SpanienDie bewegte Vergangenheit des Landes erklärt die Vielfalt der spanischen Architektur. Römische, maurische, byzantinische, romanische und westgotische Einflüsse haben ebenso ihre Spuren hinterlassen wie Renaissance, Barock und Jugendstil. Lassen Sie sich von herrlichen Burgen, Schlössern, Palästen und Kathedralen in eine andere Zeit versetzen. Die spanische Folklore erleben Sie z.B. bei einem Stierkampf oder einer der zahlreichen Fiestas mit traditionellen Liedern und Tänzen. Ein äußerst lohnendes Erlebnis ist ein Aufenhalt in einem der „Paradores“: Besondere Hotels, die oft ehemals Schlösser, Klöster oder mittelalterliche Burgen waren, häufig entlang interessanter Routen liegen, und immer einen kulturellen Einblick in die Region ihrers Standortes und die Geschichte Spaniens bieten. Willkommen in Spanien
Auf der Liste der Reiseziele mitteleuropäischer Urlauber steht Spanien ganz oben. Sonne, Sand und Meer sind die wichtigsten Devisenbringer des Landes auf der meerumspülten Iberischen Halbinsel, die sich als fast quadratischer Landblock zwischen Mittelmeer und Atlantik schiebt. Die Atlantikküsten des sogenannten »grünen Spanien« im Norden, vom Baskenland bis nach Galicien, und der andalusischen Costa de la Luz (Lichtküste) bringen es auf gut 1.500 km Länge, die Mittelmeerküste Spaniens zwischen der französischen Grenze und Tarifa ist knapp 1.700 km lang.
Vor allem die Mittelmeerküsten mit so klangvollen Namen wie Costa Brava (Wilde Küste), Costa Daurada (Goldküste), Costa del Azahar (Orangenblütenküste), Costa Blanca (Weiße Küste) oder Costa del Sol (Sonnenküste) locken Jahr für Jahr Millionen Feriengäste an. Nicht zu vergessen die Inseln: Im Mittelmeer liegen die Balearen - Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera - und im Atlantik vor der Westküste Marokkos die Kanarischen Inseln - die winterfesten Reiseziele Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Doch nicht nur die Playas und Calas, die Strände und Felsbuchten, locken Besucher nach Spanien: Das Land fasziniert mit seinem Reichtum an Landschaften und ursprünglicher Natur. Die Palette reicht von ganzjährig schneebedeckten Bergen und zerklüfteten Felsgebirgen bis zu endlos weitem Flachland, von Sumpfarealen bis zu Wüstenlandschaften. Das Herzstück der Iberischen Halbinsel ist die Meseta, ein riesiges Hochplateau, das sich über die Regionen Kastilien-León, Kastilien-La Mancha und Extremadura erstreckt. Mitten in dieser von Randgebirgen eingefassten Hochebene liegt die vibrierende Metropole Madrid. Auf spanischem Boden begegneten sich lange Zeit Morgenland und Abendland. Majestätische Bauwerke, wie die Alhambra von Granada oder die Moschee von Córdoba, dokumentieren dies ebenso wie die verwinkelten weißen Dörfer, von Andalusien bis Valencia, die deutlich einem orientalischen Muster verpflichtet sind, oder auch die zahlreichen Zitadellen an den Küsten des Südens, die alcazabas. Die Spuren der maurischen Besiedlung und Einflussnahme werden von Süden nach Norden dünner. Eine Sonderrolle spielte schon immer das Land Katalonien, aufgrund seiner Geschichte wie der eigenen Sprache, des Catalá, das in Dialektvarianten auch auf den Balearen und im Land Valencia gesprochen wird. Im Mittelalter war Barcelona das Zentrum eines mediterranen Großreichs, das die Balearen und zeitweise auch Korsika, Sardinien, Sizilien sowie das Königreich Neapel beherrschte. Nach seiner Integration in das spanische Königreich litt Katalonien unter dem ländlich-rückständigen Adel Kastiliens, der die politischen und ökonomischen Geschickte des Landes über Jahrhunderte lenkte, während die geschäftstüchtigen Katalanen nach vorn strebten - eine uralte Konkurrenz, die bis heute spürbar ist. Der Reichtum, den die katalanische Kaufmannschaft erwarb, zeigt sich noch in den prachtvollen Stadtpalästen Barcelonas. Hauptstadt: Madrid
Fläche: 504.782 km² Einwohner: ca. 39,4 Mio. Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km² Amtssprache: Spanisch, Katalanisch (regional), Baskisch (regional), Galizisch (regional) Staatsform: Parlamentarische Monarchie Religion: 96% Katholiken, Minderheiten: Muslime, Protestanten, Juden Währung: 1 Euro (€) = 100 Cent Netzspannung: 220 Volt Zeitzone: MEZ Landesvorwahl: +34 Internet-Kennung: .es Höchste Erhebung: Teide (3.718 m) auf Teneriffa Längster Fluss: Ebro (910 km) Reisemonate:
Mai
Juni September Oktober Allgemeine InformationenGeographieDas Königreich Spanien umfasst den größten Teil der Iberischen Halbinsel. Hinzu kommen noch die Inselgruppen der Balearen im Mittelmeer und der Kanaren im Atlantik sowie die afrikanischen Enklaven Ceuta und Melilla. Das gesamte Land ist in 17 autonome Regionen unterteilt. Strände sind grundsätzlich öffentlich und gehören in Spanien der Allgemeinheit. Privatstrände gibt es nicht. Flora & FaunaSpanien hat verschiedene Klimazonen und ist das ganze Jahr hindurch als Reiseland zu empfehlen. An den Mittelmeerküsten des Festlandes und auf den Balearen herrscht mediterranes Klima mit warmen Sommermonaten und milden Wintern. An der Küste weht das ganze Jahr über eine leichte Brise. Neben leichter Baumwollkleidung sollten Sie auch etwas Wärmeres für den Abend mitnehmen. Zum Teil sind aufgrund der Küstenverhältnisse auch Badeschuhe zu empfehlen.
ZeitunterschiedZwischen Deutschland, dem spanischen Festland sowie den Balearen gibt es keinen Unterschied. Eine Differenz von minus 1 Stunde besteht zwischen Deutschland und den Kanaren. Währung & GeldumtauschDie Landeswährung ist der Euro. Mit der EC-Karte können Sie am „Multibanco-Automaten“ Bargeld abheben (der Höchstbetrag pro Tag ist von Bank zu Bank unterschiedlich: ca. € 200,– bis € 400,–). Diese Geldautomaten gibt es sowohl an Flughäfen als auch in jeder größeren Ortschaft. Kreditkarten, vor allem VISA und Mastercard, werden in vielen Hotels akzeptiert. Geschichtlicher ÜberblickUm 1100 v.Ch.Phönizier errichten Handelsniederlassung Gründung von Gadir (Cadiz). Behinderte Einen spanischen Hotelführer für Behinderte gibt es beim Centro Estatal de Minusválidos Físicos.
Centro Estatal de Minusválidos Físicos
Tel. +34 / 914 13 80 01 Fax +34 / 914 16 99 99 Anreise Flugzeug
Das Angebot an Flügen nach Spanien ist ausgesprochen umfangreich und vielfältig. Knotenpunkte im Luftverkehr sind der Aeropuerto de Madrid-Barajas und der Flughafen von Barcelona. Beide dienen als Verteiler für Inlandsflüge zu allen größeren spanischen Städten, zu denen es teils auch Direktverbindungen ab Deutschland gibt. Die wichtigsten Ziele von Charterflügen sind Málaga, Almería, Valencia und Alicante an der Mittelmeerküste. Viele Reisende buchen ihren Urlaub pauschal, denn die entsprechenden Angebote sind gerade in der Nebensaison konkurrenzlos günstig. Bei vorheriger Anmeldung können Sportgeräte und Fahrräder transportiert werden.
Bahn
Die Anreise mit dem Zug - aus Nord- und Westdeutschland via Paris Richtung Madrid, aus dem Süden und der Schweiz durch Südfrankreich Richtung Barcelona - ist umständlich, da meist mit mehrfachem Umsteigen verbunden, und langwierig. Je nach Start- und Zielort dauert sie bis zu zwei Tagen. Wer den Normaltarif zahlen muss, erkundigt sich besser nach einem günstigen Flug.
Bus
Europabusse fahren von mehreren Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien. Je nach dortigem Ziel benötigen die Busse (anstrengende) 20 bis 30 Std. Studenten fahren zu ermäßigten Preisen.
PKW
Die spanischen Autopistas sind gebührenpflichtig (de peaje), so auch die Küstenautobahn entlang der Mittelmeerküste in den Süden, die Autobahn durch das Baskenland und die meisten der von Madrid aus sternförmig in die verschiedenen Landesteile führenden Asphaltpisten. Die Autovías - vierspurige, autobahnartige Schnellstraßen - sind dagegen gebührenfrei.
SehenswertesDer grüne Norden
Eine der reizvollsten Küstenlandschaften ganz Spaniens erstreckt sich über die Regionen Kantabrien und Asturien. Die Küste ist hier stark gegliedert, die Wellen des Atlantiks branden gegen die Felsnasen, die steil zum Meer abbrechen. Etwa alle 20 Kilometer liegt ein Fischerort an der Küste, dessen Männer mit ihren bunten Booten aus dem Meer holen, was später in den örtlichen Restaurants auf den Teller kommt. Saftige Wiesen mit Kühen und kleinparzellige Ackerflächen, auf denen Gemüse gezogen wird, bieten auf dem küstennahen Hügel- und Bergland das Bild einer ursprünglich betriebenen, vorindustriellen Landwirtschaft. Jeder Quadratmeter des fruchtbaren Landes wird bis an die Meeresgrenze heran genutzt. Zum Baden laden die unzähligen kleinen Strandbuchten zwischen den Felsen ein, und für Naturliebhaber und Wanderer ist ein Ausflug in die Berge, in den Nationalpark Picos de Europa, Pflicht.
In dieser Gegend Nordspaniens häufen sich die Zeugnisse steinzeitlichen Kunstschaffens. In zahlreichen natürlichen Höhlen bannten die Vorfahren von Kantabrern und Asturern vor allem Tierfiguren, wie Bisons, Pferde und Hirschkühe, an die Felswände, sie schufen beeindruckende Bilderdecken, indem sie das natürliche Relief des Felsgesteins für eine plastische Darstellung ihrer Figuren nutzten. Teil von Beschwörungs- oder Fruchtbarkeitsritualen? Motive und kultureller Zusammenhang dieses Kunstschaffens lassen sich nicht eindeutig klären. Am berühmtesten ist die Höhle von Altamira nahe Santillana del Mar, die sogenannte Sixtinische Kapelle der prähistorischen Kunst (um 11000 v. Chr.). Doch ist sie für die allgemeine Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Zu besichtigen sind u.a. die Cuevas de Puente Viesgo (Kantabrien), die Cueva de Tito Bustillo in Ribadesella (Asturien) oder die Cueva del Pindal (Asturien). Der Spanische Jakobsweg
Der Legende nach wurde das Grab des Apostels Jakobus (span.: Santiago), heute Schutzpatron der Spanier, im Jahr 812 durch ein Sternenleuchten auf einem Feld (Campus Stellae) in Galicien entdeckt. Der Fundort hieß seit 1095 auf päpstliche Verfügung Compostela und entwickelte sich im Mittelalter zum wohl bedeutendsten Wallfahrtsort des Abendlandes - dies sicher nicht zufällig zu einer Zeit, als der Süden der Iberischen Halbinsel noch von Muslimen beherrscht wurde. Nun traten die Christen im Zeichen von »Santiago Matamoros« (Jakobus dem Maurentöter) mit vereinten Kräften zur Vertreibung des Islam an, zur Reconquista. Der Pilgerstrom, der sich aus ganz West- und Nordeuropa über den Camino de Santiago ergoss, stärkte den Glaubenseifer der Reconquista, den Gedanken des Kreuzzugs gegen den Islam. Mit den Pilgerscharen entwickelten sich die Städte, es kamen Künstler und Baumeister, Kunsthandwerk und Handel erblühten.
Die Wallfahrt nach Santiago ist ein Mythos, sie steht heute wieder hoch im Kurs. Kulturreisende begeben sich auf die Fahrt, um die Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Klöster, Pilgerherbergen und Hospitäler entlang der historischen Route zu besichtigen. Nostalgiker und Wanderer legen den Weg zu Fuß zurück, um das Pilger-Sein mit all seinen körperlichen Herausforderungen und Beschwerlichkeiten authentisch zu erleben und am Ende eines Tages in eben jenen Herbergen eine Schlafstatt zu finden, in denen die Wallfahrer schon vor Jahrhunderten nächtigten. Der Weg beginnt in Roncesvalles in den navarrischen oder auf dem Somport-Pass in den aragonischen Pyrenäen. Hinter Pamplona bündeln sich die verschiedenen Wege in Puente La Reina zum Camino Francés. Er passiert das Weinland La Rioja mit seiner Hauptstadt Logroño und führt dann durch die kastilischen Städte Burgos, Frómista, Sahagún, León, Astorga und Ponferrada nach Galicien, wo es über Portomarín oder Lugo zur schönen Stadt Santiago de Compostela mit seiner prächtigen Jakobsbasilika geht. Madrid
Madrid, die Hauptstadt Spaniens, liegt genau im Zentrum der Iberischen Halbinsel. Obwohl der Drei-Millionen-Koloss heute eine moderne, aufregende und hektische Metropole ist, spürt man den Charme »des Dorfes von einst«, das Philipp II. 1561 zum Regierungszentrum auserkor, noch überall in den engen Gassen der volkstümlichen Altstadtviertel Lavapiés, Chueca, Malasaña oder im Literatenviertel Huertas mit seinen stimmungsvollen tavernas.
Von einer ganz anderen Seite zeigt sich Madrid am Großstadtboulevard Paseo de Prado: Hier liegen gleich drei Museen, die den Ruf der Stadt als Kapitale der bildenden Kunst begründen: der Prado, das Museo Thyssen-Bornemisza und das Centro de Arte Reina Sofía. Als Zentrum einer Monarchie kann Madrid natürlich auch mit »Königlichem« aufwarten: mit einem Schloss, in dem der König allerdings nicht wohnt, mit zwei von Habsburgerfrauen gegründeten Klöstern, vollgestopft mit Kunst und Kuriosiäten, und nicht zuletzt einem riesigen Stadtpark, der 1871 für das Volk geöffnet und von diesem seither weidlich genutzt wird. Im Retiro trifft man sonntags die halbe Stadt, mit Kind und Kegel, während sich die andere Hälfte auf dem Rastro vergnügt, dem berühmten Trödelmarkt. Madrid ist die Stadt der Nachtschwärmer und des ungehemmten Ausgehvergnügens. Die Madrilenen machen die Nacht zum Tage und die Straße zum Wohnzimmer. Ein Zug durch die Gemeinde, von Bar zu Bar, ist daher unerlässlich für jeden, der die Stadt kennen lernen will. Einige der ältesten und schönsten Lokale - mit gekachelten Wänden, Stierkampfplakaten, Zinktheke und Weinfässern - finden sich im sogenannten Literatenviertel, in dem im »Goldenen Zeitalter« die berühmte spanische Dramatiker und Romanciers wie Calderón, Cervantes oder Lope de Vega lebten. Philipp II., der das Land von seinem geografischen Mittelpunkt, also von Madrid aus regieren wollte, ließ ab 1563 an den Hängen der Sierra de Guadarrama, knapp 60 km nordwestlich der Stadt, einen so großdimensionierten Renaissancepalast errichten, dass er in Spanien oft als achtes Weltwunder apostrophiert wird: El Escorial. In 1.000 m Höhe thront der strenge, wuchtige Granitkoloss, der damals als Kloster und als Machtzentrale des Riesenimperiums mit umfangreichen überseeischen Besitzungen zugleich diente. Besonders sehenswert sind das Pantheon der spanischen Könige, die königlichen Gemächer mit ihren Gemäldesammlungen und die mit Fresken geschmückte alte Bibliothek. Kastilien
Kastilien ist das Herzland Spaniens, und das nicht nur in geografischer Hinsicht. An der Wende vom 1. zum 2. Jahrtausend formierten sich hier die Kräfte zur Rückeroberung (reconquista) der von Arabern beherrschten Südhälfte der Iberischen Halbinsel, hier liegt die Keimzelle des spanischen Königreichs und der spanischen Nation. Kastilien wurde nach seinen zahlreichen Burgen (span.: castillos) benannt, die sich als stämmige Festungswerke auf Felsen und Anhöhen aus der schier endlosen Weite oft öden Hügellandes erheben: die Zeugen einer kriegerischen und heroischen Epoche der Landesgeschichte. Die ursprünglichen Bauherren waren - wenn nicht schon die Römer den Grundstein gelegt hatten - meist die Araber, die eine fortschrittliche Festungsarchitektur mit auf die Iberische Halbinsel gebracht hatten. Die christlichen Feldherren und der kastilische Adel machten sie sich zunutze. Im militärischen Panzer verbergen sich oft Adelsresidenzen, deren Innenausstattung den Einfluss der arabischen Dekorationskunst verrät: geschnitzte Holzdecken und mit Azulejos (Kacheln) in orientalischen Mustern verkleidete Wände.
Zu den schönsten Burgen Kastiliens zählen die der Duques de Medinaceli und das Castillo de Mombeltrán in der Provinz Ávila, Peñaranda del Duero und Castrojeriz in der Provinz Burgos, Coca und Cuellar in der Provinz Segovia, Peñafiel in der Provinz Valladolid, Almansa in der Provinz Albacete sowie Guadamur und Consuegra in der Provinz Toledo. Die Festungen dienten der Verteidigung, Überwachung und dem Schutz des umliegenden Landes. Sie liegen oft in der freien Landschaft, aber auch in den Dörfern und Städten Kastiliens. Bei einer Bilderbuchreise in das spanische Mittelalter stehen die alten kastilischen Städte ohnehin im Mittelpunkt. Vielfach zieren sie die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Salamanca etwa kann sich rühmen, die älteste Universität Spaniens zu besitzen. Und die schönste Plaza Mayor dazu: einen ganz von Laubengängen gesäumten Stadtplatz, unter dessen Arkaden Cafés zum Verweilen einladen. Ávila, die Stadt der heiligen Teresa, ist noch ganz von seiner mittelalterlichen Stadtmauer eingefasst. Segovia besitzt außer einem römischem Aquädukt eine prächtige Kathedrale, eine Palastburg und rund 20 romanische Kirchen. Toledo, auch Stadt der drei Kulturen genannt, wartet mit zahlreichen Zeugnissen aus einer Zeit auf, in der hier Muslime, Juden und Christen zusammenlebten. Die Burgen und Städte Kastiliens sind in Stein geschriebene Geschichte … Barcelona
Barcelona ist die Hauptstadt des Landes Katalonien im Nordosten Spaniens. Von ihrer Bedeutung als ehemalige Metropole einer bis nach Süditalien und Sizilien expandierenden Mittelmeergroßmacht, von Glanz und Größe der Hafenstadt im Mittelalter zeugt noch das Barri Gòtic, das mittelalterliche gotische Viertel. Später spielten die geschäftstüchtigen Katalanen bei der Industrialisierung des Landes eines Führungsrolle, sie zogen und ziehen heute noch in ganz Spanien die ökonomischen Fäden. Der Reichtum von Kaufmannschaft und Industriebaronen kam dem Stadtbild von Barcelona zugute.
Von den Bürgerpalästen, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden, ging eine ganze Stilrichtung aus, die des Modernisme, deren bekanntester Vertreter der Architekt Antoni Gaudí ist. Seine Werke stehen auf der Sehenswürdigkeitenliste der Stadt ganz oben: der Park Güell, La Pedrera oder die unvollendet gebliebene Kathedrale Sagrada Família. Und was die jungen Architekten der Metropole in Sachen moderne Architektur und zukunftsweisende Stadtsanierung geschaffen haben, setzt in Europa wieder einmal Maßstäbe. Mit all ihrer modernistischen Pracht und den schönen Altstadtvierteln ist Barcelona eine Stadt für die Augen oder generell für die Sinne. Ein sinnliches Erlebnis ist zum Beispiel auch der obligatorische Spaziergang über die Rambles, die städtische Flaniermeile durch die Altstadt zum Hafen. Unter ihren Platanen trifft sich ganz Barcelona, inklusive Fußballfans, Blumenhändler, Vogelhändler, Gaukler und Straßenkünstler. Nach einem Bad am Stadtstrand des Fischerviertels Barceloneta kann man sich in den dortigen Fischrestaurants oder in einem der urigen Altstadtlokale einen katalanischen Fischtopf (zarzuela) munden lassen. Die Mittelmeerküste
Fast 1.700 Kilometer lang ist die spanische Mittelmeerküste. Ihre landschaftliche Gestalt bietet viel Abwechslung: lange Sandstrände oder Steilküsten und Klippen, Feuchtzonen wie im Ebro-Delta oder Wüstenareale wie bei Almería. Vielerorts steht die Küste ganz im Zeichen des Sommersonnentourismus, zubetoniert mit Hotelanlagen, Apartmentblöcken oder Reihenhaussiedlungen für solvente Zweitwohnungsinhaber, mit einer perfekten Infrastruktur für die diversen Sport-, Freizeit- und Nightlifebedürfnisse und mit Restaurants, in denen man bis hin zu Eisbein mit Sauerkraut alles Mögliche serviert bekommt - nur keine spanische Küche. Doch hält dieses Szenario keine 1.700 Kilometer vor. Es wird durchbrochen von felsigen, wilden Küstenabschnitten, die sich für eine touristische Nutzung im großen Stil nicht eignen, von geschützten Naturparadiesen, von scheinbar unentdeckten Buchten und Fischerdörfern, in denen die alten bunten Holzboote ihren angestammten Platz auf dem Strand hartnäckig behaupten.
»Wild« ist der Auftakt der Küste im Norden: Mit ihrer Folge von idyllischen Buchten, teils nur über Wasser zu erreichen, zwischen ins Wasser stürzenden Felsbergen macht die Costa Brava ihrem Namen alle Ehre. Südlich von Barcelona folgt dann die Costa Daurada, die sich mit der landschaftlichen Schönheit der Costa Brava nicht messen kann, dafür aber ausgedehnte goldfarbene Sandstrände bietet. Sie endet am Ebrodelta, einer Sumpflandschaft mit ausgedehnten Reisfeldern, deren Ernten in ganz Spanien zu Paella verarbeitet werden. Der Naturpark ist ein Refugium für Zugvögel. Im Süden schließt sich die Costa del Azahar an, deren Name »Orangenblütenküste« anzeigt, welche Frucht auf den ausgedehnten Plantagen dieser Region gezogen wird. Ein paar alte Orte wie das pittoreske Peñíscola, feinsandige Strände und viel Ferienbetrieb bestimmen hier das Bild. Jenseits des Golfs von Valencia beginnt die Costa Blanca mit zerklüfteten Felsen, die ins Meer ausgreifen. Hier, rund um das Cap de la Nao, liegen die attraktivsten und ursprünglichsten Orte der Weißen Küste: Denia, Jávea, Altea. Dann folgen die großen Touristenhochburgen der Costa Blanca, allen voran Benidorm. Ein Naturparadies, das vom Tourismus im großen Stil verschont blieb, ist das Cabo de Gata bei Almería. Hier ziehen die Fischer ihre Boote noch auf den Sandstrand, gibt es kleine Siedlungen mit kaum einer Pension. Hinter dem kurzen Abschnitt der Costa Tropical mit überwiegend felsiger Struktur und meist grobsandigen oder kiesigen Stränden hat die andalusische Costa del Sol ihren Auftritt: Sie ist unterteilt in einen »ruhigeren« östlichen Abschnitt, an dem um Nerja schöne kleine Badebuchten in die Felsküste gebettet sind, und die intensiv genutzten herrlichen Feinsandstrände westlich von Málaga. Hier amüsiert man sich in den Touristernhochburgen Torremolinos, Fuengirola und Marbella. Córdoba
Wer die fast 800 Jahre dauernde Zeit der arabischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel verstehen möchte, sollte nach Córdoba fahren, die einstige Residenz der Kalifen von al-Andalus. Im Herzen der Stadt steht eine Moschee, umgeben von einer Mauer und von außen wie eine Festung anmutend, mit einem Innenhof voller Orangenbäume und Brunnen für die Reinigung der Muslime vor dem Gebet. Die Architektur des riesigen Gebetssaals erinnert mit ihren über 800 Säulen an einen orientalischen Palmenhain.
Die Mezquita von Córdoba ist ein authentisches Stück Morgenland im Abendland. Mitten in diesem großartigen Ensemble sitzt allerdings seit dem 16. Jahrhundert - wie eine Spinne im Netz - die Kathedrale der Stadt. Auch wenn die Händler von heute keine Turbane tragen, verbreiten die unzähligen Souvenirgeschäfte rund um die Mezquita Basaratmosphäre. Dahinter kann man sich im Gassengewirr des einstigen jüdischen und des moriskischen Viertels verlieren: Auch die weißgekalkten Häuser mit üppig begrünten Innenhöfen, die jährlich Ende Mai herausgeputzt und zur allgemeinen Besichtigung freigegeben werden, versetzen den Besucher in eine andere Zeit … Die frühere Kalifenpalaststadt Medinat al-Zahra vor den Toren von Córdoba war einst eine der prunkvollsten Herrscherresidenzen der Welt, in der die Kalifenfamilie und etwa 20.000 Bedienstete lebten. Auf dem riesigen Ruinenfeld arbeiten die Archäologen seit 1910 an der Rekonstruktion der Gebäude. Mit einigem Erfolg, wie man sieht, denn der repräsentative Empfangssaal mit orientalischer Dekoration ist fast schon wiedererstanden. Granada
Die Universitätsstadt Granada liegt malerisch vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada. Unterhalb des weißen Horizonts erhebt sich über der Stadt eine im Abendlicht rötlich schimmernde maurische Märchenburg: die Alhambra. Wer sie besichtigt hat, weiß, warum hier jedes Jahr rund 10 Millionen Besucher Einlass begehren.
Bis 1492, dem Jahr der endgültigen Vertreibung der Mauren von der Iberischen Halbinsel, residierte hier das arabische Geschlecht der Nasriden, das von hier aus das islamische Restreich in Spanien regierte. Den Kern der weiträumigen Festungsanlagen bildet eine Palastburg, deren mit Azulejos, Stuckwerk und Artesonadodecken, mit kufischen Lettern und Gipsornamenten geschmückte Räume sich rund um drei Innenhöfe gruppieren. Der Sommerpalast der Sultane oberhalb des Ensembles, der Generalife, ist in weitläufige Gartenanlagen eingebettet, in denen es nach Blumen und Kräutern duftet und wo überall das beruhigende Murmeln von Wasser aus zahlreichen Brunnen zu hören ist. In der Stadt selbst ist auf dem Albaycín-Hügel ein moriskisches Viertel erhalten, das die UNESCO neben der Alhambra ebenfalls als Kulturerbe der Menschheit klassifizierte: Verwinkelten Treppengassen führen auf und ab, die kleinen weißgekalkten Häusern besitzen hinter Mauern versteckte Stadtgärtchen (cármenes) - eine gänzlich uneuropäisch bzw. unabendländisch wirkende Siedlung. Mit der Eroberung Granadas durch die Christen endete diese Kultur. Granadas schöne Kathedrale und die ihr angegliederte Capilla Real, die Grablege der Katholischen Könige, stehen für die neue Zeit. Von Granada erreicht man schnell die Alpujarras, ein langgestreckes Bergtal zwischen dem Gebirgsmassiv der Sierra Nevada und den niedrigeren Küstengebirgen. Hierher flüchteten 1492 nach der Übergabe der Stadt an die Katholischen Könige die letzten arabischen Familien, bis sie 1609 endgültig das Land verlassen mussten. Das Erbe der Mauren, die in den einsamen Bergtälern der Alpujarras ihre letzte Bleibe auf iberischem Boden gefunden hatten, zeigt sich bis heute ebenso in der Architektur der Dörfer mit ihren verschachtelten weißen Häuserkuben wie in der Landschaft mit ihren Terrassenfeldern, auf denen Mandel-, Orangen- und Ölbäume stehen. Sevilla
Dem Zauber Sevillas wird sich kaum jemand entziehen können. Die Stadt gleicht einer Bühne, auf der das Leben täglich neu gefeiert wird. In den Bars und Gassen des Zentrums erklingen Gitarren, der Rhythmus von Flamenco und Sevillanas scheint allgegenwärtig.
Andalusiens Hauptstadt liegt am Río Guadalquivir: Palmenreihen und weiße Hausfassaden mit ockergelb abgesetzten Tür- und Fensterahmen säumen ihn. An den Fluss grenzen die traditionsreichen Viertel Triana und Arenal, die ein Stück altes Sevilla repräsentieren. Die oasengleichen Patios der Altstadthäuser und die lauschigen Plätze, auf denen man die lauen Sommernächte verbringt, verleihen der Stadt ein Flair von Süden, Wärme und Leichtigkeit des Lebens, das sogar in Spanien einzigartig ist. Die gotische Kathedrale mit ihrem maurischen Turm aus der Zeit der arabischen Herrschaft, der Giralda, das stimmungsvolle jüdische Viertel Santa Cruz und der Alcázar (Palast) Peters des Grausamen stehen ganz oben auf dem Besuchsprogramm. Doch um der Seele der Stadt auf die Spur zu kommen, sollte man am Abend die Bodegas der Viertel Triana, Arenal und La Macarena - abseits der touristischen Trampelpfade - aufsuchen. Aus Fässern wird hier Sherry abgezapft, trockener fino, halbtrockener amontillado oder vollmundiger, leicht süßer oloroso. Sein Genuß lockert die Zungen von Thekennachbarn, ölt die Stimmen von Flamenco-Sängern, führt kurzfristig zu freundschaftlichen Banden ... Zur Quelle dieses in Sevilla so beliebten Tropfens ist es nicht weit. In Jerez de la Frontera, von Sevilla auf dem Weg zum Arlantik gelegen, haben die wichtigsten Sherry-Kellereien des Landes ihren Sitz. Sie laden zu Führungen und Kostproben ein. Jerez ist übrigens auch ein Zentrum der Flamenco-Kunst und besitzt eine Escuela de Arte Escuestre, die gern mit der Wiener Reitschule verglichen wird. Zusammen mit Jerez bilden Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda, zwei Fischerstädtchen am Atlantik, das Dreigestirm der andalusischen Sherryproduktion. Schon im 11. Jahrhundert wurde der Weinanbau auf dem Hügelland zwischen dem Städtedreieck eingeführt. Der manzanilla aus Sanlúcar passt ausgezeichnet zu den Langusten, die im Ort serviert werden. Mallorca
Mallorca, die größte und schönste der Baleareninseln, ist das begehrteste Reiseziel Spaniens. In Anbetracht der Millionenscharen, die jährlich Ferien auf der Insel machen, mag es verwundern, abseits der Hotel- und Apartmentbauten, die heute die intakte mittelalterliche Altstadt von Palma de Mallorca umrahmen, und abseits von Playa del Arenal und Club Ballermann 6 wahre Refugien ursprünglicher Schönheit zu finden.
Mallorca ist eine Touristenhochburg und eine Insel der stillen Winkel zugleich. In der Vielfalt der Insellandschaften finden sie sich noch zahlreich, sei es in der wilden Berglandschaft des Nordens, sei es in der großen Ebene, in der man noch Bauern mit Eselskarren vorüberziehen sehen kann. Nicht nur Pauschalurlauber, auch die Schönen und Reichen zieht es nach Mallorca. Wer es sich leisten kann, legt sich hier sogar eine mediterrane Bleibe im schönsten Finca-Stil zu. Kultur & ReligionFeste & Feiertage1. Januar: Neujahr Die Karwoche Das Fronleichnamsfest Sitten & GebräuchePünktlichkeit wird in südlichen Ländern nicht so groß geschrieben wie in Deutschland. Tragen Sie kleinere Unannehmlichkeiten mit Fassung. Gelassenheit und Improvisationstalent gehören zur südländischen Mentalität und machen einen Teil des Charmes dieser Länder und seiner Menschen aus. Sprache & SchriftDie Landessprachen sind Spanisch (Kastilisch), Baskisch und Katalanisch. Regional existieren verschiedene Dialekte (z.B. Ibizenko auf Ibiza). In den Urlaubszentren wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen.
Traditionelle KücheDie spanische Küche hat eine lange, tiefverwurzelte Tradition und ist so vielfältig wie Spaniens Landschaften: im Baskenland kann man die herrlichsten Fischspezialitäten geniessen, für Asturien ist ein Gericht aus weissen Bohnen (die Fabada) typisch, in Galizien gibt es deftige Eintöpfe und an der Ostküste lässt man sich die Paella mit Fleisch, Fisch oder Schalentieren schmecken. Obwohl mediterrane Lebenslust es schwer vermuten lässt, mag der Spanier die Zurückgezogenheit. So setzt man sich in Spanien nicht an einen Tisch, an dem schon Personen sitzen. Wenn kein Tisch mehr frei ist, kann der Kellner einen Platz vermitteln. Jeres, Xeres oder Sherry ist eine geographische Herkunftsbezeichnung. Die Wiege des Sherry wird gebildet aus einem geographischen Dreieck zwischen den Flüssen Guadalete und Guadalquivir, begrenzt durch die Städte Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa Maria und Sanlúcar de Barramedia. Seine Ursprünge lassen sich bis in die Epoche der Phönizier zurückverfolgen, dem früheren Volk von Caldea, das um 110 v.Chr. nach Gadir, dem heutigen Cádiz, kam. Sie siedelten sich in der Gegend an und gründeten später die Stadt mit Xera – heute Jerez de la Frontera. Diese Kolonisten brachten die ersten Reben mit. So schlugen die Rebstöcke Wurzeln in der andalusischen Kultur. Im XV. Jahrhundert begann man bereits, Sherry zu exportieren und seine ausgezeichnete Qualität hat dazu geführt, dass sich viele ausländische Handelsleute in Jerez niederließen. Heute produzieren 82 Unternehmen Sherry und exportieren ihn in 113 Länder. Diese beeindruckenden Zahlen sprechen für sich. Sherry ist ein universelles Getränk. Er ist der große Aperetif weltweit. Er ist das erste Glas für jede Gelegenheit. Danach kann kommen was will, aber dieses erste Glas Sherry ist unumgänglich. Er erlaubt alles und benötigt nichts: alles verträgt sich mit ihm, von Knabbereien über Oliven bis hin zu den erlesensten Speisen. Welcher Sherrytyp es sein soll, ist allerdings eine Frage des ganz persönlichen Geschmack. MANZANILLA ist ein feiner Wein, sehr blass, mit einem charakteristischen, stechenden Aroma, leicht im Geschmack, trocken, von angenehmer Säure. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 15,5 und 17%. Die besonderen Eigenheiten dieses Weines sind das Ergebnis des Crianza-Prozesses mit Flor, dem er in den Bodegas der Crianza-Zone, Sanlúcar de Barrameda, unterworfen wird. FINO ist ein heller, strohgoldener Wein, mit stechendem, delikatem Aroma (leichtes Mandelaroma), leicht, trocken und ein wenig säuerlich, mit einem Alkoholgehalt zwischen 15,5 und 17%. AMONTILLADO ein bernsteinfarbener Wein, leicht stechendes Aroma (an Haselnuss erinnernd), weicher, vollmundiger Geschmack, trocken. Alkoholgehalt liegt zwischen 16 und 18%. OLOROSO ist ein Wein mit dunklem Goldton, sehr aromatisch, wie der Name schon sagt, körperreich (Walnuss), trocken und angenehm zu trinken. Alkoholgehalt liegt zwischen 18 und 20%. CREAM ist ein Ergebnis eines guten Oloroso und eines Dulce. Nach entsprechender Reifung werden diese beiden Weine in angemessenen Anteilen miteinander verschnitten, dann werden sie gemeinsam im Solera-System gereift, bis sie auf den Markt gebracht werden. Der Dulce wird aus delikaten und reifen Trauben gewonnen, die zunächst 15 bis 20 Tage lang auf Strohmatten der Sonne ausgesetzt waren, dann einer alkoholischen Teilgärung unterworfen werden. Von Fall zu Fall wird diese Gärung durch Zufügen von Weinalkohol verzögert. Von ausgezeichnetem Geschmack, mit eigener Persönlichkeit, wird dieser süße Sherry besonders auf den wichtigsten ausländischen Märkten geschätzt. Sein Alkoholgehalt beträgt zwischen 18 und 20%. Das Sherryglas sollte etwas über die Hälfte gefüllt werden. Man hält es an seinem Fuß, zwischen Daumen und Zeigefinger. Man dreht es leicht, um den Wein sanft zu bewegen und das Aroma, das von ihm ausgeht, zu genießen, bevor man ihn schlückchenweise trinkt und ihn dabei langsam kostet. Auf diese Weise getrunken, schmeckt der Sherry jederzeit am besten. Manzanilla, Fino und Amontillado müssen gekühlt, aber nicht zu kalt, getrunken werden.Oloroso und Dulce sollten Zimmertemperatur haben. Feste und Feiertage Spanische Feste überwältigen durch ihre Vielfalt, Lebendigkeit und Farbenfreude - und sind oft eine eigene Reise wert, wenn man etwa an die Karwochenfeierlichkeiten, an das Stiereintreiben in Pamplona oder an die Feste der Mauren und Christen an der Mittelmeerküste denkt. Aufwendige Feste werden in allen Städten und Dörfern zu Ehren des Schutzheiligen oder der Muttergottes veranstaltet. Die Marienverehrung ist im katholischen Spanien besonders ausgeprägt. Ist der Festanlass meist religiöser Natur, so kommen in der Festgestaltung altes Brauchtum, kulinarische Traditionen und eine überaus reiche Folklore mit regionaler Musik und volkstümlichen Trachten zum Tragen. Der Stierkampf und Stierspiele stehen (fast) im ganzen Land auf dem Festkalender.
Januar - April
Januar - Dreikönigsfest: Am Nachmittag des 5. Jan. leitet ein Wagenumzug das Dreikönigsfest ein. Am Día de los Reyes selbst - statt wie bei uns an Heiligabend - werden in Spanien die Kinder beschenkt. San Antón: Das traditionelle Fest des Schutzheiligen der Tiere feiert man am 17. Jan.
Februar / Anfang März - Den besten Ruf genießen der Karneval von Cádiz (Andalusien) und Teneriffa. März / April - Karwoche: Semana Santa mit nahezu täglichen Prozessionen, die von Laienbruderschaften vorbereitet werden. Sie tragen monumentale Throngestelle, geschmückt mit Szenen der Passion, durch die Straßen der Orte. Besonders beeindruckend sind die Karwochenfeierlichkeiten in Andalusien. Mai / Juni
Mai - Zeit der Ferias in Andalusien, lokale Heimatfeste, die sich über mehrere Tage erstrecken und historisch aus den Viehmessen - daher der Name Feria - hervorgegangen sind. Madrid feiert das Fest des Stadtpatrons San Isidro und eröffnet die Stierkampfsaison. Zu Pfingsten findet in El Rocío an der Costa de la Luz das mit 1 Million Pilger größte Wallfahrtsereignis Spaniens statt.
Juni - Corpus Cristi: mit farbenfrohen Fronleichnamsprozessionen. Vielerorts schmücken die Bewohner die Straßen mit Blumen und Kräutern, besonders eindrucksvoll in Toledo. San Juan: In der Nacht des 23. Juni sind die Strände der Mittelmeerküste, vor allem in Katalonien und Valencia, so belebt wie sonst selten. Auf Scheiterhaufen (hogueras) werden überdimensionale Pappmaché-Figuren verbrannt, oft satirische Darstellungen von Politikern oder berühmten Persönlichkeiten - ein Volksfest mit Tanz, Musik und Feuerwerk. Juli - November
Juli - Virgen del Carmen: Am 16. Juli ehren die meisten Küstendörfer die Schutzheilige der Seefahrer. Dabei wird die Jungfrau von Fischern für eine Meeresprozession in ein Boot gesetzt.
Juli - In der zweiten Juliwoche finden in Pamplona die Sanfermines statt, mit Stiereintreiben und Stierkämpfen. August - Verschiedene Veranstaltungen anlässlich Mariä Himmelfahrt. Oktober - Am 12. ist das Fest der Virgen del Pilar (speziell in Zaragoza) und der Tag der Entdeckung Amerikas. November - Am 1. des Monats: Allerheiligen. Daten & FaktenKlima & KleidungSpanien hat verschiedene Klimazonen und ist das ganze Jahr hindurch als Reiseland zu empfehlen. An den Mittelmeerküsten des Festlandes und auf den Balearen herrscht mediterranes Klima mit warmen Sommermonaten und milden Wintern. An der Küste weht das ganze Jahr über eine leichte Brise. Neben leichter Kleidung sollten Sie auch etwas Wärmeres für den Abend mitnehmen. Zum Teil sind aufgrund der Küstenverhältnisse auch Badeschuhe zu empfehlen. Service & TrinkgeldIm Allgemeinen ist in Restaurants und Hotels die Bedienung bereits im Preis enthalten. Ein Trinkgeld (ca. 5–10%) ist dennoch üblich. In Restaurants sind 10% üblich. Zimmermädchen 2 – 3 Euro wöchentlich. Reiseführer, Busfahrer ca. 1 Euro. Jedoch sollte als Maßstab Ihre Zufriedenheit mit dem Service dienen. Telefonieren & MobilfunkIn Spanien stehen verschiedene mobile Netze (z.B. Movistar, Airtel, Amena) zur Verfügung. Welches das günstigste für Sie ist, sollten Sie in Deutschland bei Ihrer Telefongesellschaft erfragen. Nachfolgend die wichtigsten Vorwahlnummern:
PostversandDie Laufzeit der Post schwankt zwischen 4 und 6 Tagen. Briefmarken bekommen Sie in den staatlichen Tabakläden, bei der Post (Correo) und oftmals an den Hotelrezeptionen. StromversorgungDie Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Steckdosen sind die gleichen wie in Deutschland. In manchen Regionen kann es zu Stromschwankungen und kurzzeitigen Ausfällen kommen. Ausfälle über einen längeren Zeitraum sind aber äußerst selten. Taxi & VerkehrsmittelIn der Regel sind die Preise für Taxis niedriger als in Deutschland. Taxameter gibt es in den Großstädten, ansonsten fahren die Taxis nach einer Liste mit festgelegten Pauschalpreisen je nach Entfernung. Es bestehen gute und preisgünstige Linienbus-Verbindungen. Mietwagen & Verkehr
In Spanien wird der deutsche Führerschein anerkannt. Für Mietwagen ist mindestens 1 Jahr Fahrpraxis und ein Mindestalter von 21 Jahren erforderlich. GesundheitstippsWir empfehlen Ihnen, kein Leitungswasser zu trinken. Mineralwasser kaufen Sie an der Bar oder im Supermarkt. Mineralwasser mit Kohlensäure (agua con gas), Mineralwasser ohne Kohlensäure (agua sin gas). Apotheken sind durch ein grünes Malteserkreuz gekennzeichnet. Diplomatische VertretungVertretung vor Ort: Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Konsulat als Außenstelle des Generalkonsulats Sevilla In Deutschland: SicherheitSpanien ist ein sicheres Reiseland. Trotzdem ist Vorsicht angebracht. Lassen Sie auf keinen Fall Wertgegenstände im Auto liegen. Bargeld oder Schmuck sollten Sie im Hotelsafe deponieren. Reisezeit Spaniens Klima variiert von atlantisch-ausgeglichen (v.a. im Norden) über kontinental (v.a. im Binnenland bzw. auf der Meseta) bis zu mediterran-mild (an den Mittelmeerküsten). Wer Temperaturen von 35-40º C und mehr nicht verträgt, sollte im Sommer die zentralspanische Hochebene, die Extremadura und die Ebenen Niederandalusiens meiden. Im (kurzen) Winter wird es hier andererseits empfindlich kühl, so dass Frühjahr und Herbst die beste Reisezeit sind. Im klimatisch instabilen Norden sind die Sommermonate Juni bis September am angenehmsten. Fast ganzjährig gut bereisbar sind die Mittelmeerküste, die Balearen und vor allem die Kanaren.
Bahn
Überlandbusse sind in Spanien ein recht schnelles und dazu preisgünstiges Fortbewegungsmittel. In größeren Städten gibt es meist einen zentralen Busbahnhof, in dem die Busgesellschaften, die unterschiedliche Strecken befahren, eigene Schalter unterhalten. Dort bekommt man gedruckte Fahrpläne und Fahrkarten (mit Platzreservierung).
PKW
Für Ausflüge ins Land ist der Pkw das bequemste Fortbewegungsmittel. Vor unübersichtlichen Kurven sollte man hupen. Höchstgeschwindigkeit ist in geschlossenen Ortschaften 50, auf Landstraßen 90, auf Fernstraßen 100 und auf Autobahnen 120 km/h. Die Promillegrenze für Führerscheinneulinge liegt bei 0,3, sonst bei 0,5. Tanken: Viele Tankstellen (gasolineras) sind rund um die Uhr geöffnet.
Pannenhilfe:
ADA (Asociación de Ayuda Automovilística): Tel. +34 / 902 23 24 23. RACE/ADAC: Tel. +34 / 900 11 22 22. Europe Assistance: Tel. +34 / 915 97 21 25. Mietwagen
Das Mietwagenangebot ist in großen Städten und Urlauberhochburgen groß. An den internationalen Flughäfen sind die großen international agierenden Agenturen vertreten. Insbesondere in den Touristenorten an den Küsten konkurrieren kleine lokale Anbieter mit ihnen. Preisvergleiche können sich lohnen, und zumindest in der Nebensaison lassen viele Anbieter mit sich handeln. Bezahlt wird in der Regel mit Kreditkarte. Vielerorts kann man auch Motorräder und Mountainbikes mieten.
Im Krankheitsfall wendet man sich am besten an ein Krankenhaus (hospital; kostenlose Notfallbehandlungen), an ein Centro de Salud bzw. Consultorio, in denen auch Ausländer mit Auslandskrankenschein kostenlos behandelt werden, oder an einen privat niedergelassenen Arzt, dessen Honorar normalerweise direkt zu bezahlen ist. Die Versicherung im Heimatland erstattet in der Regel den gezahlten Betrag, zumindest jedoch die Summe der entsprechenden Arztkosten im Heimatland.
In praktisch allen von Reisenden frequentierten Orten gibt es eine Touristeninformation, eine Oficina de Turismo. Hier bekommt man Auskünfte zu den Öffnungszeiten der Monumente, zu den Unterkünften und der Gastronomie am Ort, zu Verkehrsverbindungen, Sportangeboten etc. Stadtpläne werden nicht immer kostenlos verteilt.
Spanisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland
Kurfürstendamm 63
D - 10707 Berlin Tel. +49 (0)30 / 882 65 43 Fax +49 (0)30 / 882 66 61 E-Mail: berlin@tourspain.es Spanisches Fremdenverkehrsamt in Österreich
Walfischgasse 8/14
A - 1010 Wien Tel. +43 (0)1 / 512 95 80 Fax +43 (0)1 / 512 95 81 E-Mail: viena@tourspain.es Spanisches Fremdenverkehrsamt in der Schweiz
Seefeldstraße 19
CH - 8008 Zürich Tel. +41 (0)1 / 252 79 30 Fax +41 (0)1 / 252 62 04 E-Mail: zurich@tourspain.es Fit für den UrlaubEinreisebestimmungenFür Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland sowie Österreich ist für die Einreise nach Spanien das Mitführen eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses Pflicht! Kinder benötigen einen Kinderausweis (unter 16 Jahren), ab 10 Jahren mit Lichtbild oder die Eintragung im Familienpass. Bürger anderer Nationalitäten wenden sich bitte an ihr zuständiges Konsulat bzw. Botschaft. ZollbestimmungenFür Spanien gelten keine Ein- bzw. Ausfuhrbeschränkungen für Waren, die zum persönlichen Gebrauch bestimmt sind. Es gelten die Richtlinien der EU. Die Kanarischen Inseln sind eine zollbegünstigte Zone. Auch nach dem Wegfall des zollfreien Verkaufs in Europa können Parfüm, Zigaretten und Geschenkartikel günstig eingekauft werden. Reisende ab 17 Jahren dürfen bei Ausreise Tabakwaren, Alkoholika und Kaffee für den Eigenbedarf mitnehmen. GepäckbestimmungenEs sind pro Gast 20 kg Reisegepäck und ein Handgepäckstück gestattet. Gepäckabschnitte erhalten Sie bei der Aufgabe Ihres Gepäcks am Flugschalter. Bitte bewahren Sie diese unbedingt auf, bis Sie Ihr Gepäck am Zielflughafen wieder in Empfang genommen haben. Infektions- und ImpfschutzDer Reisende sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere der Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrener Ärzte, Informationsdienste oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. Einreise Für die Einreise nach Spanien benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher einen gültigen Personalausweis / Reisepass. Besucher aus EU-Ländern dürfen sich unbegrenzt lange in Spanien aufhalten. Schweizer benötigen eine Aufenthaltserlaubnis, wenn sie länger als drei Monate bleiben wollen.
Innerhalb der Europäischen Union gelten die Zollbestimmungen des EU-Binnenmarktes, d.h. der Warenverkehr für den privaten Bedarf unterliegt keinen Beschränkungen. Für Schweizer gibt es weiterhin die früher üblichen Zollbeschränkungen (z.B. sind 200 Zigaretten oder 1 Liter Spirituosen zollfrei. Eine aktuelle Liste der zollfreien Mengen für die Ein- und Ausfuhr von Waren erhält man beim Zollamt. Begrüßung & Anrede
»Hola, que tal«, so lautet in Spanien die Standardbegrüßung (hallo, wie gehts?). Ziemlich umstandslos duzt sich alle Welt, man sagt einfach »tu« zu Freunden und Bekannten, Kollegen und Vorgesetzten, Freunden von Freunden etc. Vorstellungen von Personen erfolgen meist ohne großartigen Initiationsritus. Eine Ausnahme bilden allerdings formelle Anlässe und geschäftsmäßige Vorgänge, bei denen das »Usted« seinen Platz in den Umgangsformen behauptet. Im übrigen werden früher übliche Anredeformen wie Don oder Doña praktisch nicht mehr benutzt, und Señor/Señora oder Señorita (Herr, Frau, Fräulein) schmücken allenfalls noch die Anrede in Geschäftsbriefen.
Diebstahl
Gelegenheit macht Diebe, heißt es so schön, und Gelegenheiten bieten sich besonders in der Hochsaison in Touristenzentren. Wertsachen und Geld sollte man daher weder im Auto zurücklassen noch in einer Handtasche deponieren. Reisegepäckversicherungen sind sinnvoll, wenn sie auch nicht bei allen Gegenständen den vollen Wertersatz leisten. Diebstähle müssen Sie in jedem Fall bei der Polizei anzeigen (comisaría), denn die Versicherung verlangt eine schriftliche Schadensmeldung.
Siesta
Die eingespielten Arbeits- und Öffnungszeiten folgen in Spanien dem Schema 10-14 sowie 17-20 Uhr, mit Abweichungen versteht sich. Manche Läden und Büros öffnen schon um 9, Kaufhäuser sind oft bis 21 Uhr geöffnet und schließen mittags nicht. Doch im großen und ganzen spielt sich zwischen 14 und 17 Uhr nichts ab, da ist Siesta! Das ist die Zeit des Rückzugs, des Ausruhens, eines Mittagessens und eines Mittagsschläfchens. Die etwa dreistündige Zäsur im Tagesablauf ist geheiligt. Denn die Siesta ist ein guter Brauch und ein gesunder dazu.
Trinkgeld
Trinkgeld (propins) zu geben ist in Spanien für den Gast einer Bar oder eines einfachen Restaurants keine heilige Pflicht. Je nobler das Haus, um so eher erwartet man ein Trinkgeld in der üblichen Höhe von 5-10%. Bei Taxifahrern und anderen Dienstleistungen rundet man die zu zahlende Summe meist nach oben auf. In jedem Fall lässt man sich beim Bezahlen der Rechnung zuerst das Wechselgeld herausgeben und lässt dann das Trinkgeld auf dem Rechnungsteller liegen.
Geld
Währung: 1 Euro (€) = 100 Cent.
Banknoten: 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 €. Münzen: 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent, 1 und 2 €. Banken: in jedem größeren Ort (Mo-Fr 8.30-14, Sa bis 13 Uhr, Mai-Sept. Sa geschl.). Kreditkarten: MasterCard, Visa und American Express. Geldautomaten für EC/Maestro- und Kreditkarten sind landesweit vorhanden. Notruf
Allgemeine Notrufnummer: Tel. 112.
Ambulanz: Tel. 061. Guardia Civil: Tel. 062. Feuerwehr: Tel. 080. Polizei: Tel. 091 (national) / Tel. 092 (lokal). Pannenhilfe: Tel. +34 / 900 11 22 22. Seenotruf: Tel. +34 / 900 20 22 02. Öffnungszeiten
Banken/Post: Mo-Fr 8.30-14, Sa bis 13 Uhr, Mai-Sept. Sa geschl.
Geschäfte: 9.30/10-13.30/14, 17/17.30-20/20.30 Uhr, Sa meist bis 13.30 Uhr, So geschl. In Urlaubsorten geänderte Öffnungszeiten möglich. Telefonieren
Generell: Die neunstellige Teilnehmernummer muss immer komplett gewählt werden, auch wenn man sich bereits vor Ort befindet.
Öffentliche Telefone: Münz- und Kartentelefone. An vielen Telefonen kann man sich auch anrufen lassen. Telefonkarten: (tarjetas telefónicas) an Kiosken (kioskos) und in Tabakläden (estancos). Vorwahl für Spanien: +34. Telefonauskunft: Tel. 10 03 (national), Tel. 025 (international). Auslandsgespräche: 00 + Ländercode + Ortskennziffer (ohne 0) + Teilnehmernummer (Ländercodes: D 49, A 43, CH 41). Mobiltelefon: Handys mit deutschen Karten funktionieren. Weitaus günstiger ist es aber, eine Prepaid-Karte mit Telefonnummer einer spanischen Gesellschaft zu kaufen. Diplomatische Vertretungen: Deutsche Botschaft
Calle de Fortuny, 8
E - 28010 Madrid Tel. +34 / 955 79 00 00 Fax +34 / 913 10 21 04 Diplomatische Vertretungen: Österreichische Botschaft
Paseo de la Castellana, 91
E - 28046 Madrid Tel. +34 / 915 56 56 05 Fax +34 / 915 97 35 79 E-Mail: madrid-ob@bmaa.gv.at Diplomatische Vertretungen: Schweizer Botschaft
Calle Nuñez de Balboa 35-7°
E - 28001 Madrid Tel. +34 / 914 36 39 60 Fax +34 / 914 36 39 80 E-Mail: vertretung@mad.rep.admin.ch |
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Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.