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Gran Canaria

Garantiert sonnige Aussichten erwarten Sie auf der als Miniaturkontinent bezeichneten Kanaren-Insel und das bei einem angenehmen, ausgeglichenen Klima. Gran Canaria hat viele Gesichter. Vor allem ist es bekannt für seine schönen, kilometerlangen Sandstrände, die großartigen goldgelben Sanddünen im Süden und die subtropische Vegetation im fruchtbaren Norden und im Inselinneren. Die Inselhauptstadt Las Palmas ist mit ihren 350.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanaren und einer der wichtigsten Atlantikhäfen.
Lassen Sie sich von den kulinarischen Köstlichkeiten der Kanaren verführen. Nicht wegzudenken aus der kanarischen Küche sind „Papas Arrugadas“ – besonders schmackhafte, salzüberkrustete Pellkartoffeln – in Begleitung der feurigen Sauce „Mojo picón“ und „Gofio“, ein Brei aus geröstetem Maismehl. Gran Canaria ist eine der facettenreichsten Inseln und erfreut sich deshalb großer Beliebtheit.

Willkommen auf Gran Canaria
Sonne, Strand und Spaß - von diesem Dreiklang träumen alle, die Gran Canaria, Namengeberin und drittgrößte Insel des kanarischen Archipels, zu ihrem Urlaubsziel erkoren haben. Millionen kältegeschädigte Mitteleuropäer suchen Jahr für Jahr die sonnenverwöhnte Insel auf, um dem heimischen Winter zu entfliehen. Nach rund vier Flugstunden ist Gran Canaria erreicht und es müsste schon ein besonders schwarzer Tag sein, sollte die Sonne mal nicht scheinen. Nicht umsonst war Gran Canaria, nahe dem afrikanischen Kontinent und auf der Höhe von Südmarokko gelegen, schon im Altertum als »Insel des ewigen Frühlings« bekannt. Ein mildes Klima das ganze Jahr über und zahllose Strände begründen den Ruf dieses Ferienziels, ein wahrhaft paradiesisches Eiland zu sein.

Auf der »Insel der Seligen«, wie Gran Canaria in der Antike hieß, gibt es schneeweiße, goldgelbe, hellbraune und graue, halbmondförmig geschwungene, in mondäne Promenaden wie auch dramatische Klippen gefasste Sandstrände, nur wenige Meter oder über drei Kilometer lang. An den Dunas de Maspalomas - mit 5km² Ausdehnung die wohl größte zusammenhängende Feinsandfläche - kann man die vollkommene Einsamkeit am kristallklaren Ozean genießen, während an der nahen Playa del Inglés all diejenigen auf ihre Kosten kommen, denen eine perfekte Infrastruktur das höchste der Strandgefühle ist.

Gran Canaria, der »Kontinent im Kleinformat«, hat viele Facetten. Die Vegetation der Sonneninsel präsentiert sich in einer unglaublichen Vielfalt. Hier gibt es subtropische Pflanzen, Drachenbäume, Lorbeerwälder, Palmen, Riesenkiefern und etwa 1800 wild- und teils nur hier wachsende Gefäßpflanzen, die sich vor allem im Winter und Frühling in blühende Blumenfelder verwandeln.
Reisemonate:
November
Dezember
Januar
Febuar

Allgemeine Informationen

Auf Gran Canaria haben sich mittlerweile viele Hotels und Apartmentanlagen auf behinderte Reisende eingestellt. Informationen über behindertengerecht ausgestattete Unterkünfte und Einrichtungen sowie spezielle Reisemöglichkeiten für Behinderte erhält man in jedem Reisebüro, seit die TUI ein Heftchen mit Angaben zu Hotels, Strand- und Promenadenzugängen herausgebracht hat (Urlaubsinformationen für Behinderte und ihre Begleiter).
Flugzeug
Die meisten Inselbesucher reisen pauschal an, insbesondere in der Nebensaison sind diese Komplettpreise oft konkurrenzlos günstig. Wer spontan reist, kann mit Last-Minute-Angeboten viel Geld sparen. Achten Sie bei Linienflügen unbedingt auf Ermäßigungen. Charterflüge ohne Hotelbuchung, oft Campingflüge genannt, werden in allen Reisebüros angeboten. Da diese häufig über Monate ausgebucht sind, empfiehlt sich eine zeitige Buchung. Die LTU z. B. fliegt Las Palmas mehrmals wöchentlich ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München, Münster und Stuttgart direkt an. Hin- und Rückflug kosten je nach Saison 299-480 €.
Flughafen Las Palmas
Der Aeropuerto de Gando liegt im Osten zwischen Las Palmas und den Ferienzentren. Die Orientierung im Flughafen ist einfach; wer pauschal gebucht hat, wird vom Reiseveranstalter abgeholt. Ansonsten stehen Taxis zur Verfügung (ca. 18 € nach Las Palmas oder in den Süden). Fünf Gehminuten vom Flughafen entfernt liegt an der Schnellstraße die Haltestelle der SALCAI-Busse. Von 7-20 Uhr fahren hier alle 10 Min. Busse etwa nach Las Palmas (nach rechts) und Maspalomas (nach links) ab. Im Parterre des Airports haben zahlreiche lokale und internationale Leihwagenfirmen (u.a. Budget, Europcar, Avis, Hertz) ihre Filialen. Es ist jedoch günstiger, einen Wagen in den Ferienzentren auszuleihen.
Auf dem Landweg & per Fähre
Wer den Landweg per Auto, Bahn oder Bus bevorzugt, muss über Cádiz in Südspanien anreisen (ab Frankfurt ca. 2.500 km). Informationen über die Anfahrt per Bus erteilt die Deutsche Touring.

Ab Cádiz unterhält die spanische Compañía Trasmediterránea regelmäßige Fährverbindungen via Teneriffa nach Las Palmas (Anreisedauer rund zwei Tage). Informationen dazu kann man bei DER TRAFFIC Schiffsservice abrufen. Fährverbindungen zu den anderen Inseln bestehen ab Las Palmas. Von Puerto de las Nieves legt eine Autofähre nach Santa Cruz de Tenerife ab.
Deutsche Touring GmbH
Am Römerhof 17
D - 60486 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 / 790 30
Fax +49 (0)69 / 70 60 79

Deutsches Reisebüro Gmbh (DER)
Emil-von-Behring-Straße 6
D - 60439 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 / 95 88 58 00
Fax +49 (0)69 / 95 88 58 22
E-Mail: ocean24@dertour.de

Strand & Meer

Fast 19 km der Küste Gran Canarias sind Sandstrände. Die schönsten Strände befinden sich im Süden, wobei vor allem das Gebiet um Maspalomas mit seinen gewaltigen Dünen und die Strände von La Caleta bis Puerto de Mogan beeindruckend sind. Von hellen und dunklen Sandstränden bis hin zu Kies- und Steinstränden– all das können Sie auf Gran Canaria finden. FKK ist offiziell verboten, in den Dünen von Maspalomas wird „oben ohne“ jedoch geduldet und in anderen Regionen fast überall zunehmend akzeptiert. Auf Gran Canaria sind die Strändeöffentlich. An den Hauptstränden können Liegen und Sonnenschirme gemietet werden.

Sehenswertes

Puerto de Mogán

Idyllischer Ort mit Sandstrand und autofreien Gassen, auch „Klein-Venedig“ genannt. Kein Gebäude darf hier höher als 2 Stockwerke sein. Der kleine Yachthafen versprüht mit seinen vielen Bars und Restaurants eine maritime Atmosphäre. Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge.

Playa de Amadores

Der „Strand der Verliebten“ liegt auf einer Anhöhe nahe Puerto Rico. Die ausgedehnte Bucht ist mit einem 800 m langen, goldenen Sandstrand und kristallklarem Wasser gesegnet und bietet ausgezeichnete Bedingungen für kleine Kinder.

Maspalomas & Meloneras

Der klangvolle Name geht auf eine kleine Brackwasserlagune am Ausgang eines Barrancos zurück, an dessen Ufern in vergangenen Tagen eine große Taubenkolonie nistete. Die Dünen von Maspalomas sind eines der großartigsten Naturphänomene Gran Canarias. Viele Wanderer durchqueren die Dünen und flanieren über den 6 km langen Strand. Westlich des Leuchtturms „El Faro“ schließt sich die neue Ferienregion Costa Meloneras an mit Promenade, Shops, Bars und Restaurants.

Playa del Ingles & San Agustin

Modernes Ferienzentrum im Süden der Insel, direkt am ca. 6 km langen Dünensandstrand. Vielfältige Einkaufs-, Sport- und Unterhaltungsangebote, lebhaftes Nachtleben. In San Agustin ist alles etwas ruhiger. Die Hanglagen des zum Teil steil abfallenden Ufers bieten herrliche Aussichten. Viele der Hotels liegen in großzügigen Gartenanlagen.

Las Palmas

Quirlige Inselhauptstadt mit internationalem Flair. Der hellsandige Strand Las Canteras, an dessen kilometerlanger Promenade sich Cafés und Bars aneinander reihen, erinnert an Rios Copacabana. Von seiner liebenswürdigsten Seite zeigt sich Las Palmas beim Bummeln durch die kleinen Gassen der Altstadt.

Puerto de las Nieves

Der winzige Hafenort kurz hinter Agaete zieht vor allem an Wochenenden scharenweise Ausflügler an. An dem durch die Mole geschützten Kiesstrand ist ein bescheidener Badebetrieb möglich. Als Attraktion des Ortes gilt eine aus dem Meer ragende Felsnadel, genannt Dedo de Dios ("Finger Gottes"), die leider im Winter 2005/6 beschädigt wurde. Von hier fahren auch die Schnellfähren nach Teneriffa.

Agüimes

Ehemaliger Feudalsitz der kanarischen Bischöfe. Hier finden Sie die Höhlen von Temisas, sowie den Naturpark von Arinaga und den Barranco de Guayadeque. Das „Castillo de Agüimes“ ist kein Museum, sondern eine Diskothek mit Live- und Lasershows. 

Arguineguin

Westlich von Maspalomas ist eine der wenigen Siedlungen, die bereits vor der touristischen Erschließung der Südküste existierten. Der kleine, einladende Fischerort erwartet Sie mit internationalen und nationalen, gemütlichen Restaurants, einer Promenade und einem, wenn auch kleinen, Strand. Im Nachbarort Patalavaca finden Sie einige geschickt in die Steilküste gebaute Luxushotels. Besonders sehenswert ist auch der Wochenmarkt, den Sie preisgünstig mit unserem neuen Ausflug zu den Märkten der Insel entdecken können.

Arucas

Kurz hinter der Hauptstadt Las Palmas erhebt sich der Vulkan von Arucas. Hier befindet sich die historische Kleinstadt Arucas, liebevoll eingebettet im sattem Grün der Landschaft. Zur Zeit der Eroberung Gran Canarias im Jahre 1478 durch die Spanier, spielte dieser Ort und seine Umgebung eine wichtige Schlüsselrolle.
Das Stadtbild wird von der Silhouette der „Iglesia de San Juan“ überragt, einer neugotischen Kirche, die im Volksmund einfach „Catedral“ genannt wird. Auffallend ist ihre sehr dunkle Erscheinung, was auf die Verwendung schwarzen Basalts aus den nahe gelegenen Steinbrüchen zurückzuführen ist. Der Bau wurde kurz nach der Jahrhundertwende begonnen; an dem letzten der vier Türme wurde noch bis in die 70er Jahre hinein gearbeitet. Die Kathedrale mit seinen Kunstschätzen stellt den zentralen Ausgangspunkt für jedes Besichtigungsprogramm dar, wobei die Casa Cultura mit seiner wunderschönen Innenhof-Gestaltung, das Museum Gourie und der interessante Stadtpark mit Pflanzen aus aller Welt (China bis Hawaii), in unmittelbarer Nähe liegen. Die Brennerei stammt aus der Ära der Zuckerrohrkulturen, die früher anstelle der heutigen Bananenplantagen die Küstenlandschaft dominierten. Auf den Hunderten von dickbäuchigen Eichenholzfässern, mit hochprozentigem Inhalt gefüllt, findet sich so manches prominente Autogramm, angefangen von Willy Brandt bis hin zu Placido Domingo (geöffnet Mo-Fr 10.00 -14.30Uhr).

Fataga

Pittoresk zwischen den schroffen Felswänden plaziertes Bergdorf. Dattelpalmen, tropische Früchte und Gemüsefelder schaffen die Atmosphäre einer Oase.

Galdar

In diesem Ort befindet sich die Cueva Pintada, eine Höhle mit polychromen geometrischen Malereien. Der Arbol Sagrado, ein uralter Baum gleich neben dem Rathaus der Stadt, galt den Guanchen als Heiligtum.

Guia

Im Norden der Insel. Hier befindet sich das „Cenobio de Valeron“, eine Gruppe von Höhlen, die von versteinerter Lava umschlossen werden. Sie bedeuten eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Kanarischen Inseln. Unter einem mächtigen Basaltbogen verbirgt sich ein mehrstöckiger Höhlenkomplex; etwa 300 in den weichen Tuff gegrabene Höhlen lassen das Ganze wie ein Wabensystem aussehen. Wozu die Anlage den Altkanariern gedient hat, bleibt Spekulation: Die Interpretationen reichen vom Kornspeicher bis hin zu einer Klosterschule für geweihte Priesterinnen (geöffnet:: Mo-Sa 10.-13 Uhr und 15-17 Uhr.)

Ingenio

Eine der ältesten Ansiedlungen der Insel. Der malerische Ort lebte früher vom Zuckerrohranbau. Heute ist er für kunstgewerbliche Handarbeiten bekannt.

Palmitos

Dieser schön angelegte Freizeitpark bietet eine gelungene Kombination aus Vogelpark und botanischem Garten. Besonders sehenswert sind das Schmetterlingshaus, die Orchideensammlung und  Aquarium mit Seepferdchen und Kuhfischen. Einzigartig ist die neue Greifvogelshow. (täglich von 9 -18 Uhr).

Puerto Rico

Ist der nach Playa del Ingles / Maspalomas zweitgrößte Ferienort von Gran Canaria. Der "reiche Hafen" stellt eine Retortenstadt par excellence vor. Über der künstlich aufgeschütteten Bucht wurden vor allem Appartementkomplexe in den felsigen Hang gebaut, alles in allem groß genug, um 30.000 Feriengäste zu beherbergen. In der Hochsaison ist jeder Quadratmeter von Sonnenanbetern belegt. Molen schützen vor den Brechern des Atlantik, was den Strand besonders für Kinder anziehend macht. Puerto Rico hat sich vor allem als Wassersportzentrum einen Namen gemacht. Segler, Sportfischer und Hochseeangler kommen voll auf ihre Kosten.

San Bartolome de Tirajana

Auf ca. 900 m duckt sich am Talausgang an das Zentralmassiv die administrative Hauptstadt der Region Playa del Ingles und Maspalomas . Schön anzusehen sind die vielen Obstbäume,  die in nicht unbeträchtlichem Teil zu Hochprozentigem gebrannt werden. Eine Spezialität des Ortes ist der Guindillo, ein Sauerkirschlikör.

Tejeda

Wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Insel auf fast 1500 m Höhe mit herrlicher Aussicht. Hier finden Sie den Roque Nublo Monolithen, sowie das Felsengebirge des gleichnahmigen Naturparks.

Teror

Als Schmuckstück im Norden präsentiert sich dieses Landstädtchen. Die geschlossene Front der Bürgerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert glänzt mit schön anzuschauenden Erkern und Holzbalkonen. Die kopfsteingepflasterte Straße hält genau auf die Basilica de Nuestra Senora dei Pino zu. Die prächtige Kirche wurde Mitte des 18.Jahrhunderts errichtet, nachdem 1718 eine Explosion ihre Vorgängerin bis auf den Turm zerstört hatte, denn in der Sakristei lagerte man Schießpulver. Unversehrt blieb die Statue der Jungfrau zur Pinie, der Schutzpatronin Gran Canarias, zu deren Ehre jedes Jahr am 8. September die größte Wallfahrt der Insel abgehalten wird. Der Kirchplatz ist am Sonntag Schauplatz eines bunten Wochenmarktes, der tausende von Menschen anlockt. An den Verkaufsständen kann man die Wurstspezialität des Ortes, chorizo de teror, probieren.

Vega de San Mateo

Ein typisches Bergstädtchen mitten in einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Region. In einem kanarischen Bauernhaus ist das volkskundliche Privatmuseum „cho Zacarias“ untergebracht (geöffnet: Mo - Sa 9.30-13 Uhr).
Schräg gegenüber der Basilika stellt die Casa Museo de los Padrones die prunkvolle Lebenswelt eines Adelsclans, der Manriques de Lara, zur Schau; allein das restaurierte kanari-sche Herrenhaus mit einem wundervollen Innenhof lohnt den Eintritt (geöffnet: Mo-Sa 11.00 - 18.30 Uhr, So 10.30-14 Uhr).

Las Palmas
Es war einmal, im Jahre der Stadtgründung 1478, da ragten zwischen Meer und dem heute so kahlen Hinterland nichts als Palmen auf. Vor 100 Jahren war der Ort mit dem Namen Villa Real de las Palmas noch immer die »Königliche Stadt der Palmen« und zählte in seinen beiden Ortsteilen Vegueta und Triana weniger als 40.000 Einwohner. Der Zustrom von Menschen aus allen Teilen der Insel und die rapide Bevölkerungszunahme ließen den Ort wachsen - immer weiter, immer höher, immer mehr: 1930 zählte man schon 80.000 Einwohner, 1960 waren es über 190.000, und 1998 etwa eine halbe Million Menschen, die in diesem wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum der Insel leben.

Reisende, die Las Palmas nicht vom Meer her besuchen, bekommen zunächst die Kehrseite des Fortschritts zu Gesicht, denn sie müssen sich erst einmal durch einen dichten Ring aus häßlichen Wohnklötzen und slumähnlichen Siedlungen mühen. Ein eigentliches Zentrum sucht man in der quirligen Großstadt vergebens. Las Palmas wartet jedoch mit einer Vielzahl barrios auf, die durch ihren unterschiedlichen Charakter überraschen. Die historische Keimzelle ist das Viertel Vegueta, in dessen verwinkelten Gäßchen sich die meisten Museen und Kunstgalerien befinden. Triana mit zahlreichen Geschäften, Boutiquen und Fußgängerzone war früher Kaufmanns- und Handwerkerviertel. Der Hafen Puerto de la Luz und der weitläufige Sandstrand Las Canteras begrenzen das lebendigste Viertel: La Catalina. Hier gibt es die meisten Cafés, Kneipen, Bars und Discos der Stadt.
Teror
Die Statue der Inselpatronin Virgen del Pino, deren Anbetung bis ins 15.Jh. zurückreicht, wird in der Basilika Terors, dem wichtigsten Wallfahrtsort und religiösen Zentrum von Gran Canaria, aufbewahrt. Autofreie Kopfsteingassen, lauschige kleine Plazas und altehrwürdige Bürgerhäuser mit kunstvollen Holzbalkonen und hölzernem Schmuckwerk bestimmen das Bild einer der typischsten und schönsten Städte der Insel. Mal öffnet sich der Blick auf einen begrünten Patio, mal zieht ein altes Wappen oder eine hübsch geschnitzte Tür die Blicke auf sich. In den sorgsam gepflegten Ort, der schon im frühen 16. Jh. die Stadtrechte erhielt, pilgern um den 8.September zahlreiche Gläubige.
Jardín Botánico
Der Jardín Botánico, in voller Länge Jardín Botánico Viera y Clavijo oder auch Jardín Canario genannt, gilt als einer der schönsten, interessantesten und bestbestückten botanischen Gärten der nördlichen Welthalbkugel. Über 450 endemische Pflanzenarten 27 verschiedener Gattungen sind in dem Garten heimisch. Auch eine einzigartige Kakteensammlung ist angegliedert, schattige Wege führen durchs großartige Grün dieser gepflegten Anlage. Besonders im Frühling, wenn viele exotische Pflanzen in prächtiger Blüte stehen, muß man kein ausdrücklicher Botanikfreund sein, um ins Schwärmen zu geraten. Für den Rundgang sollte man mindestens 1-2 Std. einplanen. Tgl. 9-18 Uhr.
Cenobio de Valerón
Der Besuch der legendären Kultstätte der Altkanarier, Cenobio de Valerón, etwas außerhalb Guías, ist fast schon ein Muss. Die Anfahrt erfolgt von Guía über die Straße Richtung Las Palmas. Bei der Beschilderung »Cuesta de Silva« biegt man rechts ab und fährt auf einer panoramareichen Strecke direkt zu einem kleinen Parkplatz unterhalb steiler Treppen, die zu diesem spektakulären Höhlensystem führen. Die wabenartige Anlage aus über 300 Höhlen gilt als das bekannteste Bauwerk der Insel aus vorspanischer Zeit und soll ein kollektiver Vorratsspeicher oder eine Art Höhlenkloster gewesen sein - ganz sicher sind sich die Wissenschaftler nicht. Leider ist der Zugang zu den Höhlen untersagt, so dass man sich mit der Außenansicht begnügen muss. Mi-So 10-17 Uhr.
Agaete
Weiß gekalkte Hauskuben mit hölzernen Balkonen schmiegen sich an einen sanft zum Meer abfallenden Hügel, deren Linien bedauerlicherweise durch die Umgehungsstraße gebrochen werden. Landeinwärts liegt die mit wahren Blumenmeeren und subtropischen Fruchtbäumen bestandene Oasis de Canariedad, wie das von hohen Felsen umschlossene Valle de Agaete auch genannt wird. Der turbulente Süden und Las Palmas scheinen Lichtjahre entfernt. Den meisten Canarios wie auch den ausländischen Besuchern gilt diese Oase als das schönste und malerischste Tal der Insel.
Maspalomas
Die Ferienenklaven im Süden der Insel, Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín, sind zu einer Urlaubergroßstadt mit zahllosen Apartment- und Hotelanlagen verschmolzen, die Jahr für Jahr 2 Mio. Touristen beherbergen. Maspalomas gilt als der ästhetischere, ruhigere Ort des Trios. Tatsächlich finden sich hier die feinsten und wohl auch schönsten Adressen der Costa Canaria. Hinter dem Ozean schließt sich ein Meer aus Feinsand an, von Dünenkämmen durchzogen und mit 5 km2 Ausdehnung eines der größten Strand-Eldorados Europas. Die Dunas de Maspalomas bilden eine Ruheoase, während sich gleich nebenan quirlige Strände anschließen, für die die Costa Canaria auch berühmt ist.
Puerto de Mogán
Dort, wo sich der subtropisch grüne und von steilen Felsflanken gesäumte Barranco de Mogán zum Meer öffnet, liegt dieser erst in den 80er Jahren aus einem winzigen Fischerdorf hervorgegangene Ferienort. Mit seiner niedrigen Bebauung im kanarischen Stil ist es das mit Abstand schönste Urlaubszentrum der gesamten Insel. Puerto de Mogán, wegen seiner Kanäle auch »Klein-Venedig« genannt, besitzt einen mondänen Jachthafen. Anstelle eines versnobten Jet-Sets logieren in den rund 2.000 Gästebetten des Ortes all jene Normaltouristen, die einen gewissen Individualismus schätzen und den im Süden sonst so geballt auftretenden Massentourismus nicht mögen.
El Museo Canario
Las Palmas, Calle Verneau/Calle Doctor Chil, Mo-Fr 10-20, Sa, So 10-14 Uhr, Tel. 928 33 68 00.

Das bedeutendste Museum der Kanaren ist ganz und gar der Kultur der Altkanarier gewidmet. In mehreren Sälen werden anthropologische, archäologische, ethnographische und geologische Exponate präsentiert. Nachbildungen und Modelle (u.a. der Cueva Pintada) veranschaulichen die Vorgeschichte der Kanarischen Inseln und das Leben ihrer Bewohner.
C/ Dr. Verneau, 2. Vegueta
E - 35001 Las Palmas de Gran Canaria
Tel. +34 / 928 33 68 00
Fax +34 / 928 33 68 01
E-Mail: info@elmuseocanario.com
Artenara
Artenara, in 1.200 m Höhe gelegen, ist das höchste Dorf Gran Canarias. Sicher würde es in einem Wettbewerb auch den ersten Preis als schönstes Dorf der Insel gewinnen. Malerisch und einem Adlerhorst gleich klebt es hoch über schwindelerregenden Abgründen am schroffen Fels. Der Blick in die Caldera de Tejeda, hinauf zu den markanten Felsfingern des Roque Nublo und Roque Bentaiga und bis nach Teneriffa wird jedem unvergesslich bleiben. Winzig schmale Gässchen winden sich steil hinauf, und erst auf den zweiten Blick wird offenbar, dass es sich bei einem Großteil der Häuser um Höhlenwohnungen handelt.
Cruz de Tejeda
Ein steinernes Kreuz markiert den mit 1.520 m höchsten Pass der Insel. Wer hier einmal stand und den Blick zu den beeindruckenden Erhebungen Roque Nublo und Roque Bentaiga schweifen ließ, kann verstehen, wieso der Schriftsteller Miguel de Unamuno die umliegende Gebirgslandschaft mit feinem Sprachgefühl als ein »steinernes Gewitter« bezeichnete.

Sport & Aktivitäten

Gran Canaria ist mit seiner einzigartigen Berg- und Dünenlandschaft ideal für Wanderungen Naturliebhaber entdecken so die Schönheiten des Miniaturkontinents mit seinen vielfältigen Regionen. Aber die Insel gilt auch als Surfparadies; viele andere Wassersportarten sind zudem verbreitet.
Es gibt Segel- und Tauchschulen sowie auch Yachthäfen.  Gran Canaria bietet außerdem Reitmöglichkeiten, Skydiving, Tennis-, Squash- und Golfplätze (speziell Caldera de Bandama, Salobre Golf, Maspalomas, El Cortigo).

Fallschirmspringen
Das vielfältige Freizeitangebot der Insel bietet Urlaubern die Gelegenheit, sich erstmalig in einer sportlichen Disziplin zu versuchen, für die man zu Hause oft nicht die Zeit findet. Der Traum vom Fliegen wird beispielsweise beim Tandemsprung wahr, bei dem man mit einem erfahrenen Lehrer »huckepack« den ersten Fallschirmsprung wagt (Playa del Inglés, Paseo Marítimo, Tel. +34 / 928 77 27 31).
Mountainbiking
Mountainbiker finden im gebirgigen Inselinnern optimale Verhältnisse in allen Schwierigkeitsgraden vor. Bequeme asphaltierte und wenig frequentierte Hochgebirgsstraßen gilt es ebenso zu überwinden wie unebene und schwierig zu befahrene Pisten. Die Fahrradverleiher konzentrieren sich vor allem auf die Ferienzentren. Die Broschüre »Cicloturismo«, herausgegeben vom Touristenbüro in Playa del Inglés, stellt vier reizvolle Mountainbike-Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vor.
Golf
Dieser Sommersport entwickelt sich prächtig auf der Insel - bereits fünf Golfplätze buhlen um die Gunst der »Schlagkräftigen«. Der spektakulärste ist sicher der Club de Golf de Las Palmas am Vulkankrater Bandama, bequem für die meisten Urlauber der Club im Campo de Maspalomas, schön in den Bergen gelegen der neue Salobre Golf & Resort. Eine ausgezeichnete Golf-Schule gibt es im Park & Sporthotel Los Palmitos.
Tennis & Squash
An Tennisplätzen herrscht kein Mangel. Viele Hotels verfügen über einen Court, der auch von Nicht-Gästen genutzt werden kann. In den Ferienzentren kann man sich ebenso in zahlreichen Squashhallen sportlich betätigen. Die größten Anlagen befinden sich in Maspalomas (auf dem Campo Internacional) sowie in Puerto Rico (neben dem Busbahnhof).
Wassersport
Windsurfer wissen Gran Canaria schon seit Jahren zu schätzen. Es sind der Nordostpassat, der von November bis April weht, sowie dessen Gegenstück, ein thermisch bedingter Südwestwind, um die sich hier alles dreht. Surfschulen und Brettverleiher gibt es viele. Anfänger finden in Puerto Rico ideale Surfbedingungen vor, während sich Funboarder und alle, die es werden wollen, bevorzugt an der wilderen Bahía Feliz in die Wellen stürzen. Auch für Segelfreunde ist Puerto Rico auf jeden Fall die richtige Adresse. Hier werden Segeljollen vermietet und Kurse angeboten, die mit international anerkannten Zertifikaten abschließen. Big Game Fishing und Wasserski sind in Puerto Rico, Arguineguín und Puerto de Mogán möglich. Wer die wunderbaren Tauchgründe der Insel entdecken will, kann u.a. in Playa del Inglés an Tauchexkursionen und Tauchkursen teilnehmen.
Das Bergland von Gran Canaria lädt zu wundervollen Wanderungen ein. Wer gut zu Fuß ist, über Wanderschuhe und ein wenig Entdeckergeist verfügt, kann die atemberaubende Schönheit der Insel in leichten oder schwierigen Wanderungen erkunden. Geführte Wandertouren in Gebieten, die ansonsten dem Urlauber verschlossen bleiben, organisiert free motion in Playa del Inglés.

Restaurant, Café & Bar

Los Pescadores

Sie sitzen auf der romantischen Gartenterrasse direkt am Meer - über Ihnen nur Palmen im Wind und auf dem Tisch die besten kanarischen Spezialitäten, die die Insel bietet.
In Bahia Feliz, San Agustin. Telefon: 928157179.

La Casa vieja

„Das alte Haus“ zählt zu den bekanntesten Adressen für kanarische Küche. Hier sitzen Sie in einem Gastraum, der wie ein überdachter grüner Garten ist.
El Lomo 139, Carretera de Fataga, Telefon: 928 769010.

El Labrador

In diesem urigen Restaurant sitzen Sie im Freien auf abgesägten Baumstämmen und an schweren Schiefertischen. Sie haben direkten Einblick in die Küche und können Ihrem Steak beim Grillen zusehen.
In Montana la Data 36, oberhalb von Maspalomas, Telefon: 928 141288.

El Senador

Dieses Restaurant finden Sie direkt am Strand von Maspalomas und bietet einfach alles was Ihr Gaumen und Ihr Herz begehrt – von Tapas für „zwischendurch“ bis zum opulenten Mahl. Es ist zudem ein Treffpunkt um zu sehen und gesehen zu  werden.
Paseo del Faro, Maspalomas, Telefon: 928 140496

Essen und Trinken
Ob Sie die exotischen Köstlichkeiten einer indonesischen Reistafel, chinesische Schwalbennestsuppe, französische Chateaubriands, italienische Pizza, bayerische Leberknödel oder friesischen Labskaus bevorzugen - in den Ferienzentren kann man aus dem Angebot unzähliger Restaurants wählen, die internationale Küche bieten. Die traditionelle kanarische Küche kennt in erster Linie bodenständige und deftige Gerichte. Sie ist der spanischen Küche sehr ähnlich. Öl, Knoblauch, Gewürze und Kräuter werden reichlich verwendet. Fisch und Meeresfrüchte serviert man an der Küste in vielerlei Variationen - gegrillt, gekocht, gebraten, als Suppe oder in einer scharfen Sauce. In den Bergregionen stehen ländlich-deftige Gerichte vor allem mit Schweine-, Hammel-, Lamm- oder Kaninchenfleisch auf dem Speiseplan.
Frühstück
Die Canarios frühstücken in der Regel in einem Café. Das erste Frühstück (desayuno) besteht aus Kaffee (selten aus Tee), einem tostado (gebutterter Toast mit Marmelade), einem croissant a la plancha (getoastetes Croissant mit Marmelade) oder einem bollo (Hefegebäck). Die kanarische Variante sind gofio y leche (gofio mit Milch) oder gofio y café (gofio mit Kaffee). Später, ab 10 Uhr, darf's auch etwas Deftigeres sein: ein montado (belegtes Brötchen), ein bocadillo (belegtes Stangenbrot) oder ein bikini (Käse-Schinken-Toast). Bocadillos oder montados gibt es wahlweise mit tortilla (Omelett), queso (Käse), chorizo (Salami) oder jamón serrano/de York (rohem/gekochtem Schinken).
Mittagessen
Das Mittagessen (almuerzo) nimmt man zwischen 13 und 15.30 Uhr ein. Wer weder Wein (oder auch Bier) noch Gedeck bestellt (Brot, Butter, Oliven, Käse), gibt sich schnell als Ausländer zu erkennen. Auf das warme Hauptgericht kann man sich mit einer Suppe, Vorspeise oder einem Salat einstimmen. Zum Abschluss sollte man sich die delikaten Süßspeisen (dulces) nicht entgehen lassen. Mit einem plato del día (Tagesgericht) liegt man immer richtig, vor allem preislich. Wer Opulentes in der Mittagshitze meiden möchte, der bestellt eine kleine Portion (ración).
Abendessen
Das Abendessen (cena) wird selten vor 21 Uhr eingenommen, denn auf diesen eigentlichen Höhepunkt des Tages muss man sich entsprechend vorbereiten: Etwa ab 19 Uhr promeniert und flaniert man auf den Paseos und Plazas, bummelt mit Freunden durch die Kneipen, trinkt Wein oder Sherry und holt sich mit den tapas den nötigen Appetit. Die Speisefolge der cena unterscheidet sich in nichts von der des Mittagessens. Sie ist aber noch üppiger, wird mit mehr Wein und wesentlich mehr Zeit genossen.
Restaurants
Die Restaurants sind meist von 13-15.30 Uhr und 19-24 Uhr, in den Ferienzentren oft durchgehend geöffnet. Hier hat man sich längst den mittel- und nordeuropäischen Essenszeiten angepasst.

Insidertipps

Einkaufen

Schöne Souvenirs sind Strickereiwaren, Bananenlikör und Strelitzien. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Produkten aus Aloe Vera.

Diskotheken & Clubs

Zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten finden Sie in Playa del Ingles.

Unterkunft
Mehr als rund 200.000 Fremdenbetten in allen denkbaren Komfort- und Preisstufen sind allein in den Ferienorten im Süden zu finden, dazu gesellen sich rund 20.000 in Las Palmas sowie einige hundert in anderen Inselregionen. In den Ferienzentren im Süden der Insel ist man überwiegend auf Pauschaltourismus eingestellt, so dass die meisten Häuser von Reiseveranstaltern »geblockt« werden.
Individualtouristen
In der Hochsaison über Weihnachten und Ostern kann es ein Problem sein, als Individualreisender ein vakantes Hotel- oder Apartmentquartier zu finden. In der Nach- und Nebensaison wird man dagegen meist recht schnell fündig. In den überaus empfehlenswerten Häusern der RIU-Hotelgruppe, die allesamt in wunderschönen Lagen zu finden sind und mit allem Komfort aufwarten, hat man als Individualtourist jedoch in der Regel keine Chance auf ein Quartier. In zahlreichen Häusern in San Agusín, Playa del Inglés und Maspalomas werden auch Nicht-Pauschal-Reisende ein Zimmer finden. In Las Palmas und im Inselinnern ist es meist kein Problem, ein Pensions- oder Hotelzimmer zu bekommen. Einfach so »auf blauen Dunst« hin anzureisen, kann jedoch nicht empfohlen werden. Zumindest für die ersten ein, zwei Nächte sollte man schon von zu Hause aus - am besten per Fax - eine Unterkunft vorbuchen (während der Hochsaison frühzeitige Buchung für den gesamten Urlaubszeitraum empfohlen!).
Turismo Rural
Der »ländliche Tourismus« auf Gran Canaria will Alternativen zu den »Bettenburgen« des Südens schaffen. Angesprochen ist der anspruchsvolle Individualreisende, der die Nähe zur Natur und den Kontakt zu den Einheimischen sucht. Informationen und Adressen gibt die Firma Reichl (Tel. +34 / 928 73 57 68, Fax +34 / 928 73 60 37): Apartments und Zimmer von Privat im Norden und im Zentralbereich der Insel.
Wellness-Reisen
Wellness ist in aller Munde - kaum ein Reiseveranstalter kommt heute ohne Angebote aus. Zahlreiche Hotels haben Wellness-Center eröffnet, herauszuheben ist das Thalasso-Zentrum im Hotel Gloria Palace in San Agustin, das mit seinem austernförmig gedeckten Schwimmbad und berückendem Blick Maßstäbe setzt. Ein edles Kleinod der Gesundheits-Oasen findet sich im Grand Hotel La Residencia, Maspalomas.
Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.