallorcas Aeroport Son Sant Joan, 10 km von Palma entfernt, ist mit allen großen europäischen Flughäfen verbunden. Charter- und Linienflüge landen das ganze Jahr über regelmäßig auf Mallorca. Beliebt ist die preiswerte Kombination Charterflug/Unterkunft, die von Reiseveranstaltern organisiert wird. Bei zeitlicher Flexibilität kann man sich kurzfristig nach Last-Minute-Tickets erkundigen. Langfristig dagegen sollte buchen, wer in der Hochsaison auf Mallorca Urlaub machen möchte.

Ab Aeroport Son Sant Joan stehen Mietwagen zur Verfügung, daneben Infostände, Hotelauskünfte, Banken und Taxistände. Der Flughafenbus (Nr. 17) fährt alle halbe Stunde zur Plaça de Espanya in Palma.
Flüge zum Festland und den Nachbarinseln
Mehrmals täglich gibt es Flüge nach Menorca und Ibiza. Am Wochenende und zu den Feiertagen sollte man das Inselhüpfen rechtzeitig anmelden. Das gleiche gilt auch für Luftverbindungen zum spanischen Festland. Hier ist das Angebot sowohl bei Linien- als auch bei Charterflügen recht groß.
PKW & Fähre
Wer auf dem Landweg anreist, ist zumeist mit dem Auto unterwegs (bleifreies Benzin ist auf Mallorca kein Problem) und nimmt dann die Fähre von Barcelona nach Palma. Sie fährt ganzjährig ein- bis zweimal täglich. Bei der Gesellschaft Trasmediterranea dauert die Überfahrt 8-9 Std. Auch vom südfranzösischen Sète und dem italienischen Genua kann man sich übersetzen lassen. Auf welchem Wege auch immer, man sollte die Überfahrt mit dem Auto vor Reiseantritt buchen. Wer unmotorisiert unterwegs ist, bekommt das Ticket in Spanien bei den Büros der Trasmediterranea oder bei einem Reisebüro. Die Schiffe ankern im Hafen Estació Marítima südwestlich von Palma.

Strand & Meer

Auf der Insel finden Sie kilometerlange Sandstrände und kleine Buchten (Calas). Privatstrände gibt es keine. FKK ist am Strand Es Trenc und in einer kleinen Cala im Südwesten gestattet. Zu den wichtigsten zählen:

Playa de Palma

Die Playa de Palma liegt im Süden der Insel und zieht sich mehr als 6 km von Can Pastilla bis Arenal. Der Strand ist in 15 Strandabschnitte, sogenannte Balnearios (= Ballermann) eingeteilt. Balneario 1 bezeichnet den Beginn des Strandes in Arenal, Balneario 15 das westliche Ende bei Can Pastilla. Am bekanntesten ist der Ballermann 6 mit vielen Lokalen und Bars.

Es Trenc

Dieser Strand gilt als einziger naturbelassener Strand der Insel. Hier gibt es den genannten eigenen Abschnitt für Liebhaber der Freikörperkultur. Es Trenc ist ein flach abfallender, weisser Sandstrand und bietet karibisches Badeflair. Der Strand befindet sich im Südosten der Insel bei Colonia San Jordi.

Cala Mesquida

Die Cala Mesquida liegt im Nordosten, bei Cala Ratjada und ist ein rund 400 m breiter Dünenstrand. Von hier aus führt ein Wanderweg durch den Pinienwald nach Cala Ratjada. In der Nähe finden Sie die Eremita de Betlem, ein romantischer Aussichtspunkt mit einer Heilquelle.

Bahia de Alcudia

Hier im Norden befindet sich der längste Strand Mallorcas. Er beginnt in Puerto Alcudia und zieht sich über die Playa de Muro bis nach Can Picafort.
Insgesamt; umfasst der Strand eine Länge von fast 14 km. Hier befindet sich auch das grösste Sumpf- bzw. Feuchtgebiet im Mittelmeerraum, der Naturpark von Albufera. Ein Besuch ist für Naturfreunde sehr empfehlenswert.

Sehenswertes

Seit dem 01.05.2005 gibt es auf den Balearen die „Grüne Karte“. Sie ist eine Umwelt-Rabattkarte, für € 10,– erhältlich und bietet folgende Vorteile:

  • Rabatte in Museen, Natur- und Freizeitparks
  • 15 Freiminuten in öffentlichen Telefonzellen
  • 10% Nachlass beim Parken in Palma.

Zusätzliche Informationen und wo Sie die Karte erhalten, bekommen Sie vor Ort. Für Urlauber ist die Karte 15 Tage gültig.

Aqualand

Der größte Wasserpark Europas bietet in der Hauptsaison viel Spaß nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Zahlreiche Rutschen, Shows und Liegewiesen sorgen für Spaß und gute Laune.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr, im Juli und August mit verlängerten Öffnungszeiten. Eintritt ab ca. € 13,–. www.aqualand.es

Naturparks

Die Erhaltung der Naturparks auf Mallorca wurde wesentlicher Bestandteil der Bemühungen der Gemeinden, um den Tourismus auf der Insel zu fördern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Die geschützten Zonen auf Mallorca betragen bereits 40% der gesamten Insel. Da die Mallorquines besonders stolz auf ihre wunderschöne Landschaft sind, hat sich die Politik dazu entschlossen, sich mehr für ihren Erhalt einzusetzen.

Naturparks auf Mallorca:

  • Naturpark de sa Dragonera,
  • Naturpark de Mondragó,
  • Naturpark de S'Albufera de Mallorca,
  • Naturpark Maritime et Terrestre de Cabrera,
  • Naturpark La Reserva.
Western-Festival

Das seit 2 Jahren stattfindende Festival bietet neben Konzerten ein seltenes Spektakel: in der Stierkampfarena in Palma zeigen Reiter und Pferde ihr Können. Pferdeshow, Westernreit mit zahlreichen verschiedenen Pferden und Künstlern sorgen für eine tolle Stimmung.

Palma de Mallorca

Palma ist mit rund 350.000 Einwohnern die grösste Stadt der Insel und gleichzeitig Provinzhauptstadt der Balearen. Palma ist eine der schönsten Hafenstädte im Mittelmeerraum und wird von den Einheimischen auch gerne “ciutat“ (Stadt) genannt. Die Römer gründeten das damalige “Palmeria“ (was soviel bedeuetet wie „Siegespalme“) ca. 100 Jahre vor Christi Geburt. Als die Mauren 1000 Jahre später die Insel eroberten, errichteten sie auf diesen Mauern die “Medina Mayurka“ - die Überreste dieser Stadt können Sie noch heute besichtigen. Die Stadt Palma liegt im Süden der Insel an der großen “Bahia de Palma".Versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch der Stadt – denn sie besitzt ein aussergewöhnliches Flair! Mehr noch: von der ruhigen Provinzschönheit hat sich Palma in den letzten Jahren zum beliebten europäischen In-Treff verwandelt. Als Geschäftszeiten gelten: Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 13.30 Uhr sowie von 17 Uhr bis 20 Uhr und Samstag von 10 Uhr bis 13.30 Uhr. Tipp: Jeden Morgen (ausser an Sonn- und Feiertagen) gibt es in Palma frischen Fisch, frisches Gemüse und frisches Obst. Besuchen Sie eine der Markthallen: an der Plaza Olivar oder im Viertel Sta. Catalina.

 

Sehenwürdigkeiten in La Palma

Ideal zu erreichen sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit dem roten City-Sightseeing-Doppeldeckerbus, der im 15 Minuten-Takt durch Palma fährt.

 

Die Kathedrale des Lichts: La Seu

Sie zählt zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Spaniens und verfügt über die grösste Fensterrose der Welt. Vormittags herrscht durch den Lichteinfall ein fantastisches Farbenspiel im Kirchenschiff.

Palacio real de la Almudaina

Der offizielle Amtssitz des spanischen Königspaares, Don Juan Carlos und Doña Sofia ist zur Besichtigung freigegeben. Jeden Mittwoch erhalten EU-Bürger freien Eintritt. Kostbares Mobiliar, flämische Wandteppiche, Uhren und Gemälde sind hier zu sehen.

Palau March

Der ehem. Wohnsitz der Miliardärsfamilie wurde umgewandelt in ein kleines aber feines Museum. Ausgestellt sind unter anderem eine neapolitanische Weihnachtskrippe aus dem 17. Jh, die aus über tausend Figuren besteht und die eindrucksvolle Sammlung moderner Skulpturen.

Museum Es Baluard

Eröffnet im Januar 2004, besitzt das Museum eine eindrucksvolle Ausstellung moderner Kunst. Architektonisch ist es sehr interessant in die alte Stadtmauer eingefügt. Von der Stadtmauerkrone aus haben Sie einen tollen Rundblick über die Dächer Palmas.

 

Alcudia

Alcudia im Norden Mallorcas ist ein historisches Zentrum mallorquinischer Geschichte. Bei einem Rundgang durch die Altstadt werden Sie die Reste von Gebäuden aus der römischen Zeit entdecken, z.B. das Amphitheater. Auch die gut erhaltene Stadtmauer sowie schöne Herrenhäuser aus der Renaissance gehören zum Stadtbild. Bemerkenswert ist insbesondere das Rathaus in der Altstadt. Das kleine, ursprüngliche Hafenstädtchen Puerto de Alcudia hat sich hingegen zu einem der beliebtesten Ferienziele Mallorcas entwickelt. Und das nicht von ungefähr. Sie finden hier, in der weitgeschwungenen Bucht Alcudias ein grosszügig angelegtes Urlaubszentrum vor, das alle Annehmlichkeiten für erholsame und abwechslungsreiche Urlaubstage bietet. An der hübschen Strandpromenade in Puerto de Alcudia laden Strassencafès zum Verweilen ein.

 

Capdepera

Im nordöstlichen Teil Mallrocas finden sie das Castillo de Capdepera. Es ist die grösste Festungsanlage der Insel, hervorragend restauriert, mit weit ausschwingenden Zinnenmauern, flächigen Höfen und einer sehenswerten Überraschung: inmitten der grauen Festungsarchitektur finden Sie eine zierliche spätgotische Kapelle, die zur Besichtigung freigegeben ist. Der Aufstieg zum Castell beginnt auf der Plaza Orient.

 

Canyamel

Dieser kleine, gerne von Schweizern und Deutschen besuchte Badeort liegt gut 10 km von Cala Ratjada entfernt an der nördlichen Ostküste. Der Ort ist beschaulich und sehr sportlich: es gibt viele Tennisanlagen, von denen einige zu den besten der Insel zählen und bietet außerdem einen 18-Loch Golfplatz. Um auf Entdeckungsreise in die reizvolle Umgebung zu gehen, mieten Sie am besten ein Fahrrad oder ein Auto. Tipp: In der Nähe von Canyamel finden Sie auch die eindrucksvollen Tropfsteinhöhlen von Arta. Diese sind aufgrund ihrer Lage besonders sehenswert!

 

Felanitx

Aus der Ferne sieht das im Südosten Mallorcas gelegene Felanitx aus wie eine Festung. Bei näherem Hinsehen allerdings stellen Sie fest, dass die Wehrtürme die Reste von 25 Windmühlen sind, die einst den Reichtum der Stadt dokumentierten. Die Pfarrkirche San Miguel wird bereits im Jahr 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Bau mit seiner stattlichen Freitreppe stammt aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Rathaus befindet sich die Markthalle. Porto Colom ist der alte Hafen der ca. 12 km weiter landeinwärts gelegenen Stadt. Die Einheimischen sind überzeugt, der Name ihres Hafens stehe in Zusammenhang mit Cristobal Colon, dem Entdecker Amerikas. Empfehlenswert ist besonders das Restaurant Colom, direkt am Hafen. Ausserdem sehenswert ist die Klosterkirche San Salvador, zwischen Felanitx und Porto Colom.

 

Manacor

Mallorcas zweitgrösste Stadt ist das industrielle Zentrum und liegt im Osten der Insel. Viele Ausflugsgäste besuchen die weltberühmten Perlen-Manufakturen oder die zahlreichen Souvenirgeschäfte. Rund um die Kirche finden Sie eine kleine Altstadt mit einigen spanischen Cafeterias und eine kleine Markthalle.

 

Sa Coma und Halbinsel Punta N'Amer

Der Ort liegt südlich von Cala Millor, etwa 4 km entfernt und ist während der Sommersaison durch einen Bummelzug mit Cala Millor und S'Illot verbunden.
Der breite Sandstrand von Sa coma verfügt über weitläufige und moderne Ferienanlagen und eine ansprechende Strandpromenade. Sportler finden vielfältige Einrichtungen für Tennis, Squash, Minigolf oder Reiten. Ausserdem gibt es hier einen Tretbootverleih. Golfer kommen in der Nähe auf dem Golfplatz von Pula (18 Loch) auf ihre Kosten. Sehenswert ist das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Punta N’Amer mit einem kleinen Castell zur Piratenabwehr in alter Zeit und einer Gaststätte mit ausgezeichnetem Pan amb oli (Knoblauchbrot typisch mallorquinisch)! Probieren Sie es aus!

 

Portals Nous

Der kleine, beliebte Ort liegt südwestlich in einer waldreichen und erholsamen Umgebung. Die Landschaft ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge und der 18-Loch-Golfplatz Bendinat ist nur 1 km entfernt. Puerto Portals, einer der exklusivsten Yachthäfen im Mittelmeer ist ebenfalls nur 1 km entfernt. Hier liegen die schönsten und luxuriösesten Yachten der Welt. Elegante Boutiquen, Cafés und Restaurants säumen die gepflegte Hafenpromenade. Hier befindet sich auch eines der besten Restaurants der Insel, das „Tristan“. Hier begegnen Sie mit etwas Glück auch Mitgliedern der spanischen Königsfamilie oder anderen Prominenten.

 

Porto Cristo

Dier an der Ostküste liegenden Ort, auch Port de Manacor oder Es Port genannt, verdankt seinen Namen einem verhinderten Unglück: Ein Handelsschiff geriet vor der Steilküste in Seenot, konnte sich aber auf Grund der Mithilfe von Fischern in den Hafen retten. Die Seeleute, die ein grosses Kruzifix an Bord hatten, schenkten dieses den Fischern als Dank. Diese nahmen es gerne an und nannten den Hafen fortan Christus-Hafen. Heutzutage ist der Ort vor allem bekannt durch die Drachenhöhlen und die Hamshöhlen. Beide sind absolut sehenswert.

 

Puerto de Pollensa


Hierher kamen schon Feriengäste, als das Reisen noch ein Abenteuer war. Heute mischen sich Touristen aus aller Welt unter die Einheimischen. Der besonders bei Seglern gut bekannte Urlaubsort grenzt an das Cap Formentor, dem nördlichsten Punkt Mallorca. Was viele nicht wissen: Puerto de Pollensa hat einen breiten, schönen Sandstrand. Als eines der besten Segelreviere im Mittelmeer und einer renommierten Segelschule ist Puerto de Pollensa ein Paradies für Segler und Surfer.

 

Puerto de Soller


Puerto de Soller mit dem ursprünglichen Fischerhafen liegt in einer der landschaftlich schönsten Gegenden der Insel Mallorca. Es lohnt sich, die Umgebung zu entdecken: Wanderungen werden zum Beispiel durch die Gemeinde organisiert. Die Routen führen durch die malerischen Bergdörfer Fornalutx und Biniaraitx, nach Deia oder ins Winterdomizil Chopins, nach Valldemossa. Das verträumte Städtchen Soller bietet ideale Voraussetzungen für erholsame Ferientage. Aber auch für Unterhaltung ist gesorgt. Es gibt nette Kneipen, Strassencafés und Bars. Die einizige Strassenbahn Mallorcas verbindet den Hafen mit der Stadt. Soller ist auch Endbahnhof der Nostalgie-Eisenbahn, der Firma Siemens aus dem Jahr 1912. Erleben Sie selbt eine Fahrt durch 14 Tunnel, durch  Orangen- und Zitronenplantagen in Richtung Palma.

 

Santa Ponsa

Direkt im lebhaften im Südwesten gelegene Ferienort kommt keine Langeweile auf. Die weiten Pinienwälder ziehen sich hier aber auch bis tief ins Landesinnere hinein und laden Sie zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren ein, bei denen sie idyllischen Plätze entdecken. Der breite Sandstrand mit vielen Sportmöglichkeiten bietet gute Voraussetzungen für einen aktiven Urlaub.
Den Aussichtspunkt „Punta de Aguila“ mit einem Panoramablick über die ganze Bucht und die vorgelagerten Inselchen sollten Sie unbedingt besuchen.
Ausserdem sehenswert ist das 20 m hohe Sandsteinkreuz, das als Denkmal an die „Conquista“, die Eroberung Mallorcas durch Jaime I., der im September 1229 in der Bucht von Santa Ponsa an Land gegangen ist, erinnert.

Palma
»Ciutat« - die Stadt - nennen die Mallorquiner ihre Metropole. Die Stadt, in der alle Verkehrsverbindungen zusammenkommen, die das Verwaltungszentrum des balearischen Archipels ist, wo es die besten Einkaufsmöglichkeiten und die meisten Sehenswürdigkeiten gibt: Kathedrale und Kirchen, Museen, Kunstsammlungen und Galerien, das centre històric, den Altstadtkern, mit seinen alten Palästen, das Stadtschloß Castell Bellver und den Hafen. Hier geht für die jungen Mallorquiner »die Post ab«. Palmaria, die »Siegespalme«, hieß die Stadt unter den Römern. Medina Mayurka nannten sie die Araber. Von diesen beiden Besatzermächten ist heute in Palma nicht mehr viel zu sehen, wenn man einmal von einem arabischen Bogen im Carrer Almudaina und den Resten maurischer Bäder absieht. Palmas Blütezeit - aus christlicher Sicht - begann mit der Eroberung durch die Aragonesen im Jahr 1229. Es entstanden die Kathedrale, die Kirchen Sant Francesc und Sant Miquel, der Almudaina-Palast, später die Llotja, die Seehandelsbörse, und die Paläste der Adligen. In den letzten Jahren erlebte Palma eine neue Blütezeit: Dafür sorgte ein umfangreiches Restaurierungsprogramm der Stadtverwaltung. Palma putzt sich heraus.
Platja de Palma / S'Arenal
Am Anfang war Arenal »der« Badeort im Süden, hier machten schon die Mallorquiner in den 20er Jahren Ferien. Im Laufe der Jahre wurde Arenal zum Inbegriff für Massentourismus - Arenal bzw. die Platja de Palma ist eine der Keimzellen des Mallorca-Tourismus. Hier entstanden in den 50er Jahren die ersten Ferienhotels. Beliebt ist die Platja de Palma inzwischen vor allem bei Kegelclubs und anderen Vereinen, die hier ihre Clubkasse leeren. Während die Hotels im Hochsommer vor allem von jungen Leuten frequentiert werden, bietet sich die Platja im Winter ganz anders dar: Der Seniorentourismus hat diesen Küstenabschnitt entdeckt. Ca. 40.000 Langzeiturlauber »überwintern« hier. Die großen Reiseveranstalter haben sogar ihre eigenen Seniorenclubs. Der 7 km lange Strand mit schöner Promenade erstreckt sich von Can Pastilla bis nach S'Arenal. Im Abstand von je 1 km befinden sich Balnearios mit Duschen, Toiletten, oft mit kleiner Kneipe. Am bekanntesten: Balneario 6 = Ballermann 6.
Valldemossa
Der kleine Ort in den Bergen ist das Ausflugsziel schlechthin. Rund 300.000 Besucher kommen pro Jahr. Touristen besichtigen die Kartause, in der Frédéric Chopin und George Sand einen feuchten Winter von November 1838 bis Februar 1839 verbrachten. Das Kloster war einige Jahre zuvor in weltliche Hände übergegangen, so daß das Künstlerpaar einige »Appartements« mieten konnte. Mallorquiner kommen nach Valldemossa wegen der Inselheiligen: Santa Catalina Tomàs wurde hier im 16. Jh. geboren. Eine kleine Statue an der Kirche Sant Bartomeu im unteren Teil des Dorfes erinnert daran. Es lohnt ein Spaziergang durch die engen Gassen mit den vielen Blumentöpfen. An jedem Haus ist eine Kachel zu Ehren der hl. Catalina.
Sa Calobra
Schon die Anfahrt über Mallorcas abenteuerlichste Paßstraße, erbaut 1932, ist ein Traum. Am berühmtesten ist der Nus de Corbata, der sog. Krawattenknoten, eine Kurve von 360°. Unten, an der Küste mündet in der Bucht von Sa Calobra der Süßwasserlauf des Torrent de Pareis ins Meer. Die Bucht zählt zum landschaftlich eindrucksvollsten, was Mallorca zu bieten hat. Ruhig ist es hier allerdings nicht immer. Busse, Mietwagen und Ausflugsboote aus Port de Sóller steuern Sa Calobra während der Hauptsaison an.
Lluc
Das Kloster, abgeschieden im Tramuntana-Gebirge gelegen, ist Mallorcas Wallfahrtsort schlechthin, das Zentrum der Marienverehrung. Hier wird die Moreneta, die Schwarze Madonna, angebetet. Im Kloster sind heute auch die Singschule und das Internat der Blavets, der »Bläulinge«, beheimatet. Ihren blauen Kragen verdanken die international bekannten Sängerknaben diesen Namen. Sie singen - außer in den Schulferien - jeden Tag um 11.15 Uhr.
Formentor
Die Halbinsel im Norden ist zweifelsohne eines der landschaftlichen Highlights; 13 km lang, bis zu 44 m hoch, steil ins Meer abfallend. Die abenteuerliche Straße führt bis zu einem Leuchtturm. Bei klarem Wetter kann man von hier aus Menorca sehen.
Inca
Inca ist das Zentrum der Lederwarenindustrie. Berühmt sind der Markt am Donnerstag, der schon seit 700 Jahren stattfindet, und die zahlreichen Kellerkneipen.
Coves del Drac
Die 1896 von dem Franzosen Edouard Alfred Martel erforschten »Drachenhöhlen« bergen den größten bekannten unterirdischen See, den Llac Martel (177 m lang, 40 m breit, 9 m tief). Für jeden Mallorca-Besucher ein Muss! 2 km außerhalb von Portocristo, Tel. 971 82 07 53, tgl. 9 Uhr bis Sonnenuntergang, erste Führung um 10, letzte um 17 Uhr, mit Konzert.
Alfàbia
Die Anlage, an der Straße von Palma nach Sóller gelegen (Ctra. Palma-Sóller, km 17), gibt ein Musterbeispiel arabischer Gartenbaukunst. Als einziges Anwesen wurde sie nach der christlichen Eroberung 1229 nicht enteignet: Der maurische Besitzer versorgte die christlichen Truppen mit Proviant. Geöffnet: Mo–Fr 9.30–18.30, Sa 9.30–13.30 Uhr.
Cabrera
Die Insel Cabrera mit der kleinen Festung steht unter Naturschutz. Wer hier mit dem Boot anlegen möchte, muß sich bei der Hafenkommandatur anmelden. Es gibt auch organisierte Ausflugsfahrten ab Colònia de Sant Jordi. Cabrera hat eine traurige Geschichte. Während der napoleonischen Kriege wurden französische Gefangene auf die Insel deportiert - ohne Wasser, ohne Nahrungsmittel. Nur 3.000 der Gefangenen überlebten. Ein Denkmal in der Mitte der Insel erinnert an das Kriegsverbrechen. Nicht weit entfernt von Colònia de Sant Jordi befindet sich das Naturschutzgebiet der Salines de Lievant, in denen noch heute Salz gewonnen wird.

Sport & Aktivitäten

Das Meer rund um Mallorca ist ideal für Wassersportbegeisterte. Boote, Surf- und Wasserskibretter werden in allen größeren Ferienorten verliehen. In einigen Orten gibt es auch Wassersportschulen (Segeln, Tauchen, Surfen) unter deutscher Leitung. Wandern wird immer beliebter und Radfahrer finden alle Schwierigkeitsgrade. Für Golfer ist Mallorca das Paradies schlechthin: Traumhafte Plätze bieten beste Spielbedingungen.

Golf, Reiten & Tennis
Achtzehn Golfplätze gibt es auf Mallorca, die alle - bis auf den Club Santa Ponça II - auch für Urlauber offen sind. Für Golfurlaub bietet sich die nördliche Ostküste an, hier liegen gleich vier Golfplätze. Aber auch Peguera, Santa Ponça, Ses Illetes im Südwesten sind golfgeeignet. Auf allen Plätzen wird Ausrüstung verliehen. Reiten - sowohl Ausritte als auch Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene - ist in fast allen Urlaubsorten möglich. Dasselbe gilt für Tennis.
Radfahren
Der Radtourismus boomt seit einigen Jahren. Viele deutsche Fluggesellschaften transportieren Rennräder gratis. Tips für Routen gibt es in den Fremdenverkehrsämtern. Für's gemütliche Radeln kann man Tandems für zwei und vier Personen mieten (vor allem in den Ferienorten der Ostküste); für schwieriges Gelände Mountainbikes. Kleine, wenig befahrene Straßen und asphaltierte Feldwege findet man vor allem im Inselinneren oder an der Ostküste.
Strände
Früher wollte sie keiner haben. Besaß ein Vater Land im Inselinneren und an der Küste, erbte der älteste Sohn den fruchtbaren Boden im Hinterland, während sich der zweite mit dem kargen Boden am Meer begnügen mußte. Seine Nachkommen lachen sich heute ins Fäustchen, denn inzwischen sind die Strände Mallorcas größtes Kapital: 179 Buchten und Strände an der 581 km langen Küste: große und kleine, mit Felsen oder Sand, breite und schmale. Als der Naturstrand schlechthin gilt Es Trenc im Süden. Ein 5 km langer Sandstrand mit einer weiten Dünenlandschaft. Hier gibt es (noch) keine Bebauung. Unbebaut ist auch der mittlere Abschnitt der Bucht von Alcúdia, der jedoch von zwei Seiten her (Alcúdia und Can Picafort) zuwächst. Welche Strände die schönsten sind? Die Meinungen gehen auseinander, die Geschmäcker sind eben verschieden.
Die schönsten Strände
Wer sich von Felsen nicht abschrecken läßt, der ist mit Sicherheit mit der Cala Llamp im Südwesten bei Andratx gut beraten.

Die felsige Cala de Deià ist klein, aber wunderschön. Im Sommer ist sie an Wochenenden oft überlaufen.

Als Geheimtip gilt die Cala Tuent zwischen Port de Sóller und Sa Calobra. Hier entstehen allerdings bereits die ersten Chalets.

Zur Cala Figuera auf der Halbinsel Formentor (nicht zu verwechseln mit Cala Figuera im Südwesten) muß man die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Dafür bekommt man hier Natur pur.

Ungewöhnlich breit ist die Cala Mesquida, nördlich von Capdepera.

Schön, wenn auch klein, sind die Buchten von Calas de Mallorca, z. B. die Cala Virgili, Cala Bota oder Cala Romeguera. Die kleinen Sandstrände wirken wie eine fjordähnliche Verlängerung der Buchten.

Die Cala Mondragó ist zwar nicht mehr unbebaut, steht aber unter Naturschutz. Hier gibt es gleich mehrere Buchten mit feinem Sandstrand, die sehr geschützt liegen.
Wassersport
In allen Ferienorten finden Wassersportfreunde ein vielfältiges Angebot vor. Segel- und Surfschulen gibt es überall, auch Boote, Bretter und Wasserbobs sind fast immer zu leihen. Viele der Tauchschulen stehen unter deutscher Leitung. Für Tauchurlaub sind die Ferienorte an der Ostküste besonders gut geeignet. Hier gibt es immer wieder Felsenküsten, an denen mehr zu sehen ist als Sandstrand. Wer Angeln will, benötigt eine Erlaubnis. Dabei sind die örtlichen Fremdenverkehrsämter behilflich.
Wandern hat auf Mallorca Tradition. Umso erstaunlicher ist es, dass Wanderwege immer noch nicht ausgeschildert sind. Doch das Tourismusministerium hat den Trend erkannt. In den nächsten Jahren soll ein Netz von Schutzhütten ausgebaut werden. Eine Wanderung durch die Serra de Tramuntana gehört zum Schönsten, was man auf Mallorca unternehmen kann. Doch Vorsicht: Regelmäßig müssen Ausflügler aus Bergnot gerettet werden, die die Schwierigkeitsgrade und die Klimaschwankungen im Gebirge unterschätzt haben.

Restaurant, Café & Bar

Weinprobe und Kellerführung

Vor der mächtigen Kulisse des Tramuntana-Gebirges können Sie auf dem Weingut Castell Miquel den einzigen Wein mit Beipackzettel und nachgewiesener gesundheitlicher Wirkung probieren, oder besuchen Sie die Bodega Ca’n Vidalet in Pollensa, wenn Sie die Weinverkostung gern mit einer Kellerführung kombinieren möchten.
www.castellmiquel.de, www.canvidalet.com.

Weinfest in Binissalem

Das traditionelle Weinfest la Vermeda findet seit vielen Jahren in dem kleinen Ort Binissalem, dem berühmtesten Weinanbaugebiet der Balearen statt. Seit dem 14. Jahrhundert wird hier hochwertiger Wein angebaut. Traditionelle Traubenschlacht, großes Paella-Essen, sowie Tanz und Musik auf dem Marktplatz gehören zu dem üblichen Programm.

Essen und Trinken
»Cuina bona es la base de sa felicitat« - »Kochkunst ist die Grundlage der Glückseligkeit« sagt ein mallorquinisches Sprichwort. Mallorquiner essen gut, gerne und reichlich. Die mallorquinische Küche ist ursprünglich eine Bauern- und Fischerküche, die sich durch Deftigkeit auszeichnet. Nicht umsonst ist eine der wichtigsten Angelegenheiten des Jahres die Matanza, das Schlachtfest, zu dem Freunde, Nachbarn und Verwandte eingeladen werden. Auch heute noch mästen viele Mallorquiner übers Jahr ein Schwein. Das Fleisch wird dann eingepökelt, oder man bereitet die Sobrasada, eine scharfe, oft recht fette Paprikawurst, in die aber auch die feinen Fleischteile kommen. Sie hält sich mehrere Monate lang, ebenso wie Butifarra, eine Wurst, angereichert mit dem frischen Schweineblut. Beide Arten sind, gegrillt und zusammen mit frischem, ungesalzenem Brot verzehrt, besonders köstlich.
Essenszeiten
In Spanien isst man zu anderen Zeiten: Das Mittagessen findet kaum vor 14 Uhr statt. Zum Abendessen gehen Spanier in der Regel nicht vor 21 Uhr, im Sommer kann es auch noch gegen 23 Uhr sein. Die Zeiten in den Hotels - oft schon um 18.30 Uhr - sind ein reines Zugeständnis an die Touristen.
Kleines & Feines
Heiß begehrt auf Mallorca ist die Ensaimada, ein Schmalzgebäck - saim ist Mallorquin für Schweineschmalz - in Form eines flach gedrückten Turbans. Man ißt sie zum Frühstück mit Milchkaffee. Als Dessert genießt man sie z. B. gefüllt mit Vanillepudding. Als Mallorcas Nationalgericht darf man Pa amb óli (Brot mit Öl) bezeichnen. Man nehme eine Scheibe Graubrot (pan negro) röste es kurz, reibe es mit Knoblauch und Tomaten ein und begieße das Ganze mit Olivenöl. Wer's üppig mag, nimmt dazu noch Schinken und/oder Käse. Viele Mallorquiner lassen dafür die feinste Nouvelle Cuisine stehen. Tapas verbindet fast jeder mit der spanischen Küche, aber sie werden heute seltener angeboten. Eine gute Tapas-Bar kann bis zu 20 Sorten bieten: eingelegte Sardinen, Fleischbällchen, Ensaladilla (eine Art Kartoffelsalat), gefüllte Muscheln ... Im Carrer Apuntadors in Palma reiht sich eine Tapa-Bar an die andere.
Spezialitäten
Die interessanteste Jahreszeit aus kulinarischer Sicht ist der Herbst, denn dann beginnt die Jagdsaison, und so sind tordos (Drosseln), codornices (Wachteln) oder conejos (Kaninchen) auf den Speisekarten zu finden, oft in ungewöhnlichen Kombinationen, wie Kaninchen mit Languste oder Drosseln in Kohl. Übrigens findet sich in vielen typischen Gerichte Mallorcas Grün- bzw. Weißkohl, so auch bei Lom amb col: Schweineschnitzel, in Kohlblätter gewickelt und mit Tomaten, Pinienkernen, Rosinen und Sobrasada langsam und lange im Backofen gegart. Der Herbst ist auch die Pilzzeit, ca. 50 essbare Sorten wachsen auf der Insel, und sogar das Meer bietet etwas Besonderes: den llampuga, einen wohlschmeckenden, blauen Fisch. Fisch ist hier allerdings, seitdem die balearischen Fanggründe fast abgefischt sind, ein teurer Genuß. Die meisten Fische kommen vom spanischen Festland oder aus den heimischen Fischzuchten bei Andratx und Alcúdia. Die dort gezüchteten Goldbrassen gelten als Delikatesse.
Sommer-, Winter- & Festtagsküche
Zu den Sommergerichten zählen Tumbet, ein Eintopf aus Auberginen, Paprikaschoten, Zucchini und Kartoffeln, oder andalusische Gazpacho, eine leichte Sommersuppe aus verschiedenen Gemüsen; im Winter sind Lamm- und Hammelgerichte begehrt.

An Weihnachten steht traditionell Indiot de Nadal - Truthahn, mit Nougat gefüllt - zumindest auf dem häuslichen Speisezettel. Doch immer mehr Restaurants bieten inzwischen wieder Gerichte an, die jahrelang in Vergessenheit geraten waren.
Sopes Mallorquines
Auch wenn es in unseren Ohren fast so klingt: Es handelt sich nicht um eine Suppe. Als sopes bezeichnet man dünne, getrocknete Graubrotscheiben, aufgefüllt mit Fleischsud und belegt mit Kohl und anderen Gemüsen, eines der beliebtesten Inselgerichte.

Insidertipps

Einkauf

Die neue In-Meile von Palma de Mallorca heißt Carrer Fábrica und erstreckt sich über einen Kilometer im Stadtviertel Santa Catalina. In den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés trifft sich vor allem das Jungvolk. Tipp: das Fábrica 23 mit origineller Mittelmeerküche und lockerer Atmosphäre.

Märkte

Beobachten Sie das typische rege Treiben auf einem der vielen Wochenmärkte Mallorcas, z.B. Mittwochs in Sineu. Der Markt gilt als der ältesten und größten der Insel. Hier finden Sie einige Tipps, wann und wo die beliebtesten Märkte zu finden sind. Achten Sie im Getümmel vor allem auf Ihre Urlaubskasse, insbesondere wenn Ihnen sogenannte Nelkenfrauen auf sehr charmante Weise für kleines Entgelt Blumen anbieten. Das könnte Sie Ihre Brieftasche kosten.

 

Markttag

Orte

Montag

Alegre – Calvia – Manacor – Montuïri

Dienstag

Alcudia – Alqueria Blanca – Artà – Campanet – Llubi – Pina – Porreres – Santa Margarita

Mittwoch

Andratx – Capdepera – Lluchmayor – Pont d’Inca – Petra – Puerto Pollenca – Santanyi – Selva – Sencelles – Sineu – Villafranca

Donnerstag

Arenal – Ariany – Campos – Consell – Inca – San Lorenzo

Freitag

Alaro – Binissalem – Can Picafort – Lluchmayor – Maria de la salud – Pont d’Inca – Ses Salines – Son Servera – Sa Cabaneta

Samstag

Bunyola – Cala Ratjada – Campos (Flohmarkt) – Can Pastilla – Costitx – Esporles – Genova – Santa Eugenia – Palma (Flohmarkt auf den Avenidas) – Santanyi – Soller

Sonntag

Alcudia – Algaida – Felanitx – Inca (Flohmarkt) – Lluchmayor – Pollenca – Sa Pobla – Sencelles – Valldemossa – Muro

 

Kunst & Handwerk

Galeria de Arte Minkner
Erleben Sie das mediterrane Lebensgefühl Mallorcas in der vor 10 Jahren von dem deutschen Ehepaar Minkner eröffneten Artgaleria Minkner in Santa Ponsa. Zahlreiche Einzel- und Sammelausstellungen von jungen Künstlern finden hier statt. Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 09.30–18.30 Uhr, Sa. 09.30–14.00 Uhr. Avenida Rey Jaime I, 109, 07180 Santa Ponsa, Tel. 971 695 255.

Musik & Tanz

Sind Sie aktive Zuhörer klassischer Musik, oder lassen Sie die Musik nur auf Ihre Gefühle wirken? Dies und vieles mehr erfahren Sie im Dacapo Classic – Konzerte und Seminare. Die Seminare basieren auf der Theorie verschiedener Theoretiker, nach denen Musik nur dann zum künstlerischen Erlebnis werden kann, wenn der Hörer aktiv mitarbeitet. Musikalische Bildung nicht erforderlich! Veranstaltungsorte Mallorcaweit, Anmeldung per e-Mail oder telefonisch. Telefon: (+34) 971-63 23 54, info@dacapo-classic.com

 


Wetter und Klimadaten - Spanien, Mallorca
Höchsttemperatur 14 15 17 19 22 26 29 29 27 23 18 15
Tiefsttemperatur 6 6 8 10 13 17 20 20 18 14 10 8
Wassertemperatur 14 13 14 15 17 21 24 25 24 21 18 15
Sonnenstunden 5 6 6 8 10 10 11 11 8 6 6 5
Regentage 8 6 8 5 5 3 1 3 6 9 8 9
relative Luftfeuchte78 76 75 72 72 68 68 70 74 77 78 77
Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.