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Kaum ein anderes Land ist so sehr von faszinierenden Gegensätzen geprägt wie Mexiko. Lernen Sie mit uns die modernen Seiten des Landes, seine Einwohner und deren Gastfreundschaft kennen sowie grandiose Naturschönheiten und beeindruckende Zeugnisse der ereignisreichen Vergangenheit. Lassen Sie sich verzaubern von Kolonialstädten, archäologischen Stätten und unvergesslichen Landschaften, aber auch von Bilderbuch-Sandstränden, die sich entlang der karibischen Küste erstrecken. Auf der attraktiven Halbinsel Yucatán finden Sie eine Vielzahl an Sportarten wie Tauchen, Segeln oder Golf auf einem der großzügig angelegten Golfplätze ausüben oder Sie sich einfach nur in einem der zahlreichen Spas entspannen können. Sie haben die Möglichkeit, das reiche kulturelle Erbe und die unvergessliche Gastronomie des Landes kennen zu lernen und in die Kultur und Lebensfreude des Landes einzutauchen.
Willkommen in Mexiko
Wer zum ersten Mal nach Mexiko kommt, reist mit einem Koffer voller Vorstellungen: Bunte, prallgefüllte Märkte, viel Sonne, schneeweiße Palmenstrände, mitreißende Folklore, steil aufragende Pyramiden und dschungelüberwucherte Tempel. Tatsächlich erfüllt Mexiko die unterschiedlichsten Urlaubsträume. Aber das Land zwischen Nord- und Südamerika, gestern noch Entwicklungsland, heute OECD-Staat (Organisation for Economic Cooperation and Development), ist zu groß, zu komplex, zu widersprüchlich, um es allein in diesen Bildern erfassen zu können.
Die Hochkulturen des alten Mexiko erblühten, lange bevor Europa aus dem Dunkel erwachte. »Eine der brillantesten Geistesschöpfungen der Menschheit« nannten Forscher den Kalender und das Zahlensystem der Maya, und John L. Stephens, der berühmte amerikanische Hobbyarchäologe und Reiseschriftsteller, gestand im 19. Jh. beim Anblick der im dichten Urwald von Palenque ruhenden Tempel: »Nichts hat mich im Roman der Weltgeschichte stärker beeindruckt«. Heute, nach vielen neuen Ausgrabungen, würde er sein Urteil wohl noch steigern. Auf den Spuren der präkolumbischen Vergangenheit bewegt man sich allerorten, kein Wunder in einem Land, in dem bis heute über 10.000 archäologische Stätten wiederentdeckt wurden, die meisten davon noch immer unter der dichten Vegetation des Dschungels begraben. Die ganz großen aber sind freigelegt, vorbildlich restauriert, und polyglotte Fremdenführer erzählen spannende und faszinierende Geschichten über die Götter, die Bauwerke und ihre Erbauer. Abseits der gängigen Routen bieten Ruinen wie z. B. Cobá noch immer eine gute Gelegenheit, etwas von der Entdecker-Atmosphäre zu verspüren, die die Forscher in den vergangenen Jahrhunderten beim Anblick dieser mächtigen steinernen Zeugen untergegangener Kulturen erlebten.
Bei den weiten Entfernungen muss man gelegentlich auf das Flugzeug, manchmal sogar auf kleinmotorige Propellermaschinen umsteigen. Dann spürt man die tiefe Bedeutung der Worte von Carlos Fuentes: »Mexiko aus der Luft zu sehen heißt, das Antlitz der Schöpfung zu schauen.«
Hauptstadt: Mexiko-Stadt
Fläche: 1,95 Mio. km²
Einwohner: ca. 96,6 Mio.
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Amtssprache: Spanisch
Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik
Religion: 90 % Katholiken, 5 % Protestanten, Minderheiten: Bahai, Juden
Währung: 1 Mexikanischer Peso (mex$) = 100 Centavos
Netzspannung: 110 Volt
Zeitzone: MEZ - 7 h
Landesvorwahl: +52
Internet-Kennung: .mx
Höchste Erhebung: Pico de Orizaba (5.700 m)
Längster Fluss: Río Grande (1.800 km)
Reisemonate:
Dezember Januar Febuar März
Geographie
Geographisch gesehen gehört Mexiko zu Mittelamerika, jedoch nur zu 13%, denn 87% werden zu Nordamerika gerechnet. Das Land wird eingeteilt in 31 Bundesstaaten. Mit einer Gesamtfläche von 2 Mio. qkm ist Mexiko zugleich das drittgrößte Land Lateinamerikas. Die Bundesstaaten Yucatan, Quintana Roo, Tabasco und Campeche bilden mit ca. 165.000 qkm die Halbinsel Yucatan. Begrenzt durch den Golf von Mexico im Westen und die Karibik im Osten gehören die ca. 1.600 Küstenkilometer Yucatans zu den beliebtesten Urlaubszielen für ein internationales Publikum. Mexiko ist mit einer Grösse von 1.958.201 qkm etwa fünfeinhalbmal so gross wie Deutschland.
Die Vegetation ist auf Grund des Klimas üppig und vielfältig. Sie finden 80 verschiedene Anbaupflanzen und alle Arten von Südfrüchten, Kaffee und Vanille sowie Zierpflanzen wie Hibiskus und Oleander. Ca. 15% der Gesamtfläche werden für Ackerbau genutzt, 10% für Viehzucht und 30% sind Wald. Einer der größten Seen ist der “Lago de Chapala”, mit 1.685 qkm ist er ungefähr 3x so groß wie der Bodensee. Die dem Reisenden oftmals monoton erscheinende Landschaft der Halbinsel Yucatan täuscht leicht darüber hinweg, daß sie vielfältiges Leben birgt, obwohl die langen Trockenzeiten hier nur einen Buschwald zulassen. Entlang der lagunengesäumten Küstenstriche haben sich Mangroven in den Schlamm gegraben und auf sandigen Böden zahlreiche Palmenarten ihren Lebensraum gefunden. Je weiter man nach Süden reist, desto üppiger wird die Vegetation bis zum tropischen “Petenwald” in Südyucatan.
Zeitunterschied
Der Zeitunterschied gegenüber der MEZ beträgt größtenteils minus 7 Stunden, südliche Baja California und der nördliche Teil der Westküste minus 8 Stunden, nördliche Baja California minus 9 Stunden. Die Sommerzeit gilt vom ersten Aprilwochenende bis zum letzten Oktoberwochenende. Einzelne Bundesstaatenweichen hiervon ab.
Währung & Geldumtausch
Landeswährung ist der Mexikanische Peso (MXN). Wir empfehlen US$ oder Euro in bar und als Reiseschecks. Gängige Kreditkarten (VISA, Mastercard, American Express) werden meist angenommen. Bargeldabhebung mit EC-Karte und Geheimnummer an Bankautomaten ist möglich.
Politik, Staat & Verwaltung
Nach der Verfassung vom 5. Februar 1917 sind die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) eine Präsidialrepublik, bestehend aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal, kurz D.F.), der die Landeshauptstadt Mexiko-Stadt mit ihrer Umgebung umfasst. Die Bundesstaaten sind weitgehend autonom: - sie besitzen eine eigene Verfassung
- sie verfügen über eine eigene Steuerhoheit
- sie haben eigene Verwaltungs- und Gesetzgebungsorgane
Die einzelnen Bundesstaaten werden jeweils von einem Gouverneur regiert, der für 6 Jahre gewählt wird. Eine Wiederwahl ist nach der Verfassung des Landes ausgeschlossen.
Der Präsident ist der mit grossen Machtbefugnissen ausgestattete Herrscher Mexikos. Er wird offiziell alle 6 Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist nicht möglich. Jedoch war es bisher so, dass der alte Präsident seinen Nachfolger bestimmt hat. Vor der Enthüllung werden, vor allem in der Presse, die möglichen Kandidaten verhandelt. Diese “tapados” (Bedeckten) werden sehr genau beobachtet. 14 Monate vor Ende der Regierungszeit erfolgt die Bekanntgabe, das sogenannte “dedazo”. Mit dem Finger (dedo) der rechten Hand zeigt der Präsident auf seinen erwählten Nachfolger. Er gibt für seine Wahl keine Begründung ab. Auch ist der Prozess der Auswahl innerhalb der Partei immer ein wohlgehütetes Geheimnis gewesen. Der neue Kandidat startet nun seine Wahlkampagne. Für die Zeit bis zu seiner Wahl bereist er das Land, wird mit den Problemen der Menschen und der einzelnen Regionen vertraut und wirbt für seine Person. In Mexiko nennt man das die “consultas populares”.
Der Präsident , der “jefe maximo” ist zugleich Oberster Dienstherr der Exekutive, die sich aus 15 Ministern, den Leitern der obersten Bundesbehörden und dem Generalstaatsanwalt zusammensetzt. Die Legislative liegt in den Händen des “Congreso de la Union“ (Kongress), der auch die Macht des Präsidenten etwas einschränkt. Der Kongress wiederum besteht aus der “Camara de Senadores” (Senat) und dem “Camara de Diputados” Abgeordnetenhaus. Der Senat hat 96 Mitglieder (3 von jedem Bundesstaat und dem Distrito Federal), die auf 6 Jahre gewählt werden. Im Abgeordnetenhaus sitzen 400 Parlamentarier, die nach einem relativen Mehrheitswahlrecht gewählt werden. Der Partei mit dem höchsten Stimmanteil wird der gesamte Wahlbezirk zugesprochen. Weitere 100 Abgeordnete werden über Regionallisten nach einem etwas komplizierten Verhältniswahlrecht gewählt.
Die weitaus stärkste politische Partei im Staate ist die Partido Revolucionario Institucional (PRI) , revolutionäre Volkspartei. In der Opposition stehen die katholisch-konservative Partei der Nationalen Aktion (PAN), die sozialistische Künstler und Akademikerpartei (PSM) und die demokratische Revolutionspartei (PRD).
Das moderne Mexiko hat die Staatsform einer demokratisch regierten Bundesrepublik. Zu der früher allein herrschenden nationalen Einheitspartei PRI ( Partido Revolucionario Institucional) sind seit dem Ende der 70-er Jahre oppositionelle Parteien hinzugekommen, deren Vertreter in der Abgeordnetenkammer und auch als Gouverneure in einzelnen Bundesstaaten ein Gegengewicht zur PRI bilden. Im Juli 2000 hat Vicente Fox, der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Partei Pan ( Partido Accion Nacional), die Wahlen gewonnen. Amtsantritt des neuen Präsidenten im Dezember 2000. Die Haupstadt ist Mexiko Sadt mit ca. 22 Millionen Einwohnern. ( Stand 2003) Mexiko Stadt ist eines der bedeutendsten Kulturzentren Lateinamerikas. Das Kulturangebot der Stadt hat Weltniveau.
Bedeutung & Ursprung der Flagge
Die Nationalflagge geht auf eine 1821 der französischen Trikolore nachempfundene Fahne zurück, Grün steht für die Unabhängigkeit, Weiss für die Reinheit der Religion und Rot für die nationale Einigkeit. Das Wappen erzählt die Sage von der legendären Gründung der Aztekenhauptstadt Tenochtitlan: die Azteken sollten nach der Verheissung der Götter ihre Stadt dort gründen, wo sie einen Adler erblickten, der mit gespreizten Flügeln auf einem Kaktus sitzt und eine Schlange im Schnabel hält.
Wirtschaft
Landwirtschaft: ca. 24% aller Mexikaner arbeiten auf dem Lande. Große Erdölreserven vor der Golfküste. Industrie, petrochemische Betriebe, Stahl- und Autoindustrie sowie Tourismus.
Geschichtlicher Überblick
Die wichtigsten Daten auf einen Blick:
9000 v.Chr. Die erste menschliche Besiedlung Mexikos erfolgte durch nomadisierende Indios am Ende der letzten Eiszeit.
1800 v.Chr. Im Hochtal von Mexiko entstehen die ersten kleinen Dörfer.
800 v.Chr. Erstes nachweisbares Auftreten der Maya in Mexiko (Yucatan und Chiapas).
1325 Gründung von Tenochtitlan, das heutige Mexiko Stadt, durch die Azteken.
1519-1521 Spanische Eroberung: Hernan Cortes landet an der Golfküste und marschiert mit rund 300 Mann zur Hauptstadt Tenochtitlan.
1521-1600 Unter dem Namen “Nueva España”, “Neuspanien” werden die spanischenKolonien in Zentral und Südamerika ein eigenes Vizekönigreich mit der Hauptstadt Mexiko, wo bis 1821,62 Vizekönige residieren. 1551 wird dort die erste Universität gegründet.
1803–1804 Mexikoreise Alexander von Humboldts.
1821 Erringung der Unabhängigkeit, die jedoch nicht, wie in Nordamerika, von einer Demokratie begleitet war. Die ursprünglich sozialrevolutionären Kräfte der Unabhängigkeitsbewegung der konservativen, reformfeindlichen spanischstämmigen Oberschicht wurden ausgeschaltet.
1849 Nach dem Krieg gegen die USA musste zwangsweise die Hälfte des mexikanischen Staates abgetreten werden. (Texas, Neu Mexiko, Arizona, Kalifornien, Utah, Nevada, und Teile von Colorado)
1863–1867 Durch den Rückzahlungsstopp geliehener Geldkredite an Frankreich kommt es zu einer millitärischen Intervention Frankreichs, die den österreichischen Erzherzog Maximilian von Habsburg als Kaiser von Mexiko einsetzen.
1876-1911 Porfirio Diaz putscht sich an die Spitze Mexikos und regiert diktatorisch das Land. Mexiko gerät in die Abhängigkeit von der USA.
1910 Beginn der sozialen Revolution unter F. Madero, E. Zapata und F. (Pancho) Villa.
1917 Verkündigung einer neuen, bis heute gültigen Verfassung. Die Wiederwahl des Präsidenten wird ausgeschlossen.
1929 Gründung der bis heute regierenden national-revolutionären Partei PNR (seit 1946 PRI), welche die wichtigsten politischen Kräfte des Landes vereint.
1938 Verstaatlichung der ausländischen Ölgesellschaften unter Präsident Lázaro Cárdeñas. Blutige Niederschlagung von Studentenunruhen (Tlatelolco) im Vorfeld der olympischen Spiele.
1985 Durch das Erdbeben am 19.September werden grosse Teile des Zentrums von Mexiko-Stadt zerstört.
1988-1994 C. Salinas de Gortari führt Mexiko zusammen mit USA und Canada in die NAFTA.
1994 Nach erneuter Wirtschaftskrise und Währungsumstellung des Peso wird Ernesto Zedillo Ponce de Leon neuer Präsident.
1995 Ansätze zu innenpolitischen Reformen. Es kommt zur Trennung von Partei und Regierung, Unabhängigkeit und Förderalisierung. Unter Präsident Zedillo kommt es zu einer tiefen Wirtschaftskrise.
1996 Wirtschaftliche Wiederbelebung.
1997 Bei den Bundeskongresswahlen am 06.07.97 verliert die PRI die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus, bei erstmaliger Direktwahl das Bürgermeisteramt in Mexiko Stadt in sechs Bundesländern zwei Gouverneursposten. Herrausbildung eines Mehrparteinsystems.
Nov. 1999 Erstmals Vorwahl der PRI für den Präsidentschaftskandidat – Wahl unter 4 Bewerbern.
2000 Vicente Fox Quesada wird nach 71 jähriger Vorherrschaft der PRI aus den Reihen der rechtskonservativen PAN Staatspräsident und kündigt umfassende Reformen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten, Bekämpfung der Korruption, Drogenhandels und des organisierten Verbrechens an.
Feb-März 2001 Marsch der EZLN – Kommandanten nach Mexiko Stadt; Auftritt im Parlament.
30. April 2001 Das Parlament nimmt den auf der Grundlage der Vereinbarungen von San Andrés de Larráinzar ausgearbeiteten Gesetzentwurf über die Rechte und Kultur der Indigenen in verändeter Form an. Daraufhin lehnt die EZLN die Wiederaufnahme des Dialogs mit der Regierung ab und geht nach Chiapas zurück.
14. August 2001 Nachdem die Mehrheit der Regionalparlamente der Bundesstaaten das verfassungsändernde Gesetz im Juli gebilligt hat, tritt diese in Kraft. Oktober 2001 Die 56. Generalversammlung der VN wählt Mexiko für die Wahlperioden 2002/2003 zum Mitglied des Sicherheitsrats.
10.-12. Dezember 2002 Besuch des Bunderkanzlers Schröder in Mexiko.
30. Juli-01.August 2002 5. Besuch von Pabst Johannes Paul II. in Mexiko, Heiligsprechung des ersten Indios in der Kirchengeschichte, Juán Diego Cuauhtlacoatzin.
Die Ziele der Regierung Fox, zum Ende ihrer Regierungszeit 2006 die Ausgaben für Bildung und Erziehung auf 8% ( von derzeit 6,2%) und fuer die Wissenschaft und Forschung auf 1% ( von derzeit 0,43%) des Bruttosozialproduktes ansteigen zu lassen, haben sich bislang nicht verwirklicht.
Mit dem Flugzeug aus Europa
Von mitteleuropäischen Flughäfen fliegen zur Zeit Air France, Aeroméxico, British Airways, Iberia, KLM, und Lufthansa nach Mexiko-Stadt, Lauda Air wöchentlich von Wien nach Cancún. Preiswert und komfortabel verkehrt LTU 5 x wöchentlich von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nonstop nach Cancún. Die Flughafensteuer von 18 US$ bei Ankunft und 18 US$ vor Rückflug ist meist im Ticketpreis enthalten.
Die Flugzeit von Frankfurt nach Mexiko beträgt nonstop 11 Stunden. Pauschalreisen werden von vielen Reiseveranstaltern angeboten, eine Übersicht bietet die Broschüre Mexiko-Schlüssel des mexikanischen Verkehrsamtes.
Mit dem Flugzeug aus den USA
Aeroméxico und Mexicana verbinden viele Städte der USA (z. B. New York, Atlanta, Chicago, Miami, Dallas, San Francisco, Los Ángeles) direkt mit Mexiko-Stadt sowie mit weiteren großen mexikanischen Städten (z. B. Acapulco, Cancún, Guadalajara, Mazatlán, Monterrey, Puerto Vallarta). Auch die US-amerikanischen Fluggesellschaften unterhalten Flüge auf diesen Strecken.
Mit dem Bus aus den USA
Von allen Grenzstädten fahren mexikanische Busgesellschaften der 1. und 2. Klasse nach Süden, teilweise direkt nach Mexiko-Stadt. Die modernste, komfortabelste und sicherste Firma ist ETN.
Mit der Eisenbahn aus den USA
Eisenbahnverbindungen bestehen an der mexikanischen Westküste von Nogales (Arizona) nach Süden: Guaymas, Los Mochis, Mazatlán; von Manzanillo nach Guadalajara; im Landesinneren von Ciudad Juárez (Grenzstadt: El Paso, Texas) und Ojinaga (Grenzstadt: Presidio, Texas) über Chihuahua (dort Abzweigung der Chihuahua al Pacífico-Eisenbahn durch die Sierra Madre nach Los Mochis) sowie Torreón, Aguascalientes, León und Querétaro nach Mexiko-Stadt; und von Piedras Negras (Grenzstadt: Laredo, Texas) über Monterrey und Ciudad Victoria zum Golfhafen Tampico. Die Eisenbahn ist preiswerter, aber langsamer und nicht so pünktlich wie der Bus.
Mit dem PKW aus den USA
Die meisten US-Vermieter gestatten nicht die Einreise mit Leihwagen nach Mexiko. In Ausnahmefällen ist dies mit einer Extraversicherung möglich. Bei Wohnwagen wird der Übergang zumeist erlaubt. Wer von den USA mit einem Pkw nach Mexiko einreisen möchte, benötigt die US-amerikanischen Zulassungspapiere und seinen nationalen Führerschein. An der Grenze erhält man ein Tourist-Permit (Sticker auf der Scheibe), mit dem man sechs Monate lang in Mexiko fahren darf. Verkauf ist gesetzlich verboten.
Verlängerung des Permits in Mexiko-Stadt: Secretaría de Hacienda y Credito Público, Dirección General del Registro de Automoviles, Calzada de Tlalpán 2775. Erforderlich ist auch eine auf den Fahrer des Wagens ausgestellte Kreditkarte, mit der Zollgebühren von 12 US$ kassiert werden. An der Grenze ist eine mexikanische Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Mit dem Bus aus Guatemala und Belize
Täglich bestehen mehrere Busverbindungen von Belize-City nach Chetumal (Quintana Roo) auf der Halbinsel Yucatán; Fahrtzeit 4 Std. Eine Touristenkarte für Mexiko muss vorher im mexikanischen Konsulat in Belize-City besorgt werden, da sie an der Grenze nicht immer vorrätig ist. Durchgehende Busverbindung von Guatamala-City nach Mexiko-Stadt auf der Panamericana über San Cristóbal de las Casas und Tuxtla Guitérrez sowie Juchitán; von dort entweder über Oaxaca oder Orizaba nach Mexiko-Stadt; Fahrtzeit 24 Std.
Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadt wächst mit atemraubender Geschwindigkeit: 1930 hatte die Stadt 1 Mio. Einwohner und heute fast 28 Mio. In einem flachen Hochtal in 2.240 m Höhe, umgeben von hohen Bergen und den beiden stets schneebedeckten Vulkanen Popocatépetl (5.452 m) und Ixtaccíhuatl (5.286 m), erstreckt sich die mexikanische Metropole.
Mexiko-Stadt ist der kulturelle, politische, administrative und wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Hier konzentriert sich die mexikanische Geschichte, hier treten die sozialen Gegensätze in den Elendsvierteln am deutlichsten zutage, hier werden die unbewältigten Umweltprobleme des Landes am schärfsten spürbar. Deshalb macht die Stadt auf viele Besucher einen sehr ambivalenten Eindruck: Ihre Erlebnisqualitäten werden unterschiedlich wahrgenommen und sie wird stets gegensätzlich beschrieben. Vor 30 Jahren galt Mexiko-Stadt noch als staatlich anerkannter Luftkurort. Heute ist es im weltweiten Vergleich die Metropole mit der größten Luftverschmutzung. Die Abgase sammeln sich in einer Dunstglocke, die permanent über der Stadt liegt.
Teotihuacán
Eine der größten und eindrucksvollsten Pyramidenanlagen Mexikos - Teotihuacán - liegt ca. 60 km nordöstlich der Hauptstadt. 1988 nahm die UNO sie in ihre Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter der Menschheit auf. Über die Bewohner Teotihuacáns, d. h. über das Volk, das die mächtigsten Bauwerke Alt-Amerikas geschaffen hat, ist wenig bekannt. Wir kennen weder die Namen ihrer Priester oder Herrscher noch den Namen ihres Stammes oder ihrer Sprache. Die Azteken, die Teotihuacán bereits zerstört und verlassen vorfanden, berichteten den Soldaten des Hernán Cortés, die Stadt sei von Riesen erbaut worden. Nach Gesprächen mit aztekischen Adligen schrieb der spanische Franziskanermönch Bernardo de Sahagún (1499-1570) in seinen Geschichtsabhandlungen: »Sie nannten den Ort Teotihuacán, weil er der Begräbnisplatz der Könige war, und die Alten sagen von ihnen, wer gestorben ist, ist zum Gott geworden. Wenn man sagte, dass er nun Teotl (Gott) sei, dann heißt das soviel wie, er ist schon tot. Deshalb nannten sie den Ort Teotihuacán, der Ort, an dem die Menschen zu Göttern wurden.«
In Teotihuacán lässt sich eine fast tausendjährige Bautätigkeit von ca. 250 v. Chr. bis 700 n. Chr. nachweisen. Den kulturellen Höhepunkt erlebte die Stadt zwischen 200 und 650 n. Chr. Zu Beginn dieses Zeitraums wurden alle Prachtbauten und die großen Pyramiden fertiggestellt. Der politische Einfluss reichte weit über das zentrale Hochland bis ins heutige Guatemala (wie Funde in Tikal belegen). Die Stadt beherbergte zu jener Zeit zwischen 100.000 und 150.000 Einwohner. Teotihuacán war eine glanzvolle Tempelmetropole, ein religiöses Zentrum, zu dem viele Pilger von überall herkamen. Zugleich war es auch ein bedeutender Handels- und Umschlagplatz.
Zu Beginn des 8. Jh., mitten im Wohlstand und ohne jedes Anzeichen künstlerischer Dekadenz, muss Teotihuacán zum Teil gewaltsam zerstört worden und in Flammen aufgegangen sein; für den Untergang der Stadt, dessen Ursache bis heute nicht genau bekannt ist, bieten die Forscher unterschiedliche Erklärungen an. Sie reichen vom Eindringen feindlicher Stämme aus dem Norden über veränderte Wirtschaftsstrukturen bis hin zur Selbstzerstörung durch die eigene Priesterkaste. Zur Zeit der Spanier war Teotihuacán von Erde überdeckt; die ersten Ausgrabungen begannen in der Mitte des 19. Jh. Systematische Rekonstruktionsarbeiten werden erst seit 1962 vom Instituto Nacional de Arqueología e Historia durchgeführt.
Guanajuato
Das Idealbild einer spanischen Kolonialstadt zeigt das 90 km nordwestlich von San Miguel de Allende (375 km von Mexiko-Stadt) in einem engen Talkessel in 2.050 m Höhe gelegene Guanajuato (130.000 Ew.). Die historische Altstadt und die Bergwerksanlagen wurden 1989 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Enge kopfsteingepflasterte Straßen ziehen sich durch die hügelige Landschaft; Treppen, Plazas, aufgelassene Minenschächte und unzählige Kolonialgebäude mit maurischem Einschlag prägen das Stadtbild. Auf die Zeit des Diktators Porfirio Díaz gehen zahlreiche neoklassizistische Bauwerke sowie Jugendstil-Dekorationen zurück. Im trockengelegten Flussbett zieht sich eine lange kurvige Straße (Subterránea) durch die Stadt, die teilweise unterirdisch verläuft; von ihr zweigen leere Minenschächte und Wasserkanäle ab, die zu Wegen und Gassen ausgebaut wurden. Wer ohne Leihwagen unterwegs ist, sollte sich bei einer Taxifahrt dieses ungewöhnliche Straßensystem anschauen. An eine verheerende Flutkatastrophe, bei der Tausende von Bürgern im Schlaf ertranken, erinnern in den Straßen angebrachte Hochwassermarken mit der Aufschrift »Inundación 1910«.
Die einstige Indio-Siedlung wurde 1529 von Spaniern erobert, die schon bald erkannten, welchen Glücksgriff sie getan hatten. Wegen seiner reichen Silber- und Goldvorkommen entfaltete sich das Dorf binnen fünf Jahren zur Schatzkammer des fernen Spaniens. 200 Jahre später erreichte die Silberausbeute mit der Erschließung der oberhalb der Stadt gelegenen Valenciana-Mine ihren Höhepunkt. Guanajuato wurde zur bedeutendsten Silberstadt. Den schönsten Blick über die Stadt erhält man vom Pípila-Denkmal, der im Südwesten auf einem Felsen oberhalb der Stadt gelegenen Aussichtsstätte an der Carretera Panorámica. Diese Panoramastraße verläuft fast um die gesamte Stadt. Am besten heuert man für die Hinfahrt ein Taxi an und bewältigt den Rückweg - nach einer Rast in einem der umliegenden Cafés - zu Fuß.
Barranca del Cobre
Die schönste Eisenbahnstrecke Mexikos führt durch einen Teil der Sierra Madre Occidental - nach den dort beheimateten Indios auch Sierra Tarahumara genannt: Es geht durch alle Klima- und Vegetationszonen des Landes, über Dutzende von Brücken und durch Tunnel, über Schluchten und Bergkämme, durch wildzerklüftete Cañóns, von denen die Cañón del Cobre, Urique, Batopilas, Oteros, Terarecua und Sinforosa die größten und bekanntesten sind und in denen der nordamerikanische Grand Canyon gleich mehrmals Platz fände.
Der Bau der Eisenbahnstrecke des »Ferrocarril de Chihuahua al Pacífico« durch weitgehend wegloses, bisher unzugängliches Gebiet gehört zu den Jahrhundertleistungen des Landes. Im Vordergrund des Interesses standen die Erschließung reicher Minenvorkommen und der Wälder der Sierra Madre Occidental sowie der Transport quer durch Mexiko zum Pazifik. Nach 80jähriger Bauzeit - unterbrochen von finanziellen Problemen, Revolutionswirren und zwei Weltkriegen - wurde die Eisenbahnstrecke 1961 fertiggestellt.
Cañón de Sumidero
Die Bootsfahrt in den Cañón de Sumidero führt in eine faszinierende Welt steil aufragender Felswände. Die rund dreistündige Tour auf dem Río Grijalva beginnt recht unspektakulär, doch nach und nach ändert sich die Szenerie, wird sie dramatisch. Felswände scheinen auf den Fluss zu stürzen, ragen schließlich bis zu 1.000 m hoch in den Himmel. Raubvögel ziehen ihre Kreise, ein Wasserfall verbreitet Sprühnebel über die mit dichtem Grün bewachsenen Felswände. Mehrere geheimnisvolle Höhlen lassen sich besuchen, und nach jeder Biegung des Flusses erwartet den Besucher ein neues Naturschauspiel.
Der einheimische Bootsführer erinnert seine Passagiere an Zeiten, als nach der Zerstörung des Aztekenreiches spanische Eroberer in Chiapas eindrangen, Region und Menschen unterwarfen und einige der besiegten Maya den Sprung in den Cañón als letzten Ausweg sahen, der Versklavung zu entgehen. Wenn die Dämmerung einsetzt, folgen Tausende von Fledermäusen den Booten.
Chichén Itzá
Ca. 120 km östlich von Mérida, liegt Chichén Itzá, die größte, besterhaltene, bekannteste und meistbesuchte präkolumbische Ruinenanlage in Yucatán. Chichén Itzá gehört auch zu den von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Bauwerken der Welt. Knapp 1000 Jahre lang, von ca. 400 bis 1250 n. Chr., war Chichén Itzá ein wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum von herausragender Bedeutung. Gegründet um 400 als Uucylabanal von Maya-Stämmen aus dem guatemaltekischen Hochland, wanderte ab ca. 1000 der toltekische Abzweig der Itzá in diese Region ein. Zweifelsohne setzten sich die Tolteken mit Gewalt gegenüber den Maya durch, zerstörten aber nicht deren Kultur und Architektur.
Eine der Besonderheiten von Chichén Itzá liegt in dem verbindenden Nebeneinander von Maya- und Tolteken-Architektur. Als die Spanier 1546 den Ort erreichten, war Chichén Itzá bereits teilweise von seinen Bewohnern verlassen worden. Jahrhundertelang blieb die Stätte dann im dichten Dschungel verborgen, bis sie 1841 von britischen Archäologen wiederentdeckt wurde. Mit finanzieller Hilfe des US-amerikanischen Carnegie-Instituts wurde eine kaum zu übertreffende Restauration begonnen. Bis heute ist nur die Hälfte der Gebäude freigelegt und restauriert.
Monte Albán
Der »Weiße Berg« thront über der alten Kolonialstadt Oaxaca (12 km südlich). Auf seiner Spitze steht ein Kultzentrum der Zapoteken, dessen Errichtung Jahrhunderte in Anspruch nahm. Es wurde von den spanischen Invasoren schlicht übersehen und entging nur deshalb der Zerstörung. In 1.950 m Höhe auf einem Berg, dessen Spitze ein präkolumbisches Volk vor mehr als 2.500 Jahren abtrug, entstand die bedeutendste Kultstätte der Zapoteken. Auf diesem Plateau über den Wolken errichtete das Volk seinen Göttern und Priestern Tempel, Paläste und Pyramiden. Für die Besichtigung sollte man einen ganzen Tag einplanen.
San Christóbal de las Casas
Als Handelszentrum der in den umliegenden Dörfern wohnenden Maya-Angehörigen gilt die 100.000 Einwohner-Siedlung als »Indio-Hauptstadt« Mexikos. Tatsächlich dominieren in den Straßen tagsüber die Chamula, Zinacantecos und die Tenejapanecos, jede Gruppe in ihrer eigenen traditionellen Tracht. Sie verkaufen Kochtöpfe, Früchte, Gemüse, manchmal auch Brennholz und Macheten.
San Cristóbal begeistert die Besucher durch eine Mischung aus kolonialem Stil und Indio-Kultur. Zu besichtigen gibt es Kirchen, koloniale Bauten und Museen. Ganze Häuserfronten sind mit schattenspendenden Arkadengängen versehen, die niedrigen, weiß getünchten Häuser tragen rote Ziegeldächer, gewaltige, nägelbeschlagene Holztüren öffnen sich in stille Innenhöfe. Die Stadt lohnt einen mehrtägigen Aufenthalt - werden Ausflüge zu den umliegenden Indio-Dörfern unternommen, kann auch leicht eine Woche daraus werden.
Palenque
225 km von San Cristóbal entfernt liegt Palenque, eine der berühmtesten und schönsten archäologischen Stätten des Landes, eine Maya-Anlage in dichtem Urwald, gelegen auf den Ausläufern des Usumacinta-Gebirges (205 m ü. d. M.) am Ufer des Otulúm, eines Nebenflusses des Usumacinta. Das Klima ist heiß und feucht, im Sommer regnet es oft, und die unter den Kronen der Urwaldriesen thronenden Gebäude strahlen eine Faszination aus, der sich kaum jemand entziehen kann. Die Stadt Palenque (9 km von der archäologischen Stätte entfernt) ist teilweise recht unansehnlich. Schnell wurden Einfachbauten hochgezogen, um am Tourismus mitzuverdienen.
Die heute erhaltene Anlage wurde 642 n. Chr. gegründet; allerdings deuten Tonscherbenfunde auf eine erste Besiedlung vor der Zeitenwende hin. Seine Blüte erlebte Palenque als Zeremonialzentrum vom 7. bis 10. Jh. Um 950 wurde die Stätte aus bisher nicht geklärten Gründen von den Maya verlassen. Urwald ergriff Besitz von den Tempeln und Palästen. Erst zu Beginn des 16. Jh. entdeckten spanische Siedler die Ruinen, erfassten jedoch nicht die Bedeutung der grasüberwucherten Hügel, unter denen versteckt Pyramiden lagen. Von dem ursprünglichen Palenque, das sich über eine Länge von 8 km erstreckt und noch weitgehend unerforscht ist, wurde überwiegend das Zentrum freigelegt und restauriert.
Tulum
130 km südlich von Cancún liegt eine der herrlichsten archäologischen Stätten Mexikos, die unmittelbar auf einem Felsplateau am Meer liegende Tempelstadt Tulum. Die Anlage, die kunsthistorisch der nachklassischen Periode der Maya zugeordnet wird, ist architektonisch weniger bedeutsam als andere. Aber die Geschlossenheit der Ruinenstadt mit der sie umgebenden Mauer, ihre Lage am Rand der hellen Kalksteinklippen, die Farbkontraste zwischen dem türkisblauen Meer, den grau-weißen Tempelruinen unter blauem Himmel sowie den Palmen im Hintergrund beeindrucken den Besucher nachhaltig.
Tulum, dessen Gebäude überwiegend zwischen 1000 und 1300 n. Chr. errichtet wurden, war von ca. 1250 an das religiöse Zentrum der zahlreichen Maya-Siedlungen an der Ostküste Yucatáns. Die Stadt hatte damals eine Ausdehnung von circa 6 km entlang der Küste, doch bis auf wenige steinerne Plattformen, auf denen die strohgedeckten Bambushäuser standen, ist davon nichts mehr zu sehen. Sehr gut erhalten ist nur der weiträumige, zentrale Palast- und Tempelbezirk, der an den Landseiten von einer Mauer umgeben ist.
Tulum war einer der wenigen Orte, die bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt waren. 1518 entdeckte Juan de Grijalva, der mit einer spanischen Expedition die yucatekischen Küsten entlangsegelte, als erster Europäer die Maya-Stadt. Englische Piraten plünderten im 18. Jh. mehrmals die Stadt. Als der amerikanische Archäologe John Lloyd Stephens und sein britischer Zeichner Frederick Catherwood Tulum 1842 wiederentdeckten, war die Siedlung vollkommen vom Dschungel überwuchert. Erst zwischen 1916 und 1922 konnte die Stadt mit Hilfe des US-amerikanischen Carnegie-Instituts von den Archäologen Morley und Howe freigelegt und rekonstruiert werden.
Religion
87% der Bevölkerung sind römisch-katolisch, 7,5% Protestanten, Mormonen, Zeugen Jehovas.
Feste & Feiertage
Indianische Bräuche, katholische Traditionen und Revolutionsfeiern sind in Mexiko (fast) immer Fiestas!
1. Januar Neujahr - Año Nuevo 6. Januar Fest der Heiligen Drei Könige - Los Reyes (statt an Weihnachten werden in Mexiko an diesem Tag die Geschenke verteilt) 5. Februar Tag der Verfassung - Aniversario de la Constitucion 21. März Geburtstag von Benito Juarez - Natalicio de Benito Juarez März/April Osterwoche - Semana Santa 1. Mai Tag der Arbeit - Dia del Trabajo 5. Mai Tag der Schlacht von Puebla - Aniversario de la Batalla de Puebla 1. September Bericht des Präsidenten zur Informe Presidencial Lage der Nation 16. September Unabhängigkeitstag - Dia de la Independencia 12. Oktober Tag des Kolumbus - Dia de Colon Tag der Rasse - Dia de la Raza Amerikatag - Dia de Las Americas 1. November Allerheiligen - Todos los Santos 2. November Allerseelen - Dia de los Muertos 20. November Tag der Revolution im Jahre 1910 - Aniversario de la Revolucion 12. Dezember Fest der Jungfrau von Guadalupe - Aparicion de la Virgen de Guadalupe 25. Dezember Weihnachtstag - Navidad 31. Dezember Sylvester - Fin de Año
Neben diesen Festen, die im ganzen Land gefeiert werden, gibt es eine Vielzahl lokaler Feste:
Tag des San Sebastian - In Chiapa de Corzo (Chiapas) findet am 20. Januar ein „Seeschlacht“ auf dem Rio Grijalva statt. Karneval - Ein ausgelassenes Fest, das mit bunten Umzügen gefeiert wird, besonders schön in Merida. Blumenfest - Auf den Kanälen von Xochimilco in Mexiko-Stadt wird dieses Fest am Feiertag von Palmsonntag gefeiert.
Sprache & Schrift
Spanisch ist die Landessprache. Traditionelle Sprachen, wie das Maya in Yucatan, sind teilweise erhalten geblieben, werden jedoch nicht als offizielle Sprachen anerkannt. Die Menschen, die im Fremdenverkehr tätig sind, sprechen meistens englisch. Deutsch wird nur selten gesprochen.
Das mexikanische Spanisch hat seine Eigenarten entwickelt. So lieben die Mexikaner z. B. ihre Verkleinerungsformen. Es gibt kaum ein Wort, das nicht durch Anhängen von “...ita/ito” (“...chen/lein”) verniedlicht werden könnte. Nachfolgend finden Sie einen kleinen Sprachkurs, mit dem Sie schon sehr weit kommen: Buenos dias | Guten Tag | Buenas tardes | Guten Abend | Buenas noches | Gute Nacht | Hasta la vista | Auf Wiedersehen | Muchas gracias | Vielen Dank | sí / no | ja / nein | Por favor | Bitte | Algo | Etwas | Nada | Nichts | Que tal? | Wie geht es? | Que hora es? | Wie spät ist es? | Cuanto cuesta…? | Wieviel kostet...? | beber | trinken | comer | essen | La cuenta, por favor. | Die Rechung bitte |
Traditionelle Küche
Die mexikanische Kochkunst entstand aus der Vermischung der leichten, fast rein vegetarischen Gerichte der Indios mit der nahrhaften,importierten Küche Spaniens. In einigen Gegenden gibt es zusätzlich deutliche chinesische Einflüsse, z.B. die Mischung von scharf und süss in der berühmten “mole poblano”, einer chili-scharfen Schokoladensosse.
Indianischer Einfluss - Aus der indianischen Küche stammen exotische Bestandteile,wie Avocados, Chilis, Kürbis, Tomaten, Erdnüsse, Vainille, Schokolade, vor allem aber Mais und Bohnen.
Spanischer Einfluss - Erst die Spanier brachten Geflügel, Fleisch dazu Käse, Weizen, Öl und Wein ins Land.
Asiatischer Einfluss - Die Mango und andere Früchte und Rezepte kamen mit den Schiffen aus China und den Philippinen.
Afrikanischer Einfluss - Aus Afrika wurde u.a. die Kaffeepflanze eingeführt. Anbaugebiete in Mexiko sind Chiapas und Veracruz . Am besten in der Regel schmeckt der “café de olla” (ein süsses, starkes Getränk ähnlich dem türkischen oder griechischen Kaffee).
Spezialitäten TAMPIQUEÑA - dünnes Filletsteak FRIJOLES - Bohnenpuree NACHOS - Mais Chips FAJITAS - geschnetzeltes Huhn- oder Rindfleisch GUACAMOLE - Avocadopuree QUESADILLAS - Tortillas mit Käse gefüllt TACOS - Mais oder Mehl- Tortillas gefüllt mit Fleisch, Schinken oder Pilzen
Zu diesen Speisen gehört ein trockener mexikanischer Weißwein wie “Calafia” oder einheimisches Bier wie: “Dos Equis”, “Corona” oder “Modelo”. Sollten Sie alkoholfreie Getränke vorziehen, dann bestellen Sie sich einen frischgepressten Obstsaft Ihrer Wahl. Andere bekannte Getränke: Margarita Tequila mit Zitronensaft und Zucker PinaColada Ananas, weißer Rum und Kokossaft Daiquiri Cocktail auf Tequila-Basis
Die mexikanischen Nachspeisen variieren im gesamten Land, die Hauptbestandteile sind Ananas, Milch und Kokosnuss. Geniessen Sie ebenfalls die fruchtigen Eissorten.
Traditionelle Musik
Mexiko ohne Musik ist völlig undenkbar. Sie hören sie immer und überall. Sie plärrt in erheblicher Lautstärke aus Radios und laufenden Fernsehgeräten, sie dudelt im Bus , in Restaurants und Hotelhallen, auf öffentlichen Plätzen, in den Büros und Geschäften. Die nationale Schlagerindustrie produziert einen Ohrwurm nach dem anderen, Lieder zwischen Kitsch, Pathos und genuiner Musikalität, und jeder Mexikaner kennt natürlich den Text. Ganz gleich,ob auf dem Markt, beim Feilschen um das frische Pollo (Huhn) oder beim Briefmarkenverkaufen hinter dem Schalter: Mexikaner sind jederzeit und völlig unberechenbar bereit, in Gesang auszubrechen. Musik liegt ihnen einfach im Blut, und unmusikalische Mexikaner gibt es ebenso selten wie fliegende Maultiere. Wie in den anderen kulturellen Bereichen, so vermischten sich auch in der mexikanischen Musik die Einflüsse aus verschiedenen Kontinenten und Kulturen: - Indianischer Einfluss - Bei den Indios, den Ureinwohnern (indigena) spielte Musik vor allen Dingen bei religiösen Zeremonien eine große Rolle.
- Spanisch-arabischer Einfluss - Mit den Konquistadoren kam das spanisch-arabische Element nach Mexiko. Die Spanier brachten die rassige Virtuosität und schwermütige Tristesse ihrer Gitarrenmusik ein, das temperamentvolle Klacken der Kastagnetten und die arabischen Rythmen der Gesänge Andalusiens.
- Afrikanischer Einfluss - Die von den Spaniern ins Land verschleppten schwarzen Sklaven von den Antilleninseln kamen mit wieder anderen Rythmen und Harmonien und mit ihren einfachen, wohlklingenden Perkussionsinstrumenten.
- Französicher Einfluss - Im 18. Jahrhundert führten die Franzosen Trompeten und andere Blasinstrumente ein, das Akkordeon und die Mundharmonika.
Es liegt die Vermutung nahe, daß aus dem französischen Wort ”marriage” (Hochzeit), auch die Bezeichnung “Mariachi”entstanden ist. Die Mariachi-Kapellen, die vor allem eben bei Hochzeiten aufspielten, entstanden zuerst wohl in Guadalajara und erlangten von dort aus schon bald nationale Berühmtheit. Heute gibt es “Mariachis”im ganzen Lande.
Obwohl wechselnde Besetzungen möglich sind, besteht eine Kapelle in der Regel aus einem Standbaß, mehreren Gitarristen, Blechbläsern und einen Akkordeonspieler. Singen können sie natürlich alle, schön, mit viel Gefühl und Vibrato in der Stimme und vor allem laut.
Weltliche und religiöse Feste werden das ganze Jahr hindurch im gesamten Land gefeiert. Oft entfallen dadurch die Arbeitstage, die zwischen dem Festtag und dem nächsten Wochenende liegen (puente = Brücke). Außer nationalen Feiertagen und religiösen Festen, die in ganz Mexiko gefeiert werden, gibt es lokale Patronatsfeste und stadtbezogene Gedenktage. Beim Touristeninformationsbüro in Mexiko-Stadt kann man eine Übersicht über alle, auch kulturelle und sportliche Feste (fiestas populares y eventos) erhalten.
Januar - April
1.1.; Neujahr (Año Nuevo); die Silvesternacht wird mit Feuerwerk und viel Lärm gefeiert, am nächsten Morgen Neujahrsumzüge, Straßenfeste und Volkstänze.
6.1.; Fest der Heiligen Drei Könige (Día de los Reyes), wird in der Großfamilie begangen. Am Abend zuvor stellen die Kinder ihre Schuhe auf den Balkon, damit die Eltern Geschenke hineinlegen.
5.2.; Tag der Verfassung (Aniversario de la Constitución), Feiertag aus Anlass der Verabschiedung der Verfassung im Jahre 1917.
Februar: Karneval ist ein farbiges und lebhaftes Fest, das die Mexikaner auf der Straße feiern. Gewaltige Umzüge mit Glitter und Glamour, für die keine Kosten gescheut werden, bestimmen das Stadtbild, besonders aufwendig in Mazatlán, Veracruz, Mérida.
21.3.; Geburtstag des Staatspräsidenten (1858-72) und Nationalhelden Benito Juárez (Natalicio de B. J.); Feiern in den Schulen.
März/April; Osterwoche (Semana Santa); Schulferien und freie Arbeitstage (Mi-Fr) werden für Verwandtenbesuche und Kurzurlaub genutzt.
Mai - Oktober
1.5.; Tag der Arbeit (Día del Trabajo).
5.5.; Tag der Schlacht von Puebla (Día de la Batalla de Puebla); die mexikanische Armee besiegte an diesem Tag 1862 die Franzosen bei Puebla; Straßenparaden.
Juni; Fronleichnam (Jueves de Corpus).
1.9.; Bericht zur Lage der Nation (Informe Presidencial oder Día de la Nación); der Präsident berichtet seit 1824, was er im jeweils vergangenen Jahr seiner Amtszeit getan hat und was er in Zukunft noch zu tun beabsichtigt.
15./16.9.; Unabhängigkeitstag (Día de la Independencia); Hidalgos Grito de Dolores (1810) wird vom Präsidenten in Mexiko-Stadt vom Balkon des Nationalpalastes und von den lokalen Bürgermeistern auf den Balkonen aller Rathäuser wiederholt; in der Nacht des 15. wird gefeiert, am 16. ist arbeitsfrei; Militärparaden.
12.10.; Tag des Kolumbus, auch Tag der Rasse (Día de la Raza); die Mexikaner feiern die Vereinigung der präkolumbischen Bevölkerung mit den europäischen Spaniern als Grundlage ihrer Nation.
November / Dezember
1.11.; Bericht zur Lage der Nation (Informe Presidencial); Allerheiligen (Todos los Santos)
2.11.; Allerseelen (Día de los Muertos); Totenverehrung in der Nacht vom 1. zum 2. Nov., blumengeschmückte Friedhöfe.
20.11.; Tag der Revolution (Aniversario de la Revolución); Maderos Aufruf zu den Waffen (1910) wird gefeiert mit Kostümparaden und Sportfesten.
12.12.; Fest der Jungfrau von Guadalupe (Aparición de la Virgen de Guadalupe); anknüpfend an die Erscheinung der Jungfrau Maria im Jahre 1531, hoher kirchlicher Feiertag, vom Staat nicht anerkannt, jedoch toleriert.
16.-24.12.; Vorbereitungen zum Weihnachtsfest; jeden Tag findet eine »posada« statt, d. h. zuerst eine Art Prozession der Familie mit Freunden (in Anlehnung an die Wanderung von Joseph und Maria), dann werden die »pinatas« (Papier- bzw. Pappfiguren, die mit Süßigkeiten gefüllt sind) »geschlachtet«, anschließend wird getanzt und »ponche« (Punsch) getrunken.
25. 12.; Weihnachtstag (Navidad); wird im Familienkreis verbracht.
Klima & Kleidung
Mexiko hat sehr unterschiedliche Klimaregionen, abhängig vor allem von der geographischen Breite und der Höhenlage. Yucatan liegt südlich des Wendekreises und damit bereits im Bereich der Tropen. Durch die Meeresnähe bestimmen vor allem die Passatwinde das Wettergeschehen. Die höchsten Niederschläge erhält das Land von Mai bis Oktober, im Herbst (teils auch im Sommer) treten gefürchtete tropische Wirbelstürme auf.
Filmen & Fotografieren
Filmmaterial ist teuer, der Zoll erlaubt die Einfuhr von 12 Filmen. Fotografieren und Filmen ist in allen Museen und Ausgrabungsstätten nur gegen Gebühr erlaubt; Fotografieren mit Blitzlicht ist verboten. Beim Fotografieren von Menschen ist – wie überall – Zurückhaltung geboten. Sie sollten zuerst deren Einverständnis einholen und akzeptieren, wenn sich jemand abweisend gibt.
Service & Trinkgeld
Üblicherweise wird ein Trinkgeld von 10 bis 15% des Rechnungsbetrages erwartet. Achten Sie bei Taxifahrten darauf, Kleingeld bei sich zu haben, da man größere Beträge meist nicht wechseln kann. Auf Rundreisen sollten besonders gute Leistungen Ihres Reiseleiters und des Busfahrers ebenfalls durch ein persönliches Trinkgeld gewürdigt werden. Die Höhe des Trinkgeldes liegt jedoch ausschließlich in Ihrem eigenen Ermessen und soll Ihre Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung zum Ausdruck bringen.
Telefonieren & Mobilfunk
Gespräche werden von jedem Hotel vermittelt (hohe Gebühren) oder von den Telefonhäuschen (Casetas de Telefono). Außerdem können Sie jede Telefonzelle benutzen, dafür benötigen Sie eine Telefonkarte, die Sie in Souvenirshops oder Supermärkten erhalten. Mobiltelefone können Sie schon ab 100 USD, incl. einer Karte mit einem Guthaben von von 30 USD in den Geschäften von Telcel erwerben.
Nachfolgend die wichtigsten Vorwahlnummern: - nach Deutschland: 0049 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
- nach Österreich: 0043 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
- in die Schweiz: 0041 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
TV & Radio
In Mexiko sind Radio und Fernsehen, insbesondere in der Provinz, die wichtigsten Medien. Etwa 45% der Mexikaner beziehen Ihre Informationen über das Fernsehen, 45% über das Radio und nur etwa 10% durch die Presse.
Stromversorgung
Die Stromspannung beträgt 110 V, 60Hz. Ein amerikanischer Flachstecker (Adapter) ist notwendig. Es empfiehlt sich, den Adapter aus Deutschland mitzubringen. Elektrogeräte müssen auf die niedrigere Voltzahl umstellbar sein.
Taxi & Verkehrsmittel
Der Bus ist in Mexiko ein gutes und günstiges Verkehrsmittel. Cancun - Die Linienbusse (Turican oder Autocar) zwischen Hotelzone und Stadtzentrum fahren alle 5 Minuten zwischen 06.00 - 24.00 Uhr. Die Busse halten auf Handzeichen, die Fahrkarte lösen Sie beim Fahrer, halten Sie Kleingeld bereit, die Fahrtpreis ist fix unabhängig wie weit Sie in eine Richtung fahren. Richtung Playa Del Carmen fährt ca. alle 15 Minuten ein Linienbus vom Busterminal in Cancun-Stadt. Playa del Carmen - Vom Busbahnhof aus werden diverse Fernstrecken angefahren. Es gibt jede 10 Minuten eine Busverbindung Richtung Cancun und Verbindungen nach Tulum. Cozumel - Minibusse nur im Zentrum von San Miguel, sonst Taxen. Taxen werden pro zwei Personen berechnet. Wenn Sie zu dritt oder viert fahren, wird Ihnen ein Aufpreis berechnet.
Gesundheitstipps
Verzichten Sie auf Leitungswasser. Seien Sie vorsichtig bei Eis und Salaten; Obst sollte man nur geschält essen. Ein Medikament gegen Darmerkrankungen und ein Mückenschutzmittel gehören ins Gepäck. Alle Ärzte sind Privatärzte. Man erstellt Ihnen eine Rechnung, die Sie vor Ort bezahlen und dann zu Hause bei Ihrer Versicherung einreichen können. Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung.
In den Ländern sollte nur Wasser aus Flaschen getrunken werden, Obst sollte geschält und Gemüse gekocht sein. Außerhalb der internationalen Hotels sollte man auf Eiswürfel verzichten.
Diplomatische Vertretung
Vertretung vor Ort: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland A. Horacio 1506, Col. Los Morales Sección Alameda, Deleg. Miguel Hidalgo, 11530 México D.F. Telefon (0052 55) 52 83 22 00 Fax (0052 55) 52 81 25 88 Website www.mexiko.diplo.de
In Deutschland: Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten Klingelhöferstraße 3, 10785 Berlin Telefon 030-26 93 23-0 Fax 030-26 93 23-700 Website www.embamex.de
Mexikos Klima wird stark von der topografischen Vielfalt des Landes bestimmt. Sein gebirgiger Charakter (mehr als die Hälfte seiner Fläche liegt höher als 1.500 m), die große Nord-Süd-Ausdehnung und die großen Meere im Westen und Osten (Pazifik und Atlantik) tragen zu einer beachtenswerten Unterschiedlichkeit der örtlichen Wetterbedingungen bei. Der überwiegende Teil Mexikos ist trocken, insbesondere die nördliche Hälfte und die Halbinsel Baja California. Im Süden und auf der Halbinsel Yucatán muss man dagegen mit hohen Niederschlagsmengen (bis zu 500 cm im Jahr) leben. Wie in den meisten tropischen Ländern kennt man in Mexiko nicht die europäischen Jahreszeiten Winter und Sommer, sondern nur die beiden Klimaperioden einer Regen- und einer Trockenzeit. Regen und wärmere Temperaturen herrschen in der Regel von Mitte Mai bis Ende Oktober, von November bis Mai ist es überwiegend frühlingshaft und trocken.
Klima - Baja California & Yucatán
Darüber hinaus sollten folgende regionale Klimabesonderheiten in der Reiseplanung berücksichtigt werden: In der subtropischen Wüstenlandschaft der südlichen Hälfte Baja Californias scheint die Sonne 350 Tage im Jahr, ist die Luftfeuchtigkeit gering und klettert das Thermometer im Sommer auf 40 °C. Auf der Halbinsel Yucatán sind Luftfeuchtigkeit und Temperatur das ganze Jahr über beständig hoch. Im Sommer sorgen die Passatwinde für angenehme Kühle, Regenzeiten sind April bis Mai und September bis Januar.
Klima - Westküste & Hochland
An der Westküste, der »Riviera« Mexikos mit dem berühmten Badeort Acapulco, herrscht das ganze Jahr über warmes, tropisches Klima, die Monate von November bis Mai bringen trockene Tage und milde Abende. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit, d. h.: fast täglich erlebt man kurze, erfrischende Regenschauer. Im Hochland dominieren angenehm frühlingshafte Temperaturen, allerdings sind die Nächte kühl, manchmal sogar kalt. Mit Niederschlägen ist hier von Juni bis September zu rechnen. In Mexiko-Stadt kann es wegen der Höhenlage nachts empfindlich kalt werden.
Bahn
Der Zug ist das preiswerteste, langsamste, gelegentlich jedoch auch attraktivste Verkehrsmittel des Landes. Mehrere Eisenbahngesellschaften unterhalten ein relativ großes Streckennetz im gesamten Land. So kann man von der US-amerikanischen Grenze bis nach Mérida auf der Yucatán-Halbinsel mit der Bahn fahren.
Für Touristen interessant sind besonders die Nacht-Schnellzüge der 1. Klasse ab México D. F. nach Guadalajara (12 Std.), nach Monterry (14 Std.), nach Ciudad Juárez (35 Std.). Nach Oaxaca (14 Std.), Veracruz (10 Std.), oder Pátzcuaro (10 Std.): Abfahrten in der Hauptstadt am Buenavista-Bahnhof, Av. Insurgentes Norte/Eje 1 Alzate, Tel. +52 (01)5 / 547 10 84. Eine der schönsten Strecken führt von Chihuahua durch die Sierra Madre Occidental nach Los Mochis am Pazifik.
Auskünfte erteilt Ferrocarril Méxicano, Tel. +52 (01)18 88 / 122 43 73 (kostenlos) oder Tel. +52 (01)614 / 439 72 12 (Chihuahua).
Bus
Das am meisten benutzte Transportmittel in Mexiko ist der Bus. Meist befindet sich ein zentraler Busbahnhof am Stadtrand. Aber es ist auch möglich, dass die verschiedenen Busgesellschaften unterschiedliche Busbahnhöfe an Stelle oder zusätzlich zum zentralen Bahnhof unterhalten.
Die 1. Klasse-Busse (Primera Clase, Rapido, Lujo) mit Sitzplatzreservierung sind bequem und schnell, die Busse der 2. Klasse (Segunda Clase) meist überfüllt. Zudem halten sie an jeder Station, sind deshalb und wegen ihres älteren Baujahres wesentlich langsamer. Diese Busse nehmen Passagiere, Tiere, vielfältiges Gepäck und auch Gemüsesäcke mit. Zwischen allen Städten gibt es mehrmals täglich Verbindungen. Seinen Sitzplatz sollte man durch den Kauf des Fahrscheins (boleto) bereits einen Tag im voraus reservieren, auf viel befahrenen Strecken sogar einige Tage im voraus.
Trampen
Selten sieht man in Mexiko Anhalter, die meisten stehen an der Panamericana und an der Westküstenstraße. Da viele Mexikaner Sympathien für Deutsche haben, kann eine Tafel mit der Aufschrift Alemán oder eine Nationalflagge hilfreich sein. Personen- und Gepäckkontrollen durch Polizisten sind häufig. Wer aber beim Trampen Erfolg hat und ein wenig Spanisch spricht, wird wahrscheinlich einen freundlichen Chauffeur finden, der gegebenenfalls sogar Umwege fährt.
Flugzeug
Inlandflüge der großen privaten Fluggesellschaften Aeroméxico und Mexicana sowie vieler kleinerer (regionaler) Linien sind preiswert. Schon in Europa sollte man den günstigen »Mexipass« von Mexicana und Aeroméxico kaufen, mit dem man Flüge in drei Zonen für 70 bis 145 US$ erhält. Der »Mayapass« bietet besonders günstige Tarife für Verbindungen in Südmexiko an.
Aeroméxico
Eifelstraße 14a
D - 60529 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0) 69 / 35 51 19
Fax +49 (0) 69 / 35 00 40
Mexicana
Hessenring 32
D - 64546 Mörfelden-Walldorf
Tel. +49 (0)61 05 / 20 60 80
Fax +49 (0)61 05 / 20 60 88
Mietwagen
Die meisten internationalen Leihwagen-Anbieter unterhalten Büros in den größeren mexikanischen Städten und auf den Flughäfen des Landes. Lokale Vermieter sind deutlich preiswerter. Da die Haftpflichtversicherung in Mexiko nicht vorgeschrieben ist, ist es unbedingt erforderlich, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Das Mindestalter zum Mieten eines Autos: 25 Jahre. Der nationale oder internationale Führerschein ist vorzulegen, eine Kreditkarte erspart die Kaution. Vor Vertragsabschluss immer Reserverad und Werkzeug prüfen, Türen und Bremsen kontrollieren, eine kleine Probefahrt machen. Billiger und zeitsparender ist es, das Fahrzeug schon daheim zu mieten und in Mexiko (z. B. am Flughafen) zu übernehmen.
Verkehrsbestimmungen
Auf mexikanischen Straßen ist besonders auf Vieh auf der Fahrbahn zu achten. In Ortschaften und vor Kreuzungen sollen Bodenwellen (topes) die Geschwindigkeit verringern. Kreisverkehr hat immer Vorfahrt.
Höchstgeschwindigkeiten in Ortschaften 40, außerhalb 70 und auf den Autobahnen 110 km/h; sie werden jedoch nicht beachtet. Ebenso nicht die vielen Parkverbote; obwohl die Polizei die Nummernschilder falsch geparkter Fahrzeuge gelegentlich abschraubt. Versicherungen sind nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen.
Mexiko verfügt über ein Straßennetz von etwa 80.000 km, das nur zur Hälfte geteert ist. Die großen Überlandverbindungen sind in gutem Zustand, zum Teil sind sie autobahnähnlich ausgebaut und gebührenpflichtig (cuota); immer verläuft aber die (alte) gebührenfreie Straße (libre) in der Nähe und ist landschaftlich reizvoller.
Auskunft und Kartenmaterial:
AMA (Asociación Mexicana Automovilista)
Av. Chapultepec 276
MEX - 06700 México D. F.
Tel. +52 (01)5 / 528 58 11
Tankstellen & Pannendienste
Das Netz der staatlichen PEMEX-Tankstellen ist nicht sehr dicht. Die Bundesstraßen heißen Carretera Federal und werden auf den Straßenschildern als MEX bezeichnet. Die Landstraßen in den einzelnen Bundesstaaten tragen als Bezeichnung vor der Nummer die Abkürzung des Staates, z. B. YUC 321 in Yucatán.
Den Pannendienst besorgen die Ángeles Verdes, »grüne Engel«,die von 8 bis 20 Uhr unterwegs sind und Englisch sprechen, Tel. +52 (01)55 / 52 50 82 21.
Wer sich auf abgelegene Strecken vorbereiten will, kann sich bei der Secretaría de Turismo das monatlich erscheinende Boletín de Condiciones de Carreteras bestellen, das den derzeitigen Zustand der Straßen in den einzelnen Staaten präzise und übersichtlich beschreibt.
Taxi
Taxis sind preiswerte Verkehrsmittel; in Mexiko-Stadt kostet eine Fahrt von der Innenstadt zum Flughafen 5-7 US$, wenn man einen VW-Käfer erwischt, der das Taxameter einschaltet und die Multiplikatortabelle für den Inflationszuschlag korrekt benutzt. Dies ist jedoch äußerst selten. Normalerweise verlangen Taxifahrer das Dreifache; deswegen sollte man vor jeder Fahrt den Preis aushandeln. In der Hauptverkehrszeit, bei Regen und nachts werden die Preise noch einmal erhöht. Bei Streitigkeiten mit einem Fahrer ist es sinnlos, einen Polizisten zu rufen. Es gibt in den großen Städten unterschiedliche Taxi-Arten.
Fähren
Nach der Privatisierung der staatlichen Fährgesellschaft verbindet derzeit nur noch eine Fähre die Halbinsel Baja California mit der mexikanischen Westküste: La Paz-Los Mochis (Hafen Topolobampo), 3 x wöchentlich abends, 10 Std.; Los Mochis (Topolobampo)-La Paz, 3 x wöchentlich morgens, 10 Std. Frühzeitige Buchung (lange Schlangen) ist sehr empfehlenswert! Wenn man das Auto oder Motorrad mitnehmen will, muss die Verkehrsbehörde dies vor dem Ticketkauf bestätigen.
Auf der Halbinsel Yucatán bestehen Fährverbindungen zur Insel Isla Mujeres von Punta Sam (6 x tägl.) und Puerto Juárez (8 x tgl.); beide Orte liegen nördlich von Cancún, zur Isla Cozumel von Playa del Carmen (12 × tägl.) und von Puerto Morelos (2 x tägl.).
Polio- und Tetanus-Schutz sind ratsam, Hepatitis- und Typhus-Vorsorge nur dann, wenn man preiswert reist und sich landestypisch ernährt. An der Golfküste und im Süden des Landes (unter 700 m) ist Malaria-Prophylaxe anzuraten.
Ein Anti-Durchfall-Mittel gehört in die Reiseapotheke, denn »Moctezumas Rache« trifft fast alle (in Mexiko wird Durchfall scherzhaft »el turista« genannt). Leitungswasser sollte nur zum Zähneputzen benutzt werden; Eiswürfel, Salat und ungeschältes Obst vermeiden!
Mexikanisches Fremdenverkehrsbüro in Deutschland
Taunusanlage 21
D - 60325 Frankfurt am Main
Tel.+49 (0) 69 / 25 35 09
Fax +49 (0) 69 / 25 37 55
E-Mail: info@mexiko-reisetipps.de
Secretaría de Turismo in Mexiko
Presidente Masaryk 172
Col. Polanco/Chapultepec
MEX - 11580 México D. F.
Tel. +52 (01)5 / 250 85 55
Einreisebestimmungen
Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen einen noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Kinder unter 16 Jahren benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild. Die zur Einreise erforderliche Touristenkarte („FMT“) erhalten Sie während des Fluges, sie muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Weitere Auskünfte erteilt die mexikanische Botschaft.
Zollbestimmungen
Lebensmittelimport ist verboten. Bei Rückreise nach Deutschland/Österreich dürfen zollfrei eingeführt werden: - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
- 1 l hochprozentiger Alkohol (Tequila) oder 2 l Wein (Mindestalter 17 J.)
- 50 g Parfum und 0,25 l Eau de Toilette
- 500 g Kaffee oder 200 g Kaffeeauszüge
- andere Waren im Gesamtwert von 3 175,–.
Die Ausfuhr von Muscheln, Korallen, Schildpatt, Gold, Antiquitäten und archäologischen Objekten ist verboten.
Gepäckbestimmungen
Auf Inlandsflügen ist die Freigepäckgrenze auf 25 kg beschränkt. Darüber hinausgehendes Gepäck kostet einen Aufpreis und wird nur bei ausreichendem Transportraum befördert. Nicht notwendiges Gepäck kann gegebenenfalls im Hotel deponiert werden.
Infektions- & Impfschutz
Der Reisende sollte sich über Infektions-und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren. Grundsätzlich werden Impfungen nicht verlangt. Ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A wird generell empfohlen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Pass, der noch sechs Monate gültig ist. Bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Es ist lediglich eine Touristenkarte auszufüllen, die man kostenlos vom Reisebüro oder dem Reiseveranstalter, der Fluggesellschaft, dem mexikanischen Verkehrsamt oder einem mexikanischen Konsulat erhält. Diese Karte wird bei der Einreise abgestempelt, die Kopie verbleibt im Pass und dient zur Ausreise. Die Touristenkarte kann nur außerhalb Mexikos erneuert werden; dies ist wichtig für Reisende, die vorübergehend in ein anderes mittelamerikanisches Land oder in die USA reisen wollen. Bei Verlust: Departamento de Turismo, Av. Chapultepec 284, Mexiko-Stadt, Tel. +52 (01)5 / 626 72 00. Der Aufenthalt kann mit dieser Touristenkarte nach Rückbestätigung auf bis zu 180 Tage verlängert werden. Bei der Einreise ist eine Einreisesteuer von 150 Pesos zu zahlen (meist im Flugpreis enthalten).
Visum
Besucher, die sich länger als sechs Monate in Mexiko aufhalten, benötigen ein Visum. Dies kann jeweils um weitere sechs Monate bis zu maximal vier Jahren verlängert werden. Verlängerung in Mexiko-Stadt: Secretaría de Gobernación, Albañiles 19 (Metro San Lázaro).
Kinder & Jugendliche
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Eltern oder mit nur einem Elternteil einreisen, benötigen ein eidesstattliches und beglaubigtes Einverständnis des/der Sorgeberechtigten.
Zoll
Die Zollbestimmungen für Touristen sind sehr großzügig, ebenso die Zollkontrollen. Ein Tourist kann alles mitbringen, was er für den persönlichen Gebrauch ausweisen kann. Erst größere Mengen (z. B. mehr als 3 l Alkohol, mehr als 400 Zigaretten, mehr als 12 Filme) müssen deklariert werden. Haustiere benötigen ein Impfzertifikat gegen Tollwut, das nicht älter als sechs Monate sein darf und von einem mexikanischen Konsulat beglaubigt werden muss; ein Quarantäneaufenthalt entfällt.
Mexiko-Knigge 1
Wenige Worte Spanisch sind wichtiger und wirksamer als viele Worte in Englisch.
Mexikanische Behörden sind streng hierarchisch gegliedert, Kontakte zu höheren Positionen funktionieren besser mit Hilfe eines einheimischen »amigo«.
Mexikaner haben viel Zeit, was heute nicht erledigt wird, kann genauso gut »mañana« ins Auge gefaßt werden. Wichtig ist das Austauschen von Höflichkeiten, nicht so sehr Pünktlichkeit.
»servirle« (Ihnen zu dienen) oder »a sus órdenes« (zu Ihren Diensten) hört man überall. »Con permiso« sagt man immer, wenn man irgendwo vorbeigehen möchte.
Man sollte sich niemals über mexikanische Besonderheiten und Verhältnisse lustig machen, das ist die wichtigste Regel. Im übrigen können dies Mexikaner viel besser selbst.
Mexiko-Knigge 2
Es ist sehr empfehlenswert, sich vor der Reise einige der gängigen Begrüßungen und Höflichkeitsfloskeln einzuprägen, man hat es dadurch überall sehr viel leichter.
Leicht hat man es auch als Deutscher. Es ist die sprichwörtliche Liebe, von der niemand weiß, woher sie rührt, und die manchmal recht peinlich werden kann, wenn zweifelhafte Figuren aus Deutschlands Vergangenheit gerühmt werden.
Der VW-Käfer (er wird immer noch in Puebla gebaut), Franz Beckenbauer und Boris Becker werden jedenfalls sofort freudestrahlend erwähnt. Ein Grund für die Sympathie der Mexikaner könnte sein: Der deutsche Urlauber bleibt viermal so lange im Land wie der US-Amerikaner, gibt doppelt soviel Geld aus und interessiert sich sogar für die Kulturstätten des Landes. Außerdem essen viele von ihnen lieber Tortillas als Hamburger.
Geld
Währung: 1 Mexikanischer Peso (mex$) = 100 Centavos.
Banken: in jedem größeren Ort (vormittags bis ca. 13 Uhr).
Kreditkarten: MasterCard, Visa, American Express und Diners Club. Geldautomaten für EC/Maestro- und Kreditkarten sind landesweit vorhanden.
Notruf
Polizei, Feuerwehr, Ambulanz: Tel. 060, 070, 080 (unterschiedlich je nach Bundesstaat).
Nottelefon für Touristen: Tel. 01 / 52 50 01 51 (engl.).
Pannendienst (Angeles Verdes): Tel. 01 / 52 50 82 21.
Öffnungszeiten
Geschäfte: Mo-Fr 9-13, 16-20 Uhr.
Banken: Mo-Fr vormittags bis ca. 13 Uhr. Wechselstuben schließen erst abends, auf den internationalen Flughäfen sind sie rund um die Uhr geöffnet.
Museen: Mo geschl.
Archäologische Stätten: tgl. 8-17/18 Uhr.
Telefonieren
Generell: Inlandsferngespräche beginnt man in Mexiko mit 01, dann folgt die nationale Vorwahl.
Öffentliche Telefone: meist Kartentelefone; die alten Telefonzellen gelten nur für Ortsgespräche.
Telefonkarten: zu 30, 50 und 100 mex$.
Vorwahl für Mexiko: +52.
Auslandsgespräche: 00 + Ländercode + Ortskennziffer (ohne 0) + Teilnehmernummer (Ländercodes: D 49, A 43, CH 41).
Diplomatische Vertretungen: Deutsche Botschaft
Calle Lord Byron No. 737
Col. Polanco Chapultepec
MEX - 11560 México, D.F.
Tel. +52 (01)55 / 52 83 22 00
Fax +52 (01)55 / 52 81 25 88
E-Mail: info@embajada-alemana.org.mx
Diplomatische Vertretungen: Österreichische Botschaft
Sierra Tarahumara 420
Colonia Lomas de Chapultepec
MEX - 11000 México, D.F.
Tel. +52 (01)55) / 52 51 16 06
Fax +52 (01)55 / 52 45 01 98
E-Mail: mexiko-ob@bmaa.gv.at
Diplomatische Vertretungen: Schweizer Botschaft
Torre Optima, piso 11
Paseo de las Palmas Nr. 405
Lomas de Chapultepec
MEX - 11000 México, D.F.
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Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.
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