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Seychellen

Die Seychellen haben den Ruf, eines der schönsten Paradiese dieser Erde zu sein. Und das zu Recht. Hier finden Sie herrliche Palmenstrände mit feinem, weißem Sand, türkisfarbene Lagunen und glasklares Wasser, üppige tropische Vegetation, eine artenreiche Tier- und Vogelwelt sowie eine faszinierende Unterwasserwelt. Die Inselgruppe umfasst mehr als hundert Granit- und Koralleninseln unterschiedlichster Form und Größe, die wie smaragd- und türkisfarbene Tupfer im Indischen Ozean liegen. Während die äußeren Seychellen korallinen Ursprungs sind, prägen zahlreiche Granitfelsen das Bild der inneren Seychellen. Gesprochen wird „Kreolisch“, eine aus dem Französischen abgeleitete Sprache mit einer eigenen Grammatik. Daneben sind Englisch und Französisch die offiziellen Sprachen. Ebenso vielfältig ist die Küche, in der Fisch vorherrscht – kosten Sie einfach! Jede einzelne der Seychellen-Inseln hat ihren eigenen, ganz besonderen Reiz: entdecken Sie den Naturpark Vallée de Mai auf Praslin, die traumhaften Strände von La Digue oder die Einzigartigkeit des Resorts auf der Privatinsel Sainte Anne.

Willkommen auf den Seychellen
Auf dem Weg vom Flughafen nach Victoria, der kleinsten Hauptstadt eines selbständigen Staates, bekommen Sie einen Eindruck vom Leben auf den Seychellen. Sie sehen kleine, meist von eingewanderten Indern geführte Läden, Frauen, die ihre Wäschebündel auf dem Kopf zur Waschstelle tragen, klare Bäche, die von den Bergen herunter ins Meer fließen, Bananenstauden und Kokospalmen rechts und links der Straße. Victoria verdient nach europäischen Maßstäben nicht die Bezeichnung »Stadt«; es ist eher ein beschauliches Dorf, das morgens zwischen 7 und 8 Uhr und abends zwischen 16 und 17 Uhr von den hereinströmenden und wieder hinausfahrenden Angestellten der Büros und Geschäfte überschwemmt wird.

Die Westküste von Mahé ist weit weniger bewohnt und von unglaublicher natürlicher Schönheit. Je weiter man in den Süden fährt, desto unberührter werden die Strände, von denen einige zu den schönsten der Erde zählen. Alle Segnungen unserer Zivilisation können Sie hinter sich lassen, wenn Sie zu den Nachbarinseln Praslin und La Digue übersetzen. Diese Eilande wurden von frühen, bibelfesten Entdeckern für den Garten Eden gehalten. Es gibt dort auch heute nur wenige Autos, viele Häuser besitzen kein elektrisches Licht. Die Bungalow-Hotels verlieren sich an langen, weißen Stränden.

Wer kulturelle Sensationen und ausgefallene Abwechslung sucht, ist auf den Seychellen am falschen Urlaubsort. Außer ein paar Discos, ein paar Bands, die am Abend in den Hotelbars spielen, und drei Spielkasinos wird keine Abendunterhaltung geboten. Die Seychellen sind - Gott sei Dank - kein Ferienparadies wie die allseits bekannten und gefürchteten Badeorte rund um das Mittelmeer. Und es scheint, als ob sie dies auch so bald nicht werden würden. Auf den Inseln gibt es keine Giftschlangen, keine giftigen Insekten, keine malariaübertragenden Moskitos und keine gefährlichen Raubtiere. Taucher schwören, dass hier sogar die Haie friedliebend sind. Das ganze Jahr herrscht die Witterung eines warmen mitteleuropäischen Sommertages und eine angenehme Brise, die für Kühlung sorgt.

Hauptstadt: Victoria
Fläche: 454 km²
Einwohner: ca. 80.000
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km²
Amtssprache: Kreolisch, Englisch, Französisch
Staatsform: Präsidialrepublik (im Commonwealth)
Religion: 90 % Katholiken, 8 % Anglikaner
Währung: 1 Seychellen-Rupie (SR) = 100 Cent
Netzspannung: 240 Volt
Zeitzone: MEZ + 3 h
Landesvorwahl: +248
Internet-Kennung: .sc
Höchste Erhebung: Morne Sychellois (915 m)
Reisemonate:
Mai
Juni
September
Oktober

Allgemeine Informationen

Bevölkerung

Die Anzahl der Bevölkerung auf den Seychellen liegt bei etwa 80.000, von denen etwa 70.00 auf Mahé, besonders in der Gegend von Victoria, leben. Etwa 8.000 Personen leben auf Praslin und der Rest auf La Digue und verteilt auf die restlichen Inseln.

Die kosmopolitischen Seychellois sind eine bunte und harmonische Mischung verschiedenen Ursprungs mit afrikanischen, europäischen und asiatischen Wurzeln. Sie alle haben etwas von ihren Bräuchen und Traditionen mit auf die Inseln gebracht. Das Resultat ist eine bezaubernde kreolische Kultur, bereichert von verschiedenen Kontinenten. Obwohl es sich um eine britische Kolonie handelte, blieb der eigentliche frühe französische Einfluss stark. Afrikanische Sklaven wurden als Landarbeiter auf die Inseln gebracht und nach der Abschaffung der Sklaverei befreit.

Geographie

Die Seychellen liegen im westlichen Indischen Ozean und sind ca. 1600 Kilometer von der Ostküste Afrikas entfernt. Die Inseln erstrecken sich zwischen 4° und 10° südlich des Äquator 115 tropische Inseln verstreut auf einer Fläche von 1.300.000 km². Die Seychellen bestehen aus 42 Granitinseln, auf denen Berge teilweise bis zu 1000 Meter in die Höhe ragen und 73 Koralleninseln, die zwischen 6 und 13 Metern über dem Meeresspiegel liegen.

Die Inneren Inseln bestehen aus:

  • Mahé, die Hauptinsel, ist Heimat des Internationalen Flughafens und der Hauptstadt Victoria, dem Eingangstor zu den Seychellen
  • Praslin, die zweitgrößte Insel, ist die Heimat des UNESCO Weltkulturerbes
  • La Digue ist eine Reise in die Vergangenheit, wo noch immer Ochsenkarren und Fahrräder die Hauptverkehrsmittel sind
  • Silhouette, North, Frégate, Bird und Dennis Islands sind etwas isolierter und gehören ebenfalls zu den Inneren Inseln


Die Äußeren Inseln bestehen aus:

  • der Amiranten Gruppe: Desnoeufs, Remire, Desroches, St Joseph's Atoll, d'Arros, Poivre und Marie-Louise
  • der südlichen Korallengruppe: die fischreiche Insel Platte und Coetivy, Heimat einer Garnelen Farm
  • der Alphonse Gruppe: Alphonse, Bijoutier und St Francois
  • der Farquhar Gruppe: besteht aus den Atollen Providence und Farquhar, jedes bestehend aus kleinen Inseln
  • der Aldabra Gruppe: mit den Inseln von Assumption und den Atollen Aldabra, Astove und Cosmoledo ist sie der südwestlichste Teil der Seychellen. Aldabra, ebenfalls ein UNESCO Weltkulturerbe ist das größte Natürlich gewachsene Atoll der Welt. Hier befindet sich die weltgrößte Population freilebender Riesenschildkröten.
Zeitunterschied

Im Sommer beträgt der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit plus 2 Stunden, im Winter plus 3 Stunden.

Währung & Geldumtausch

Die Landeswährung der Seychellen heißt Seychellen-Rupie (SCR). Es bestehen keine Devisenbeschränkungen. In Hotels (eventuell gegen geringe Gebühr) und Restaurants werden die gängigen Kreditkarten akzeptiert.

Geschichtlicher Überblick

Alte Reiseberichte sind Zeugen dafür, dass die Araber über die Existenz der Inseln bereits im frühen 9. Jahrhundert wussten. Überliefert wurden verschiedene Besuche – vielleicht sogar eine Besiedlung – eines Ortes, den sie "jaza'ir az zarrin" (Goldene Inseln) nannten.

Es war der portugiesische Seefahrer Joao da Nova, der die erste aufgezeichnete Entdeckung der Seychellen 1501 machte, gefolgt von der weiteren Entdeckung der Amiranten Gruppe durch Vasco da Gama im darauffolgenden Jahr. Auf frühen portugiesischen Landkarten erschienen die Seychellen als Siete Irmas oder Sieben Schwestern. Doch erst in 1609 landete zum ersten Mal ein Schiff an ihren Küsten.
Eine Reihe von verschiedenen Expeditionen folgte, bevor im Jahr 1770 endlich eine französische Siedlung gegründet wurde. Diese bestand aus 15 Weißen, 5 Malabar Indianern und 8 Afrikanern. Die Inseln blieben in französischer Hand, bis Napoleon in Waterloo besiegt wurde. Aus diesem bescheidenen Anfang hatte sich bereits eine Bevölkerung von 3500 Personen entwickelt, als die Seychellen im Jahr 1814 an die Briten fielen.

Unter den Briten schlummerten die Seychellen als Kolonie mit einer Bevölkerung von um die 7000 Personen im Jahr 1825 die nächsten 161 Jahre. Wichtige Ländereien mit Kokospalmen, Vanille und anderen Gewürzen wurden gegründet. Während dieser Periode sahen die Seychellen die Gründung von Victoria als ihrer Hauptstadt und zahlreiche Aufständische des britischen Empire wurden dorthin ins Exil geschickt.

Den Seychellen wurde im Jahr 1976 die Unabhängigkeit verliehen und sie wurden eine unabhängige Republik innerhalb des Commonwealth. Die Republik der Seychellen ist heute eine blühende mehrparteiische Demokratie mit einer umfassenden Infrastruktur für Erziehung, Gesundheit und Dienstleistungen.

Behinderte
Einige Hotels sind auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingerichtet, Behinderte finden dort alle erforderlichen Räume im Erdgeschoss: »Lemuria Hotel«, »Sainte Anne Resort«, »Beau Vallon Bay Hotel«, »Plantation Club« (dort gibt es allerdings weite Wege!). Rollstühle können in den Krankenhäusern auf Mahé, Praslin und La Digue sowie am Flughafen bereitgestellt werden.
Anreise
Von Mahé aus bestehen regelmäßige Verbindungen nach Afrika, Asien und Europa. Auf der über 3 km langen Landebahn, die am Anfang und Ende ins Meer hinausragt, können große Passagierflugzeuge wie Jumbos und Airbusse problemlos landen. Einige Fluggesellschaften (British Airways, Air India) nutzen die Seychellen als Zwischenlandepunkt auf den Strecken von Europa über Afrika nach Asien. Direktflüge ab Deutschland (9 Std. Flugdauer) bieten Air Seychelles (ab München) und Thomas Cook (ab Frankfurt) jeweils einmal pro Woche an.

Die Air-Seychelles-Maschine kommt Samstag abends von Mahé aus in München an, fliegt über Nacht zurück und landet Sonntag morgens in Mahé. Thomas Cook fliegt Samstag abends ab Frankfurt und kehrt am Montagmorgen nach Frankfurt zurück. Außerdem steuern Air France (umsteigen in Paris), British Airways (umsteigen in London, Zwischenlandung in Nairobi) und Kenya Airways (umsteigen in Mombasa) die Seychellen von Deutschland aus an.
Aus Österreich und der Schweiz
Preiswerte Anschlussflüge von Österreich und der Schweiz zum Ausgangsort des Langstreckenflugs bieten alle Gesellschaften. Die Non-Stop-Flüge mit Thomas Cook ab Frankfurt und mit Air Seychelles ab München sind zwar ein wenig teurer, dauern dafür aber nur etwa 9 Stunden und sind damit bequemer als Flüge mit Zwischenlandungen, die 14 bis 16 Stunden dauern können. Allgemein liegt der Preis für das »Nur-Flug«-Ticket (Holiday Tarif) je nach Reisezeit zwischen 900 und 1200 €. Bei Integration des Fluges in ein Pauschalarrangement liegen die Preise darunter, zudem sind Serviceleistungen wie Hotelreservierung, Transfer zum Hotel, Betreuung auf den Seychellen und die Bestätigung des Rückflugs inbegriffen.
»Add ons«
Schließlich bietet Air France gegen einen geringen Aufpreis die Möglichkeit, auf einer Reise sowohl die Seychellen als auch La Réunion, Madagaskar oder Mauritius kennenzulernen. Auch Air Seychelles fliegt neuerdings ab Mahé nach Singapur, Johannesburg, Dubai, Nairobi, Komoren und Mauritius und bietet günstige »Add on« Fares dorthin an, wenn sie gemeinsam mit dem Langstreckenflug von Europa aus gebucht werden.

Sehenswertes

Victoria/Mahé
Nach europäischen Maßstäben ist die Hauptstadt der Seychellen eher ein Provinznest. Obwohl sie knapp 30.000 Einwohner zählt, gibt es keine Parkhäuser, keine Neonleuchtreklamen und nur eine Verkehrsampel. Dafür hat sie einen lebhaften kleinen Markt, verwinkelte enge Gassen zwischen Wellblechhäusern, in denen meist indische Händler alles verkaufen, was ein normaler seychellischer Haushalt benötigt. Lediglich morgens um 8 Uhr und am Nachmittag um 16 Uhr kommt ein wenig städtisches Leben und Flair in den Gassen auf. Man geht zum Einkaufen, trinkt einen Kaffee im »Pirates Arms«, dem Snackrestaurant im Herzen der Stadt, wo man sieht und gesehen wird. Doch schon eine Stunde später wird es wieder geruhsamer, Autos werden seltener, und wenn um 18 Uhr die Sonne untergeht, ist wieder völlige Ruhe eingekehrt. Die Geschäfte schließen um 17 Uhr, selbst die kleinen Krämerläden in der Market Street. Der Markt hat zwar noch bis 18 Uhr auf, doch ist dann in der Regel alles ausverkauft. Die Bauern und die Fischer sind längst wieder nach Hause gefahren, nur vereinzelt trifft man Spaziergänger, die in der Nacht einen Schaufensterbummel machen, bevor die elektrischen Lichter völlig erlöschen.

Wer spät in der Nacht noch einen Spaziergang machen will, geht zum Old Pier (auch »Long Pier« genannt), um zuzusehen, wie die Fischerboote entladen werden. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Stadt, den Hafen und die ganze Ostküste hinauf nach Norden.

Nach und nach verschwinden leider die alten Kolonialbauten und werden durch moderne Stein und Glaskonstruktionen ersetzt. Glücklicherweise versuchen die Architekten jedoch, sich an den Stil der Kolonialzeit anzupassen und dessen Vorzüge zu nutzen. Weit vorgezogene Dächer und Balkone schützen die Läden vor Sonneneinstrahlung und Hitze. Ein besonders gelungenes Beispiel für diese moderne tropische Architektur ist das Maison Queau de Quincy (Außenministerium) am südlichen Ausgang von Victoria im Ortsteil Mont Fleuri, unmittelbar gegenüber dem Eingang des Botanischen Gartens.
Der neue Markt in Victoria/Mahé
Der einzige Ort auf den Seychellen, an dem man mit einiger Gewissheit die heiß begehrten tropischen Früchte, aber auch frische heimische Gewürze, Meereskokosnüsse und heimisches Kunsthandwerk findet, ist der kleine zentrale Markt im Herzen Victorias (in der Market Street). Besonders am frühen Samstag Morgen noch vor Sonnenaufgang herrscht hier reges Treiben, denn dann kommen nicht nur die professionellen Händler, sondern auch Kleinbauern oder Familien aus der Umgebung, um ihren Überschuss an Bananen, Mangos, Papayas oder Ananas aus dem eigenen Garten in Rupien zu verwandeln.

Samstag früh bis etwa 8 Uhr ist auch traditionell die Zeit, in der die Familien ihre Einkäufe für das Wochenende und für eventuelle Familienfeste machen, die auf den Seychellen - ähnlich wie bei der früheren Kolonialmacht Frankreich - traditionell mit aufwendigen Abendessen verbunden sind. Die Fischer sind in der Nacht auf Samstag bis in die frühen Morgenstunden unterwegs, um den am Samstag riesigen Bedarf an Edelfischen wie Bourgois (Red Snapper) oder Bigey (Barsch) befriedigen zu können. Wer nach 8 Uhr kommt, kriegt was übrig ist!

Ende der 1990er Jahre wurden die alten Markthallen komplett renoviert, vergrößert und zu einer interessanten Kombination aus Einkaufszentrum Open Air-Ereignis, Kunsthandwerksmarkt und Sightseeing-Attraktion mit Frühstücksterrasse umgestaltet. Im Schatten riesiger Takamakabäume laden die Verkaufsstände der Profis und der Gelegenheitsverkäufer zum Bummel ein. Ein Stockwerk darüber, auf einer Art Rundumbalkon, findet man kleine Kunsthandwerksgeschäfte mit edleren Waren. Hier lassen sich oft schöne Souvenirs erstehen. Auf dieser ersten Etage haben sich auch einige Cafés niedergelassen, in denen schon am frühen Morgen Frühstück serviert wird.
Beau Vallon Bay/Mahé
Die wunderschöne Nordwestbucht von Mahé ist das »Touristenzentrum« der Seychellen. In der Beau Vallon Bay selbst liegen drei der meistbesuchten Hotels, während entlang der sich nach Norden erstreckenden Küste noch drei oder vier kleine Hotels zu finden sind. An der Küste nach Westen gibt es ebenfalls noch zwei kleinere Hotels. Entsprechend »dicht« gesät sind auch die lohnenden Tauchplätze.

Zwischen dem Nordende der Beau Vallon Bay, genannt Mare Anglaise, und dem »Sunset Beach Hotel« erstreckt sich ein nahezu ununterbrochenes Korallenriff. Zum Schnorcheln am besten geeignet sind die Riffe nördlich der von der Beau Vallon Bay aus zu sehenden Felsgruppen in Mare Anglaise. Ausgezeichnete, leicht erreichbare Tauchgründe befinden sich unmittelbar vor dem »Northolme Hotel« und dem »Sunset Beach Hotel«. Weitere Korallenriffe gibt es innerhalb der kleinen Buchten dieser Küste, wie beispielsweise südlich des »Sunset Beach Hotel«, wo Sie die Korallen und die bunten Fische sogar vom Ufer aus beobachten können. Dies sind - insbesondere für Schnorchler und Anfänger im Gerätetauchen - großartige Tauchgebiete. Es gibt keinerlei Strömungen, das Wasser ist ruhig, klar und reich an Fischschwärmen.

Während des Nordwestmonsuns kann das Wasser in dieser Bucht allerdings gelegentlich unruhig und daher auch getrübt sein. Von April bis November aber finden Sie hier gute bis ideale Tauch und Schnorchelbedingungen vor.
Anse Royale/Mahé
Die Anse Royale, die noch schöner ist als die berühmte Beau Vallon Bay, ist zum Baden, Windsurfen und Schnorcheln geradezu ideal. Das Wasser ist schon bald 2-3 m tief, der Boden, soweit man ihn mit den Füßen berühren kann, mit weichem, weißem Sand bedeckt. Dort, wo die Fischerboote ankern, gibt es die ersten Korallenbänke, etwa 3 m unter der Wasseroberfläche und von oben klar und in allen Farben leuchtend erkennbar. Außer an Wochenenden, wenn viele Seychellois zum Picknick an den Strand kommen, badet hier kaum jemand.
Anse Lazio/Praslin
Die Anse Lazio, die zu den schönsten Badebuchten der Welt zu zählen ist, steht unter besonderem Schutz der Regierung der Seychellen, der durch die Erstellung eines Landnutzungsplanes 1995 erneut bekräftigt wurde. Obwohl die Eigentümer der Grundstücke hinter der Bucht und viele Hotelgesellschaften um Erlaubnis angefragt haben, Hotels oder Guesthouses bauen zu dürfen, wurde dies nicht gestattet. Man ist entschlossen, diese Bucht den Gästen freizuhalten, die bereit sind, von ihren Hotels über eine schlechte Straße und steile Pässe hierherzukommen. Die Bucht ist die meiste Zeit des Jahres ein spiegelglattes, blaues, palmengesäumtes Paradies mit strahlend weißem Strand. Lediglich zwischen November und März rollen hin und wieder Brecher an Land, da die Bucht nicht durch ein Korallenriff geschützt ist.
Valleé de Mai National Park/Praslin
Das Vallée de Mai durchfahren Sie, wenn Sie auf der asphaltierten Straße von Grand' Anse nach Baie Ste Anne fahren. Bis vor 40 Jahren war es völlig unberührt geblieben, nur an einigen kleinen Flecken hatte man versucht, Plantagen anzulegen. Die Ehrfurcht vor der Einmaligkeit dieses Tales mit seinen über 4.000 Exemplaren der sagenumwobenen Meereskokosnuss veranlasste die Regierung der Seychellen, es unter Naturschutz zu stellen und einen Park einzurichten.

Auf gut gepflegten Pfaden können Sie nun von einem eigens angelegten Parkplatz aus durch das Herz des Vallée de Mai spazieren und einen seit Jahrmillionen unberührten Urwald bewundern. Die riesigen Blätter der Meereskokosnuss und anderer Palmenarten lassen keinen Sonnenstrahl zur Erde durchdringen. Hier im Inneren des Parks herrscht ewiges Dämmerlicht. Am Wegrand liegen »Bohnen« von der Größe eines Baseballschlägers, abgefallene Blätter, die groß genug wären, um als Markise über einer Terrasse zu dienen. Nehmen Sie unbedingt ein Blitzlicht mit, wenn Sie Aufnahmen machen wollen, denn das natürliche Licht reicht nur bei sehr lichtstarken Objektiven und empfindlichen Filmen aus! Besonders schönes Licht haben Sie in den frühen Morgenstunden und kurz vor Sonnenuntergang.

Im Park wurde ein Nature Trail angelegt, ein Rundweg, der Sie zu allen sehenswerten Pflanzen führt. Eine Broschüre, die Sie bei der Parkverwaltung erhalten, erläutert Ihnen die Stellen, wo Sie bestimmte Pflanzen finden.
Curieuse
Curieuse ist etwa 2 km nördlich von Praslin gelegen. Von den Hotels im Nordosten Praslins (Anse Volbert) werden gelegentlich Ausflugsfahrten dorthin organisiert. Neben Praslin ist Curieuse die einzige Insel, auf der die Meereskokosnuss wild wächst. Seit einem Buschfeuer in den 70er Jahren ist jedoch dieser Bewuchs leider nur noch kärglich. Einst diente Curieuse als Leprastation, von der noch das komfortable Wohnhaus des Inselarztes zeugt.

Die Ostseite der Insel und der im Südosten herausragende Arm sind von einem Korallenriff umgeben. Das Riff selbst ist hier nicht so interessant wie in anderen Gegenden der Seychellen, der Fischreichtum dafür ungeheuer. Diese Region ist ein gutes Tauchgebiet für Anfänger, da es keine Strömungen gibt und die Sicht klar ist. Lediglich in der Zeit des Südostmonsuns machen auffrischende Winde die See gelegentlich zu rau, um zu tauchen.
Cousin
Cousin, ein Inselchen von etwa 300 m Durchmesser vor der Nordwestküste Praslins ist von etwa 300.000 Vögeln, einigen seit 100 Jahren heimischen Riesenschildkröten und einer Handvoll Naturforschern und Vogelkundlern bewohnt. Der Verwalter führt mehrmals pro Woche einige naturinteressierte Gäste über die Insel und erläutert die einmalige Natur dieses Reservates. Seine Hauptaufgabe aber ist es, die Vogelwelt der Insel zu beobachten und dafür zu sorgen, dass die Tiere im Reservat ungestört bleiben.

Beim Ankauf der Insel im Jahre 1968 war in erster Linie die Rettung des Seychellen-Buschsängers und des TocToc beabsichtigt. Dieses Ziel ist längst erreicht. Inzwischen findet man den Buschsänger sogar schon auf der Nachbarinsel Cousine. Er wurde auch auf der Insel Frégate ausgewildert, wo er sich stark vermehrt. Im Laufe der Jahre hat man den Auftrag erweitert und sich der Renaturierung der gesamten Insel verschrieben. Die in der Kolonialzeit eingeführten Pflanzen wurden zurückgedrängt, damit die heimischen Vogelarten Ernährung und Brutplätze gemäß ihrem ursprünglichen Lebensraum erhalten. Beim Buschsänger hat sich dies inzwischen gelohnt: Aus einem Restbestand von 26 (!) Vögeln entwickelte sich eine Kolonie von 1000 Exemplaren. Dank des jahrzehntelangen Schutzes ist Cousin einer der wichtigsten Eiablageplätze der vom Aussterben bedrohten Karettschildkröte geworden.
Anse Source d'Argent/La Digue
An der Westküste von La Digue, der kleinen Nachbarinsel von Praslin, befindet sich eine der schönsten Buchten der Welt: In völliger Abgeschiedenheit laden weißer Sandstrand, schattenspendende Palmen und türkisblaues Wasser mit Korallen zum Sonnenbad und zum Schnorcheln ein. Eingerahmt wird die Bucht von monumentalen Granitfelsen, die vom Meer zu bizarren Formen ausgewaschen worden sind. Weiter gibt es zu diesem Paradies auf Erden nichts zu sagen, man muss es einfach gesehen haben!
Frégate
Wenn es überhaupt eine Insel auf dieser Erde gibt, die das Prädikat »Paradies« verdient, dann ist das die Insel Frégate. Hier werden die Träume vom warmen zeit- und sorglosen Leben auf den Seychellen erfüllt. Die Insel ist im Inneren dicht von unberührtem Dschungel bedeckt, zum Teil findet man in den Küstenebenen alle nur denkbaren Arten tropischer Früchte und Gemüse. Die wenigen möglichen Wanderungen sind einfach, da es nur geringe Steigungen gibt und die Wege fast immer im Schatten liegen.

Der schönste und sicherste Strand von Frégate ist die Anse Victorin im Nordwesten der Insel. Von der Rückseite des »Plantation House« führt ein Weg über einen Hügel dorthin. Wenn Sie diese Bucht nicht gesehen und in diesem Wasser nicht gebadet haben, haben Sie Frégate nicht wirklich erlebt! Der Weg steigt zunächst stetig leicht an und fällt erst auf den letzten 500 m steil ab, hinunter in die Bucht. Die riesigen runden Granitfelsen im pulvrigen Sand machen die Anse Victorin zu einer einzigartigen Attraktion.

Kultur & Religion

Feste & Feiertage

1. Januar: Neujahr
6. Januar: Dreikönigstag
1. Mai: Tag der Arbeit
15. August: Mariä Himmelfahrt
12. Oktober:Nationalfeiertag
1.November: Allerheiligen
8. Dezember: Mariä Empfängnis
25. Dezember: Weihnachten

Bewegliche Festtage sind Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und Fronleichnam. Darüber hinaus gibt es regionale Feiertage.

Der Karneval
Er ist das große Winterfest. Ursprünglich feierten die heidnischen Völker mit ihm den Beginn des Frühlings. Heutzutage feiert man den Karneval farbenfroh und heiter in der ganzen Region. Am bedeutendsten ist jedoch der Karneval in Cádiz. Wettbewerbe von Coros (Chören), Comparsas und Chirigotas (kleinen Singspielgruppen), Umzüge, Treiben von Maskierten durch die Gassen... ein Schauspiel von Geist, Humor und feiner Ironie.

Die Karwoche
Die Karwoche ist ein wahrhaft mitreißendes, ästhetisches Fest, das unerlässlich ist, um Andalusien wirklich verstehen zu können. Die Karwoche wird in ganz Spanien gefeiert, nirgendwo jedoch so wie in Sevilla. Während einer Woche verändert sich das Leben der meisten Sevillaner. Sie begeben sich auf die Straße, um dort die kunstvollen Altäre zu bewundern, die durch Sevilla getragen werden. Unbeschreiblich ist es, wenn man das Glück hat, inmitten der Menschenmenge bei dem Duft von Weihrauch und Orangenblüten einer "Seata" (typischer Gesang) lauschen zu können.

Das Fronleichnamsfest
Der Fronleichnam ist ein bedeutendes religiöses Fest, das man ehrwürdig in ganz Andalusien feiert. An jenem Tag kann man auf dem Hauptaltar der Kathedrale von Sevilla den typischen Tanz der Chorknaben sehen. Die Fiesta des „Corpus Christi„ (Fronleichnam) in Zahara de la Sierra und in El Gastor sind besonders sehenswert.

Sitten & Gebräuche

Pünktlichkeit wird in südlichen Ländern nicht so groß geschrieben wie in Deutschland. Tragen Sie kleinere Unannehmlichkeiten mit Fassung. Gelassenheit und Improvisationstalent gehören zur südländischen Mentalität und machen einen Teil des Charmes dieser Länder und seiner Menschen aus.

Sprache & Schrift

Die Landessprachen sind Spanisch (Kastilisch), Baskisch und Katalanisch. Regional existieren verschiedene Dialekte (z.B. Ibizenko auf Ibiza). In den Urlaubszentren wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen.

Buenos dias

Guten Tag

Buenas tardes

Guten Abend

Buenas noches

Gute Nacht

Hasta la vista

Auf Wiedersehen

Muchas gracias

Vielen Dank

Por favor

Bitte

Algo

Etwas

Nada

Nichts

Que tal?

Wie geht es?

Que hora es?

Wie spät ist es?

Cuanto cuesta…?

Wieviel kostet...?

La cuenta, por favor.

Die Rechung bitte

Traditionelle Küche

Die spanische Küche hat eine lange, tiefverwurzelte Tradition und ist so vielfältig wie Spaniens Landschaften: im Baskenland kann man die herrlichsten Fischspezialitäten geniessen, für Asturien ist ein Gericht aus weissen Bohnen (die Fabada) typisch, in Galizien gibt es deftige Eintöpfe und an der Ostküste lässt man sich die Paella mit Fleisch, Fisch oder Schalentieren schmecken.
Langusten bereitet man in Katalonien besonderes gut zu, in Kastilien sind Lamm- und Spanferkelbraten und Rebhühner eine besondere Spezialität, in Andalusien isst man eine kalte Gemüsesuppe (Gazpacho), mit gebratenem Fisch und Schinken aus Laubugo und Trevelez mit besonderem Genuss.

Eine Besonderheit der spanischen Gastronomie sind die unvergesslichen Tapas, von denen allein man sich auf einer Spanienreise ernähren könnte – so gut und variantenreich werden sie angeboten. Diese phantasievoll zubereiteten Appetit-häppchen werden auf kleinen Tellern und Schüsseln in Vitrinen und auf den Theken der Bars und Bodegas angeboten: Tortillas, gebratene Fisch- und Fleischstücke, Eier, Schnecken, Wurst-, Schinken- und Käsestücke, meist mit Oliven, Paprika oder anderen Kleinigkeiten bereichert, die nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen erfreuen.

Obwohl mediterrane Lebenslust es schwer vermuten lässt, mag der Spanier die Zurückgezogenheit. So setzt man sich in Spanien nicht an einen Tisch, an dem schon Personen sitzen. Wenn kein Tisch mehr frei ist, kann der Kellner einen Platz vermitteln.
Bezahlt wird das Essen von einem Gast in einer Summe, getrenntes Bezahlen ist nicht üblich. Bei größeren Summen legt man das Geld zusammen. Auch das Anstoßen mit den Gläsern ist in Spanien an und für sich unbekannt, aber diese Gewohnheit wird mit Urlaubsgästen gern praktiziert.

Jeres,  Xeres oder Sherry ist eine geographische Herkunftsbezeichnung. Die Wiege des Sherry wird gebildet aus einem geographischen Dreieck zwischen den Flüssen Guadalete und Guadalquivir, begrenzt durch die Städte Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa Maria und Sanlúcar de Barramedia. Seine Ursprünge lassen sich bis in die Epoche der Phönizier zurückverfolgen, dem früheren Volk von Caldea, das um 110 v.Chr. nach Gadir, dem heutigen Cádiz, kam. Sie siedelten sich in der Gegend an und gründeten später die Stadt mit Xera – heute Jerez de la Frontera. Diese Kolonisten brachten die ersten Reben mit. So schlugen die Rebstöcke Wurzeln in der andalusischen Kultur. Im XV. Jahrhundert begann man bereits, Sherry zu exportieren und seine ausgezeichnete Qualität hat dazu geführt, dass sich viele ausländische Handelsleute in Jerez niederließen. Heute produzieren 82 Unternehmen Sherry und exportieren ihn in 113 Länder. Diese beeindruckenden Zahlen sprechen für sich.

Sherry ist ein universelles Getränk. Er ist der große Aperetif weltweit. Er ist das erste Glas für jede Gelegenheit. Danach kann kommen was will, aber dieses erste Glas Sherry ist unumgänglich. Er erlaubt alles und benötigt nichts: alles verträgt sich mit ihm, von Knabbereien über Oliven bis hin zu den erlesensten Speisen. Welcher Sherrytyp es sein soll, ist allerdings eine Frage des ganz persönlichen Geschmack.

MANZANILLA ist ein feiner Wein, sehr blass, mit einem charakteristischen, stechenden Aroma, leicht im Geschmack, trocken, von angenehmer Säure. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 15,5 und 17%. Die besonderen Eigenheiten dieses Weines sind das Ergebnis des Crianza-Prozesses mit Flor, dem er in den Bodegas der Crianza-Zone, Sanlúcar de Barrameda, unterworfen wird.

FINO ist ein heller, strohgoldener Wein, mit stechendem, delikatem Aroma (leichtes Mandelaroma), leicht, trocken und ein wenig säuerlich, mit einem Alkoholgehalt zwischen 15,5 und 17%.

AMONTILLADO ein bernsteinfarbener Wein, leicht stechendes Aroma (an Haselnuss erinnernd), weicher, vollmundiger Geschmack, trocken. Alkoholgehalt liegt zwischen 16 und 18%.

OLOROSO ist ein Wein mit dunklem Goldton, sehr aromatisch, wie der Name schon sagt, körperreich (Walnuss), trocken und angenehm zu trinken. Alkoholgehalt liegt zwischen 18 und 20%.

CREAM ist ein Ergebnis eines guten Oloroso und eines Dulce. Nach entsprechender Reifung werden diese beiden Weine in angemessenen Anteilen miteinander verschnitten, dann werden sie gemeinsam im Solera-System gereift, bis sie auf den Markt gebracht werden. Der Dulce wird aus delikaten und reifen Trauben gewonnen, die zunächst 15 bis 20 Tage lang auf Strohmatten der Sonne ausgesetzt waren, dann einer alkoholischen Teilgärung unterworfen werden. Von Fall zu Fall wird diese Gärung durch Zufügen von Weinalkohol verzögert. Von ausgezeichnetem Geschmack, mit eigener Persönlichkeit, wird dieser süße Sherry besonders auf den wichtigsten ausländischen Märkten geschätzt. Sein Alkoholgehalt beträgt zwischen 18 und 20%.

Das Sherryglas sollte etwas über die Hälfte gefüllt werden. Man hält es an seinem Fuß, zwischen Daumen und Zeigefinger. Man dreht es leicht, um den Wein sanft zu bewegen und das Aroma, das von ihm ausgeht, zu genießen, bevor man ihn schlückchenweise trinkt und ihn dabei langsam kostet. Auf diese Weise getrunken, schmeckt der Sherry jederzeit am besten. Manzanilla, Fino und Amontillado müssen gekühlt, aber nicht zu kalt, getrunken werden.Oloroso und Dulce sollten Zimmertemperatur haben.

Feste und Feiertage
Da über 90 % der Bevölkerung katholisch sind, gibt es auf den Seychellen weitgehend die gleichen kirchlichen Feiertage wie bei uns. Freie Tage sind: Neujahr: 1. und 2. Januar; Ostern: Karfreitag, Ostersamstag; Tag der Arbeit: 1. Mai; Tag der Befreiung: 5. Juni; Nationalfeiertag: 18. Juni; Tag der Unabhängigkeitserklärung: 29. Juni; Mariä Himmelfahrt: 15. August; Allerheiligen: 1. November; Mariä Empfängnis: 8. Dezember; Weihnachtsfeiertag: 25. Dezember.

Daten & Fakten

Klima & Kleidung

Als Regenzeit gelten die Monate Dezember und Januar. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 24 und 32° Celsius, nachts fällt das Thermometer nicht unter 20° Celsius, und die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr hindurch bei rund 26° Celsius. Es herrscht Tag- und Nachtgleiche. Jahreszeitliche Unterschiede kennt man hier aufgrund der Nähe zum Äquator nicht. Taucher haben im April/Mai und Oktober bei ruhigem Meer die beste Sicht, während Segler und Surfer von Mai bis September bei starkem Südostmonsun ideale Bedingungen vorfinden. Sie sollten leichte, luftige Kleidung mitnehmen und auch etwas für kurze Regenschauer dabei haben. Tagsüber ist Freizeitkleidung, für abends leger-elegante Kleidung angebracht (keine kurzen Hosen bei Männern).

Service & Trinkgeld

In den Hotels und Restaurants sind die Bedienungsgelder im Preis enthalten. Bei zufrieden stellender Leistung sollte ein zusätzliches kleines Trinkgeld von ca. 10% gegeben werden. Für Kofferträger sind ca. 2–3 SCR pro Gepäckstück, für Zimmermädchen ca. 2–3 SCR pro Tag angebracht.

Telefonieren & Mobilfunk

Mobiltelefone nach GSM-900-Standard können auf den Hauptinseln der Seychellen benutzt werden. Das Versenden von SMS ist nur bedingt möglich. Auf Denis Island gibt es keinen Handy-Empfang.

Nachfolgend die wichtigsten Vorwahlnummern:

  • nach Deutschland: 0049 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
  • nach Österreich: 0043 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
  • in die Schweiz: 0041 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
Stromversorgung

Die Stromspannung beträgt 240 Volt Wechselstrom. Es ist ein 3-Pol-Zwischenstecker (Adapter) für englische Steckdosen (eckig) erforderlich, den Sie bereits in Deutschland erwerben sollten (z.B. sog. „Weltstecker“, erhältlich im Elektrofachhandel). Gelegentlich kann es zu Stromausfällen kommen, die die Funktion der Klimaanlage und Wasserversorgung beeinträchtigen.

Taxi & Verkehrsmittel

Auf den Inseln Mahé und Praslin gibt es tagsüber ein gutes Linienbus-System. Taxis stehen am Flughafen und an den Hotels zur Verfügung.

Mit Air Seychelles gelangt man innerhalb von 15 Minuten von Mahé nach Praslin. Mit der Schnellfähre dauert dieser Transfer ca. 1 Stunde. Der Transfer von Mahé nach La Digue erfolgt erst mittels eines Fluges mit Air Seychelles nach Praslin und anschließend mittels einer ca. 30-minütigen Fährfahrt nach La Digue.

Gesundheitstipps

Leitungswasser ist im Allgemeinen gechlort und relativ sauber. Abgefülltes Wasser ist überall erhältlich und wird empfohlen. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte sind im  allgemeinen ebenso unbedenklich wie einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse.

Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Denken Sie aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung in Äquatornähe unbedingt an Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung, angemessene Kleidung und Sonnenbrille.

In der Hauptstadt Victoria auf Mahé gibt es ein Krankenhaus und desweiteren kleinere Kliniken auf Praslin und La Digue.

Diplomatische Vertretung

Vertretung vor Ort:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ludwig Krapf House, Riverside Drive 113, Nairobi.
Telefon (00254 20) 426 21 00, 445 17 02
Fax (00254 20) 426 21 29

Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland
The Centre for Environment and Education, Nature Seychelles, Victoria (Roch Caiman), Mahé.
Telefon (00248) 60 11 00, 60 11 01
Fax (00248) 60 11 02

In Deutschland:
Honorarkonsulat der Republik der Seychellen
Joachimstaler Straße 34, 10719 Berlin
Telefon 030-8 85 95 60
Fax 030-88 59 56 80

Sicherheit

Die Seychellen gelten als sicheres Reiseland. Dennoch ist es empfehlenswert, alle Wertsachen (Geld, Pass etc.) im Hotelsafe zu deponieren.

Reisezeit
Es ist das ganze Jahr über hochsommerlich warm. Wann die Reisezeit für Sie am geeignetsten ist, hängt von Ihren Vorlieben ab. Gehören Tauchen und Schnorcheln dazu, so sind die Übergangsmonate April und Mai sowie Oktober und November ideal. Wenn Sie für Ihren Lieblingssport Segeln oder Surfen Wind brauchen, müssen Sie diese Monate meiden. Regnen kann es das ganze Jahr, meist nachts und nur für kurze Zeit, kalt ist es nie.
Temperatur
Im großen und ganzen herrscht zu allen Jahreszeiten etwa das Wetter eines Hochsommertages in Deutschland, lediglich die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 80 % ein gutes Stück höher. Durch die ständig wehende leichte Brise ist die feuchte Wärme dennoch zu ertragen. Die Temperaturen schwanken zwischen dem Minimum von etwa 24 °C und dem absoluten Maximum von etwa 32 °C. An normalen Tagen kann man mit Temperaturen um 28 °C rechnen. Auch in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden sinkt die Temperatur niemals unter 20 °C. Da die Inseln nur knapp südlich des Äquators liegen, gibt es kaum jahreszeitliche Unterschiede.
Windwechsel
Einzig auffällige Erscheinung ist, dass die Hauptwindrichtung zweimal im Jahr wechselt. Aus Norden bis Westen kommt der Wind normalerweise zwischen Dezember und März, aus Osten bis Süden generell zwischen Juni und September. Wer ganz sicher gehen will, das beste Wetter zu erwischen, der sollte in den Monaten April, Mai und Juni, September, Oktober und November reisen oder ein Hotel buchen, das auf der jeweils der generellen Windrichtung abgewandten Seite der Insel liegt. Selbst wenn Regenwolken über die Insel streichen sollten, werden diese sich auf der dem Wind zugewandten Seite weitgehend abregnen. Sehr wenig Niederschlag im Jahresdurchschnitt haben die flachen Koralleninseln, denn sie bieten den vorbeiziehenden Regenwolken keinen Widerstand.
Regenzeit
Gerade in der »Regenzeit« zwischen Dezember und März hat man auf den flachen Inseln größere Sicherheit, nicht für ein oder zwei Tage, bei viel Pech sogar eine Woche, auf Sonnenschein verzichten zu müssen. Generell kann man sagen, dass die Monate von November bis Mai etwas regenreicher sind. Die durchschnittliche Regendauer ändert sich aber kaum, denn die höhere Niederschlagsmenge fällt in meist kurzen, sehr heftigen tropischen Schauern. Am klarsten und ruhigsten liegt das Meer von September bis Juni, wobei im Januar, Februar und März mit kurzen, heftigen Stürmen und Regengüssen zu rechnen ist. Im Juni, Juli und August ist die Meeresoberfläche zum Schnorcheln manchmal zu unruhig, das Wasser zum Tauchen zu trüb und manchen Hochseefischern der Ozean zu rau.
Taxi
Die Taxis sind mit einem Taxameter ausgestattet. Achten Sie darauf, dass es eingeschaltet wird. Außerdem sollten alle Fahrpreise vom Flughafen zu den wichtigsten Hotels im Taxi aushängen. Im Gegensatz zu vielen anderen Urlaubsländern braucht man daher kaum zu fürchten »ausgenommen« zu werden. Haben Sie allerdings den Eindruck, dass etwas nicht stimmt, lassen Sie sich eine Quittung geben, auf der Fahrpreis, Fahrstrecke und Uhrzeit angegeben sind. Der Preis wird dann recht schnell auf das richtige Maß sinken, denn der Fahrer muss eine Anzeige wegen überhöhter Forderungen fürchten. Die Preise sind hoch, denn die Autos kosten etwa das dreifache wie bei uns, das Benzin etwa das doppelte; Trinkgelder sind nicht üblich.
Mietwagen
Die Tarife für Mietwagen variieren relativ stark, es lohnt sich also, ein wenig herumzutelefonieren, bevor man ein Angebot annimmt. Beim Anmieten des Wagens müssen Sie einen gültigen Reisepass und einen gültigen nationalen oder internationalen Führerschein vorweisen. Beliebtestes Leihauto ist der kleine offene »Mini Moke«, eine Sonderanfertigung auf dem Chassis des Austin Mini. Leihwagenfirmen haben in den großen Hotels meist einen Repräsentanten, sonst kann Ihnen das Hotel ein Auto vermitteln. Die Telefonnummern der Mietwagenfirmen entnehmen Sie am besten dem aktuellen Telefonbuch vor Ort.
Straßenverhältnisse & Verkehrsregeln
Auf Mahé sind die meisten Straßen geteert und - wenn auch schmal - in für afrikanische Verhältnisse ausgezeichnetem Zustand. Baustellen werden in der Nacht in der Regel mit Warnlichtern gesichert und Schotterstraßen so instand gehalten, dass man sie bei Trockenheit zügig befahren kann. Bei Regen allerdings weichen sie auf und sind dann nur langsam zu passieren. Seien Sie dennoch vorsichtig, denn neben den Asphaltstraßen befindet sich meist ein tiefer Abwasserkanal, in dem man bei unvorsichtigem Wenden oder zu knapper Fahrt am Straßenrand landen kann! Auch auf Praslin ist ein Großteil der Straßen geteert. Auf La Digue gibt es nur ein kleines Stück geteerte Straße und wenige Autos. Achtung, es herrscht Linksverkehr! Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 65 km/h, in Ortschaften 45 km/h.
Bus
Der Omnibus ist auf Mahé ein zuverlässiges und bequemes Transportmittel, mit dem Sie jeden Ort leicht erreichen können, sofern Sie nicht gerade im Berufsverkehr fahren. Die Busse haben feste Abfahrtszeiten vom zentralen Busbahnhof in Victoria. Auf den vielbefahrenen Strecken, insbesondere zwischen Victoria und Beau Vallon Bay, fährt alle Viertelstunde ein Bus, zu den weiter entfernt gelegenen Orten im Süden und Norden alle halbe Stunde oder alle Stunde. Nach 19 Uhr werden die meisten Verbindungen ganz eingestellt, die wichtigsten Busse in Nordmahé fahren nur noch selten. Einen Busfahrplan erhalten Sie an der Haupthaltestelle in Victoria. Wenn Sie nicht wissen, zu welcher Uhrzeit der Bus fährt, sind Sie am besten beraten, wenn Sie zu einer vollen Stunde am Busbahnhof sind.
Bus - Haltestellen & Service
Die Busse halten nur an festgelegten und markierten Haltestellen. Wenn an kleineren Stopps niemand wartet um einzusteigen und auch niemand im Bus durch den Ruf »Aret devan« oder »Tschambo devan« (vorne halten) zu erkennen gibt, dass er aussteigen will, fährt der Bus durch.

Es gibt es einen speziellen Busservice für Touristen. Erkundigen Sie sich beim Tourismusbüro nach dem Fahrplan und den Preisen.

Achtung! Zu den Hauptverkehrszeiten, morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie abends zwischen 15 und 19 Uhr ist es schwer, einen Platz in den Omnibussen zu ergattern, da die Angestellten zu ihrem Arbeitsplatz oder wieder nach Hause fahren wollen.
Flugzeug
Verbindungen ab Mahé bieten an: Air Seychelles (nach Praslin, Denis und Bird), Helicopter Seychelles (nach La Digue und Silhouette, Charterflüge) und Island Development Company (nach Desroches, Assomption, Alphonse, Coëtivy und D'Arros). Die Flugpläne ändern sich häufig. Reservierungen für Flüge Mahé- Praslin-Mahé können unter Tel. +248 / 37 31 01 vorgenommen werden.

Tickets werden am Inter Island Terminal, bei Air Seychelles oder einem Reisebüro ausgestellt und bezahlt. Bei Air Seychelles können auch Flugzeuge stundenweise zum Selberfliegen gechartert werden (Tel. +248 / 22 52 20).
Flugzeug - Gepäck
Auf den »Inselflügen« beträgt das Freigepäck 10 kg pro Person. Wer mehr hat, kann gebeten werden, etwa 0,5 € pro kg Übergepäck zu bezahlen. In der Regel wird hiervon jedoch kein Gebrauch gemacht, insbesondere nicht bei Touristen, die mit ihren 20 kg Gepäck vom internationalen Flug kommen. Sperrige Gepäckstücke (z. B. große Hartschalenkoffer) müssen manchmal zurückbleiben, wenn der Gepäckraum überlastet ist. Sie werden mit dem nächsten Flug nachgeliefert und zum Hotel gebracht.
Schiff
Es verkehren Fähren zwischen den Inseln Mahé und Praslin, Mahé und La Digue sowie Praslin und La Digue. Auf allen ist eine telefonische Reservierung ratsam.

Mahé-Praslin-Mahé: Cat Cocos Schnellboot, Buchung Tel. +248 / 23 48 43 (täglich 07.30 und 16 Uhr ab Mahé), Frachtsegler Cousin und La Bellone. Buchen bei Inter Island Ferry Service Tel. +248 / 23 32 29;

Mahé-La Digue-Mahé: La Belle Edma und Assumption, buchen bei Inter Island Ferry Service;

Praslin-La Digue-Praslin: Fähren Silhouette und Lady Mary buchen bei Inter Island Ferry Service.
Auf den Seychellen gibt es keine der in den Tropen so gefürchteten Krankheiten wie Cholera, Gelbfieber, Hepatitis, Pocken usw. Sie können bedenkenlos das Leitungswasser in Ihren Hotels oder Wasser aus den manchmal am Straßenrand stehenden Brunnen trinken.

Alle 4-5 Jahre taucht für einige Wochen das sogenannte »Sieben-Tage-Fieber« auf, welches, wie der Name schon sagt, zu etwa sieben Tage andauerndem Fieber mit Kopf- und Gliederschmerzen führt. Die Krankheit verschwindet von selbst wieder und hinterlässt keine Folgen.
Aids
Wie man sich vor Aids schützt, ist bekannt und muss daher hier nicht wiederholt werden. Da nicht nur Polygamie, sondern auch häufiger Partnerwechsel auf den Seychellen üblich sind, sollten alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Auf der Insel Mahé hat es bereits einige Todesfälle gegeben, etwa 10-15 Erkrankungen sind bekannt. Die Zahl der infizierten Personen ist unbekannt, dass darunter auch Prostituierte aus Victoria sind, ist wahrscheinlich, denn der Virus wurde von dort verkehrenden Seemännern eingeschleppt. Dass Aids nicht durch Insektenstiche übertragen werden kann, ist inzwischen nachgewiesen.
Fremdenverkehrsbüro Seychellen
Herzogspitalstraße 5
D - 80331 München
Tel. +49 (0)89 / 23 66 21 69
E-Mail: seychelles@mangum.de
Tourist Information Office
Independence House
P. O. Box 92
SC - Victoria/Mahé
Tel. +248 / 22 93 13
Fax +248 /240 35
Bürozeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr und 13.30-16 Uhr.

Fit für den Urlaub

Einreisebestimmungen

Jeder einreisende EU-Bürger benötigt einen mindestens bis zur Ausreise gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Für Kinder unter 16 Jahren reicht der Kinderausweis mit Lichtbild oder ein Eintrag im Pass eines begleitenden Elternteils. Ein kostenfreies Visum ist für EU-Bürger erforderlich; es wird bei Ankunft am Flughafen für längstens drei Monate ausgestellt.

Zollbestimmungen

Folgende Artikel dürfen zollfrei zur persönlichen Nutzung nach Deutschland eingeführt werden: 400 Zigaretten, 2 Liter Spirituosen sowie 100 ml Eau de Toilette oder Parfüm. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von SCR 100,– ein- bzw. ausgeführt werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Einfuhrverbot besteht für Waffen (inkl. Fischharpunen) und Drogen aller Art. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln unterliegt strengen Kontrollen.

Gepäckbestimmungen

Die Freigepäckgrenze liegt bei 20 Kg, auch auf allen Flügen von Mahé nach Praslin. Zusätzlich sind insgesamt 10 kg Tauchgepäck erlaubt. Darüber hinausgehendes Übergepäck bzw. Sondergepäck kostet ca. € 1,– pro kg Aufpreis und wird nur bei ausreichendem Transportraum befördert. Nicht mitgeführtes Gepäck kann auf der Polizeistation am Flughafen Mahé unter Aufsicht zurückgelassen werden, sofern es verschlossen ist.

Infektions- & Impfschutz

Für die Seychellen sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Diphterie, Polio und Hepatitis B. Der Nachweis über eine Gelbfieberimpfung wird von Reisenden verlangt, die aus gelbfieberbelasteten Ländern einreisen oder sich dort im Transitbereich (z.B. Flugstopp) befunden haben.


Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Impfbescheinigungen
Von allen Besuchern wird ein gültiger Reisepass verlangt. Impfbescheinigungen über Cholera und Gelbfieber sind lediglich bei Einreise aus einem Infektionsgebiet - worunter eine ganze Reihe schwarzafrikanischer und asiatischer Länder fällt - nötig. Gegebenenfalls beim Gesundheitsamt nachfragen!
Ankunft am Flughafen
Bei Ihrer Ankunft am Flughafen erhalten Sie ohne weitere Formalitäten eine Aufenthaltsgenehmigung, die für einen Monat gültig ist. Voraussetzung ist allerdings der Besitz eines gültigen Rückflugtickets, ein Reisepass, der sechs Monate über das Ende Ihres Aufenthalts auf den Seychellen hinaus Gültigkeit hat, und der Nachweis ausreichender Geldmittel, um den Aufenthalt zu finanzieren. Ferner muss man für die ersten drei Nächte eine vorausbezahlte Hotelbuchung vorweisen. Obwohl die Kontrolle dieser Vorschrift nur stichprobenweise durchgeführt wird, empfiehlt es sich, auch bei »Nur-Flug-Buchung« die ersten drei Nächte mitzubuchen. Notfalls kann ein Hotel per Telefon am Schalter des Tourismus-Büros in der Ankunftshalle gebucht werden. Wer ohne gültiges Rückflugticket einreist, kann aufgefordert werden, eine Kaution von 10.000 Rupies (ca. 1.500 €) zu hinterlegen.
Aufenthaltsgenehmigung
Gegen eine geringe Gebühr kann die Aufenthaltsgenehmigung beim Immigration Office in Victoria (Independence House) auf bis zu 12 Monate ausgedehnt werden. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an den Principal Immigration Officer, P.O. Box 430, Mahé, Seychellen.
Tiere
Tiere dürfen nicht ohne besondere Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums, Abteilung Tierärztliches Gesundheitsamt, mitgebracht werden.
Ministry of Agriculture and Marine Resources
Union Vale, Mahé
Seychelles
Tel. +248 / 22 53 33
Zoll
Die Zollkontrollen für Touristen sind unkompliziert. Neben allen Gegenständen für den persönlichen Gebrauch können pro Person eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 1 l Schnaps und 1 l Wein, 125 ml Parfüm, 250 ml Eau de Toilette. Zollpflichtige Artikel darüber hinaus sind bis zum Wert von 400 Rupies zollfrei. Die Einfuhr aller Art von Waffen einschließlich Luftpistolen, Luftgewehren und Harpunen ist verboten. Bei der Einreise in Deutschland sind Souvenirs im Wert von bis zu 60 € zollfrei.

Achtung: Bei Souvenirs, die nach dem Internationalen Artenschutzabkommen geschützt sind, sind deutsche Zollbeamte humorlos!
Diebstahl
Wer Wertsachen im offenen Wagen oder am Strand unbeaufsichtigt liegen lässt, muss damit rechnen, dass sie verschwinden. An einigen selten besuchten Stränden gibt es Trickdiebe, die sich mit den Gästen »anfreunden« und ihnen versprechen, auf ihre Sachen aufzupassen. Wenn der arglose Gast aus dem Wasser kommt, ist der nette Freund mit Kamera, Geldbeutel und Schmuck verschwunden.
Allgemeine Fototipps
Die besten Zeiten zum Fotografieren sind der Morgen (zwischen Sonnenaufgang und 10 Uhr) und der Spätnachmittag (ab 16 Uhr bis Sonnenuntergang). In der Zeit dazwischen ist das Licht zu grell, und die Sonne steht nahezu senkrecht am Himmel. Dadurch werfen die Objekte, die Sie aufnehmen wollen, keinerlei Schatten. Dem menschlichen Auge mag der Unterschied unbedeutend erscheinen, wenn Sie sich jedoch die Bilder zu Hause ansehen, werden Sie merken, dass die am Tag »geschossenen« langweilig und uninteressant wirken, während diejenigen, die Sie am Morgen und am Abend aufgenommen haben, reizvoll und in den Farben wesentlich intensiver sind.
Elektrizität
Das Stromnetz ist in der Regel stabil, es kommt jedoch gelegentlich zu Stromausfällen. Die Spannung beträgt 240 Volt. Deutsche Geräte mit 220 Volt können gefahrlos betrieben werden. Die meisten Steckdosen entsprechen englischer Norm, es empfiehlt sich daher, Zwischenstecker mitzubringen (erhältlich in jedem Elektrogeschäft in Europa, nicht aber auf den Seychellen).
Seegras
Gelegentlich können insbesondere nach Nordwesten und Südosten ausgerichtete Strände durch angeschwemmtes Seegras unansehnlich werden. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, halten Sie sich an folgende Regel: An den Nordweststränden kann von Mai bis Oktober kein Seegras angeschwemmt werden, da zu dieser Jahreszeit dort auflandiger Wind klimatisch nicht möglich ist. Das gleiche gilt für die Südoststrände von Oktober bis März. Was an Stränden passiert, die in andere Himmelsrichtungen ausgerichtet sind (z. B. Südwest, Nordost usw.) ist nicht vorhersehbar. Anschwemmungen sind selten und werden an den Badestränden in der Regel innerhalb von einigen Stunden durch Mitarbeiter des Tourismusministeriums entfernt. Am Wochenende allerdings arbeitet ein anständiger staatlich angestellter Seychellois nicht, so dass in der Regel erst montags geräumt wird
Trinkgelder
Sie sind nicht obligatorisch, werden aber gerne genommen. Sie sollten nicht hoch sein und nur gegeben werden, wenn wirklich guter Service geboten wurde.
Geld
Generell: Fast alle touristischen Leistungen müssen in € oder US$ bezahlt werden.
Währung: 1 Seychellen-Rupie (SR) = 100 Cent.
Kreditkarten: MasterCard, Visa und American Express.
Notruf
Feuerwehr, Polizei, Arzt und Krankenwagen: Tel. 999.
Öffnungszeiten
Ausnahmen bestätigen die folgende Regel: Büros und Behörden haben von 8-12 Uhr und von 13-16 Uhr geöffnet. Bis 15 Minuten nach Büroöffnung darf man nicht stören (die Herren sind noch nicht da, die Damen noch mit der Toilette beschäftigt), 15 Minuten vor Büroschluss herrscht Aufbruchstimmung. Jedermann sitzt mit der Handtasche auf den Knien am Platz und beobachtet gebannt den großen Zeiger der Wanduhr. Telefone werden nur noch ungern beantwortet, Bittsteller werden auf den nächsten Tag verwiesen. Läden sind zu den gleichen Zeiten offen, die Bedienungsgepflogenheiten ähneln denen bei Behörden.
Telefonieren
Generell: Die Telefonverbindungen auf die Seychellen sind sehr gut. Die Übertragung nach Europa erfolgt über Satelliten, Sie können ohne Vermittlung durchwählen.
Vorwahl für die Seychellen: +248.
Auslandsgespräche: 00 + Ländercode + Ortskennziffer (ohne 0) + Teilnehmernummer (Ländercodes: D 49, A 43, CH 41).
Mobiltelefone: Handys sind auf den Seychellen mindestens so verbreitet wie bei uns, auf allen drei Hauptinseln funktionieren sie gut. Sowohl D1 als auch D2 haben Roamingabkommen mit den beiden lokalen Gesellschaften (Achtung das kann sich ändern. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach!). Bei Cable & Wireless in Victoria kann man für die Urlaubszeit Handys mit Karte oder nur eine vorausbezahlte Karte kaufen.
Diplomatische Vertretungen: Deutsches Honorarkonsulat
P.O. Box 132
SC - Victoria/Mahé
Tel. +248 / 26 12 22
Fax +248 / 26 12 23
Diplomatische Vertretungen: Österreichische Honorarkonsulat
Bodco Building, Harbour Trading Estate
P.O. Box 1181
SC - Victoria/Mahé
Tel. +248 / 22 46 66
Fax +248 / 61 19 98
E-Mail: pconsult@seychelles.net
Diplomatische Vertretungen: Schweizer Konsularagentur
Kingsgate House, Suite 18
P.O. Box 935
SC - Victoria/Mahé
Tel. +248 / 32 21 14
Fax +248 / 32 47 50
E-Mail: markplus@seychelles.net
Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.