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Türkei

Entdecken Sie die türkische Gastfreundschaft, feilschen Sie auf dem Bazar oder genießen Sie einfach die schmackhafte türkische Küche. Sie werden von allen Eindrücken verzaubert sein und mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause zurückkehren.

Willkommen in der Türkei
Türkei - dieses Wort löst immer noch Assoziationen an Sultane und Haremsdamen, an verschleierte Frauen und orientalische Basare aus - Schlagworte wie »Die Türken vor Wien « (17. Jh.) oder »Der kranke Mann am Bosporus « (19. Jh.) sind bis heute geläufig. Obwohl inzwischen über 5 Mio. Türken in Deutschland heimisch sind, ist uns das Land fremdgeblieben. Dabei ist die Türkei tatsächlich ein recht »westliches« Land, stark an Europa und den USA orientiert, das in der letzten Dekade partiell eine enorme Modernisierung erlebt hat. Partiell insoweit, daß sich die Entwicklung auf die dicht besiedelten Küstenregionen des Westens beschränkte, die Weiten des Anatolischen Hochlands dagegen von dem Tourismus- und Industrialisierungsboom kaum profitieren konnten. Dieses Ungleichgewicht läßt eine Türkei-Reise zu einem Wechselbad der Eindrücke werden.

Abendland und Orient: das Motto schlägt auch den Bogen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten: es sind keine türkischen, sondern griechische bzw. römische. Kein anderes Land am Mittelmeer kann einen solchen Reichtum antiker Stätten vorweisen - Troja, Ephesos und Pergamon sind nur die bekanntesten Namen. Betrachtet man die Karte, stellt man erstaunt fest, daß es tatsächlich mehr antike Stätten gibt als moderne Großstädte. Die Türkei ist als eine doppelte Kulturlandschaft daher treffend beschrieben: eine abendländisch-antike unter einer türkisch-modernen, und allzuoft vermischen sie sich sogar, wenn sich ein türkisches Dorf in die Ruinen einer untergegangenen Metropole eingenistet hat. Aber auch der, den das nicht reizt, kommt an der türkischen Küste auf seine Kosten. Die Schönheit der Strände - endlos lang im Süden, in kleinen Buchten versteckt im Westen - ist legendär, zumal die Türkei stolz die beste Wasserqualität im ganzen Mittelmeer vorweisen kann. Wassersport wird fast überall großgeschrieben: Tauchen, Segeln, Paragliding, Surfen sind die Stichworte für den Aktivurlaub. Selbst passionierten Wanderern oder Ski-Fans bietet die Türkei sogar noch abenteuerliches Neuland.

Hauptstadt: Ankara
Fläche: 779.452 km²
Einwohner: ca. 65 Mio.
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Amtssprache: Türkisch
Staatsform: Republik
Religion: 99 % Muslime, Minderheiten: Christen, Juden
Währung: 1 Türkische Lira (TL.) = 100 Kurus
Netzspannung: 220 Volt
Zeitzone: MEZ + 1 h
Landesvorwahl: +90
Internet-Kennung: .tr
Höchste Erhebung: Ararat (5.165 m)
Längster Fluss: Kizilirmak (1.355 km)
Reisemonate:
Mai
Juni
September
Oktober

Allgemeine Informationen

Zeitunterschied

Mitteleuropäische Zeit plus 1 Stunde.

Währung & Geldumtausch

Landeswährung ist die Neue (Yeni) Türkische Lira (YTL). Wir empfehlen Ihnen, in Deutschland kein Geld zu wechseln, da der Kurs in der Türkei günstiger ist und vielerorts auch mit dem Euro bezahlt werden kann. Bei der Einreise dürfen Noten in der Landeswährung unbeschränkt mitgeführt werden. Geldrücktausch ist nur bei Ausreise am Flughafen gegen Vorlage der Wechselbelege möglich. Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt (eine Deklaration ist nur bei Summen ab 5000 US$ erforderlich). In den größeren Städten und in den touristischen Zentren finden Sie meist Geldautomaten. Dort können Sie mit Ihrer EC-Karte bzw. Ihrer Kreditkarte und Ihrer PIN Geld abheben, jedoch fast nur in Türkischen Lira. Die gängigen Kreditkarten werden in fast allen Hotels, in vielen Geschäften und in Banken akzeptiert.

Behinderte
Zwar sind die meisten neuen Komforthotels inzwischen behindertengerecht ausgestattet, doch ist die Türkei generell kein behindertenfreundliches Reiseland. Allein schon der große Anteil von Schotterpisten in den Dörfern und die vor jedem Haus in unterschiedlicher Höhe gestalteten Fußgängerwege lassen jeden Ausflug zum Hindernislauf werden.
Anreise
Flugzeug
Die Reiseveranstalter bieten ganzjährig Flugpauschalarrangements zur Westküste (Izmir, Bodrum, Dalaman), zur Südküste (Antalya) und nach Istanbul an. Die Flugzeit von Frankfurt nach Istanbul beträgt ca. 2,5 Std., nach Antalya ca. 3 Std. Diese Charterflüge kann man auch ohne Hotel buchen und auf eigene Faust eine Unterkunft suchen. Dabei lohnt ein Preisvergleich: Türkische Veranstalter offerieren oft günstige Angebote. Nur in der Sommersaison gibt es Direktverbindungen nach Adana, zu buchen über türkische Reisebüros. Im Linienverkehr fliegt die THY (Türk Hava Yollari) von den mitteleuropäischen Flughäfen täglich bis mehrmals wöchentlich Istanbul, Ankara, Izmir und Antalya an; von dort Anschlußflüge zu allen Provinzflughäfen. Lufthansa, Swiss und Austria Airlines haben mehrmals wöchentlich Verbindungen nach Istanbul, Ankara und Izmir im Programm. In allen Flughäfen mit internationalem Verkehr findet man Tourist Information, Wechselstuben, Büros von Leihwagenagenturen und (im Abfluggebäude) die Büros der Fluggesellschaften.
Flughäfen - Istanbul, Ankara, Izmir
Der Flughafen von Istanbul, Atatürk International Airport, liegt ca. 20 km nordwestlich der Stadt im Vorort Yesilköy. Ein Flughafenbus (Havas Otobus) fährt von 6-23 Uhr halbstündlich über Aksaray zum Taksim-Platz in Beyoglu. Mit dem Minibus kann man auch zur Station Yenibosna der Hafif Metro fahren. Von der Station Aksaray kommt man dann mit der Tram nach Sultanahmet und Eminönü. Die Taxifahrt vom Flughafen ins Zentrum (Aksaray) dauert je nach Verkehr ca. 60 Min.

Der Flughafen von Ankara, Esenboga Airport, befindet sich etwa 30 km nordöstlich der Hauptstadt. Zubringerbusse (Havas) vom und ins Zentrum (von/bis Bahnhof).

Der Flughafen von Izmir, Adnan Menderes Airport liegt etwa 25 km südlich vom Zentrum. Dorthin kann man sehr preiswert mit der Eisenbahn fahren (Alsancak-Bahnhof), ebenso nach Selçuk im Süden.
Flughäfen - Antalya, Bodrum, Dalaman
Der Flughafen Antalya liegt etwa 10 km östlich der Stadt. Individualtouristen müssen mit dem Taxi ins Zentrum zur Fernbusstation fahren (kein Busverkehr).

Der Flughafen Bodrum liegt zwischen Milas und Bodrum (40 km bis Bodrum). Keine Zubringerbusse; per Taxi für ca. 30 € nach Bodrum; an der Hauptstraße kann man einen Minibus nach Milas oder Bodrum stoppen.

Der Flughafen Dalaman ist etwa 70 km von Fethiye, ca. 110 km von Marmaris entfernt. Auch hier sind Busverbindungen (ab Dalaman) nur mit dem Taxi erreichbar.
PKW
Von Frankfurt nach Istanbul sind es etwa 2.400 km, nach Antalya rund 3.400 km. Bei sehr guten Busverbindungen und einem guten Angebot an Leihwagen spricht an sich nichts für die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug. Wer die viertägige Tortur trotzdem nicht scheut, hat zwei Routen Istanbul zur Auswahl.

Die »jugoslawische« Route über Zagreb - Belgrad - Niš - Sofia - Edirne ist seit dem Balkankrieg wenig empfehlenswert, da man mehrere Visa braucht und mit langen Wartezeiten an den Grenzen rechnen muß. Die Route über Budapest und Bukarest ist hingegen noch etwas länger. Aktuelle Informationen zu den jeweiligen Transitbestimmungen geben die Automobilclubs.

Ab Villach (Österreich) geht jedoch ein Autoreisezug nach Edirne; Veranstalter ist Optima Tours, München, Tel. +49 (0)89 / 548 80 11. Bei der Einreise wird der Reisepass benötigt, in den das Fahrzeug eingetragen wird.
Schiff
Ab Ancona oder Brindisi besteht eine wöchentliche Verbindung nach Çesme (Mai-Okt., Marmara Lines, Info: RECA).
RECA
Neckarstraße 37
D - 71065 Sindelfingen
Tel. +49 (0)70 31 / 86 60 10-19
Fax +49 (0)70 31 / 87 65 68

Sehenswertes

Istanbul
Istanbul, Konstantinopel oder Byzanz: die Stadt am Bosporus hat viele Namen und Gesichter. Die magische Anziehungskraft der geschichtsträchtigen Metropole ist allgegenwärtig. Die Stadt auf den sieben Hügeln ist nicht nur die geographische Nahtstelle zwischen Europa und Asien, sondern auch Schnittpunkt der Kulturen und Religionen. Nähert man sich der Landzunge zwischen Marmara-Meer, Bosporus und Goldenem Horn mit dem Schiff, begrüßt den Besucher eine atemberaubende Silhouette. Aus dem Gewirr der Häuser und Gassen erheben sich unzählige Kuppeln und Minarette islamischer Moscheen. Dieses märchenhafte Panorama inspirierte immer wieder Literaten, Künstler und Reisende zu überschwenglichen Lobeshymnen auf die Stadt der byzantinischen Kaiser und osmanischen Sultane.

Auf der grünen Landzunge zwischen Bosporus und Marmara-Meer schlägt seit jeher das zivilisatorische Herz Istanbuls. Von der byzantinischen Hagia Sophia zum osmanischen Topkapi-Palast spannt sich der historische Bogen repräsentativer Bauwerke, die als stumme Zeugen der Macht heute noch den Besucher in ihren Bann schlagen. Dabei hat das Zentrum keineswegs staubig-musealen Charakter, sondern überrascht den Besucher mit sprudelnder Lebensfülle: Fliegende Händler, Wasserverkäufer und flanierende türkische Familien bilden hier eine abwechslungsreiche, farbige Kulisse.
Bursa
Die Bezeichnung »Grüne Stadt« verdient Bursa, heute Zentrum einer der größten Industrieregionen der Türkei, sicher immer noch. Bis ins Stadtzentrum hinein gedeiht eine üppige Vegetation, die man in anderen türkischen Großstädten oft vergeblich sucht. Bursa schmückt sich mit großzügigen Parkanlagen, und direkt hinter der Stadt erhebt sich mit dem Ulu Dag der größte Nationalpark des Landes, der vielen seltenen Tierarten einen weitgehend geschützten Lebensraum bietet.

Während sich Bursa weit in die Ebene ausgebreitet hat, liegen die Hauptsehenswürdigkeiten am Hügelhang entlang der Ost-West-Verbindung zwischen dem Altstadtzentrum und dem Thermalbadvorort Çekirge.

Auf dem Felsvorsprung direkt über der Stadt bilden die Türben der Gründer der osmanischen Dynastie - Osman und sein Sohn Orhan Gazi - heute eine Art Nationalheiligtum. Nach Zerstörung der Grabmäler durch ein Erdbeben gab Sultan Abdülaziz 1868 den Auftrag, diese komplett neu zu errichten. Im Sommer treffen sich hier Bursa-Einwohner und Osman-Pilger zum Tee beim schönen Blick über die Altstadt.
Ephesos
Das antike Ephesos ist heute die sehenswerteste Ausgrabungsstätte der Türkei. Ionische Griechen gründeten die Stadt Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. am Koressos-Hügel, bei dem es sich nach neueren Forschungen wohl um den heutigen Ayasoluk-Hügel in Selçuk handelte, der damals noch vom Meer umspült wurde. Nach 560 v. Chr. erzwang der Lyder-König Kroisos die Umsiedlung ins zweite Ephesos in der Ebene beim Artemis-Tempel. Das dritte Ephesos schließlich, die heutige Ruinenstätte, war eine Gründung des Diadochenkönigs Lysimachos, der die Stadt nach 296 v. Chr. erstmalig durch eine Mauer schützen und einen neuen Hafen anlegen ließ. Diese Metropole erlebte in römischer Zeit als Hauptstadt der Provinz Asia ihre Blütezeit. Im 3. Jh. plünderten die Goten Stadt und Tempel, auch der Hafen verlandete. Ab dem 5. Jh. verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt ins heutige Selçuk.

Das große Grabungsgelände hat zwei Eingänge, einen an der Kusadasi -Straße, einen nahe der Küstenschnellstraße. Es empfiehlt sich, möglichst früh zu kommen, denn gegen 11 Uhr nimmt der Rummel unerträgliche Ausmaße an. Wer es eilig hat, kann sich von Droschken zum oberen Eingang kutschieren lassen und so den Rückweg sparen.
Bodrum
Von weitem ist Bodrum ein wahr gewordener Traum: grell weiße, in der Sonne gleißende Häuser, die sich um eine mittelalterliche Burg scharen, die mächtig aus der blauen Bucht aufsteigt. Von nahem besehen, kommt man nach Bodrum weniger der Idylle, als vielmehr des Nachtlebens wegen, das dem Hafenstädtchen den Ruf eines zweiten Ibiza eingetragen hat. Dieser Mythos zieht vor allem jüngere Leute in die zahlreichen einfachen Hotels im Ort - und natürlich Segler, denn Bodrums Jachthafen ist einer der größten der Türkei. Doch obwohl jährlich an die 400 000 Besucher Bodrum unsicher machen, ist es gelungen, das Ortsbild zu wahren.

Im Bodrum von heute ist als historischer Bau nur das mittelalterliche Kastell St. Peter erhalten, das der »Orden der Johanniter vom Hospital zu Jerusalem« ab 1402 errichtete.

Sieben Tore führen in den Innenhof der Burg, die heute das weltgrößte Museum zur Unterwasserarchäologie beherbergt. Die Funde aus den vom Meeresgrund geborgenen Schiffswracks von Finike (12. Jh. v. Chr.) und von Uluburun bei Kas (14. Jh. v. Chr.) haben erstaunliche Erkenntnisse über den Handel in mykenischer Zeit geliefert: Die Palette der Waren reichte von Ostsee-Bernstein bis zu Flußpferd-Elfenbein aus Ägypten. In der spätgotischen Kapelle ist der Nachbau eines römischen Schiffs zu sehen, das dem Schiffstyp entspricht, mit dem der Apostel Paulus nach Rom fuhr. Die spektakulärste Ausstellung ist jedoch die zum Grab einer karischen Prinzessin aus der Zeit des Mausolos im Französischen Turm. Sogar ihre Gesichtszüge haben britische Gerichtsmediziner rekonstruiert und nachgebildet. Im Schlangenturm ist eine Ausstellung zum Gesundheitswesen der Antike zu sehen, im Deutschen Turm kann man sich in einer Bar erholen, nachdem man die Reste eines Massengrabs von Galeerensklaven an der Ostmauer besucht hat.

Vom Mausoleion über der westlichen Hafenseite, einem der Sieben Weltwunder, blieben hingegen nur Fundamente und ein tiefes Loch, denn zum letzten Ausbau des Kastells 1520 ließen die Johanniter das etwa 40 m hohe Grabmal völlig abtragen. Nur ein Fries, eines der künstlerisch bedeutendsten Werke des 4.Jh.v.Chr.,wurde gerettet; im Museumstrakt ist er als Abguß zu sehen (Szenen der Amazonenschlacht).
Pamukkale (Hierapolis)
Pamukkale liegt ca. 20 km nördlich der Provinzhauptstadt Denizli am Ende des großen Grabenbruchs, dem der Mäander folgt. Aufgrund dessen geothermischer Energie gibt es im oberen Abschnitt zahlreiche Thermalquellen - einzigartig ist jedoch die beim antiken Hierapolis: Das warme Wasser (30-50 °C) enthält gelöstes Kalziumbikarbonat, das beim Abkühlen in Kohlendioxid und Kalziumkarbonat zerfällt - es entsteht Kalk. Der lagert sich ab, bildet dicke Schichten und sintert auch die Abflußrinnen zu, so daß auf natürlichem Wege flache, terrassenförmige Becken und tiefe Tröge entstehen. Der Clou aber ist, daß der Sinterkalk von Pamukkale (wörtlich »Baumwollschloß«, übertragen »Weiße Burg«) schneeweiß ist. Wie ein vereister Wasserfall erscheint der Abhang bei der Anfahrt. Im Sommer schimmert das Wasser in allen Türkisschattierungen, und im Winter steigen dampfende Schwaden aus den Becken.

Kein Wunder, daß Pamukkale bald zu den meistbesuchten Zielen der Türkei gehörte. Doch die bis zu 1000 Touristen pro Tag hinterließen in dieser einmaligen Naturlandschaft deutliche Spuren: Die Sinterterrassen wurden so verdreckt, daß sie seit 1997 gesperrt sind - darin aalen wollte man sich auch schon vorher nicht mehr.

Daß die Thermalquellen schon seit der Antike genutzt werden, beweisen die Ruinen von Hierapolis auf dem Plateau vor den Terrassen. König Eumenes II. von Pergamon gründete diese Stadt in der ersten Hälfte des 2. Jh. v. Chr. Mittelpunkt dieser Kurstadt, die in der römischen Kaiserzeit ihre Blüte erlebte, waren die Thermen und der Tempelbezirk. In einem restaurierten Teil der riesigen Hauptbadeanlagen ist heute das Thermenmuseum untergebracht, das Skulpturen, Sarkophage und Statuen zeigt. Von hier steigt man am Pamukkale Motel mit seinem Quellteich den Hang empor zum Grabungsgelände, dessen besterhaltener Bau das Theater ist. Den Skulpturenschmuck des Bühnenhauses, der von italienischen Archäologen rekonstruiert wurde, schufen unter Kaiser Septimius Severus wahrscheinlich Steinmetze aus Aphrodisias: Markenzeichen ist das typisch üppige Rankenwerk. Der Fries der Skene, der den Festzug des Dionysos zeigt, kann als einer der vollständigsten der Türkei gelten.

Tiefer am Hang, aber noch im umzäunten Gelände, liegen die Kultstätten: der nur mit seinem Podium erhaltene Apollon-Tempel, ein monumentales Nymphaion sowie die Felshöhle des Plutoniums, früher die Hauptquelle des »heiligen Wassers«.
Kemer
Mit Unterstützung der Weltbank wurde der 40 km lange Küstenabschnitt rund um das Fischerdorf Kemer zu einem Urlauberzentrum der Oberklasse ausgebaut. Angestrebt wurde ein »sanfter Tourismus«: Große Teile des angrenzenden Berglands wurden als Naturpark deklariert, sogar Kläranlagen wurden gebaut. Kemer, eine moderne Feriensiedlung mit einem gut ausgestatteten Jachthafen und einer modernen Einkaufsstraße, ist das Zentrum dieses Projekts - die meisten Hotelanlagen liegen jedoch an der Küste zwischen den Dörfern Beldibi und Göynük im Norden, Çamyuva und Tekirova im Süden.

In Kemer, ein gutes Standquartier für Touren in Pamphylien und Lykien, amüsiert man sich tagsüber im Moonlight Park am Aysigi-Strand rechts vom Jachthafen, im neuen Spaßbad Aqua World vor dem Hafen oder in den Strandbars links vom Hafen. Der Abendtreff sind die Restaurants am Ende der Liman Caddesi, der Hauptstraße zum Hafen, später dann die Buddha Disco am Nordende des Stadtstrands. Im Yörükü Parki hinter der Marina hat man ein Zeltlager (Oba) der Yörük-Nomaden nachgestellt.
Antalya
»Schönste Stadt der Türkei «, so nannte Atatürk die südtürkische Hafenstadt in den 1920er Jahren. Wer sich Antalya heute nähert, mag das zunächst kaum glauben. Die Hochhäuser der Neubauviertel greifen weit ins Umland, die Bevölkerung wird inzwischen auf über eine halbe Million Einwohner geschätzt. Wirtschaftliche Grundlage dieses Wachstums sind der neue Industriehafen im Westen, um den sich eine boomende Freihandelszone entwickelt hat, und die Verarbeitung von Baumwolle.

Wenn man sich jedoch bis zum historischen Ortskern über dem alten Hafen, dem heutigen Jachthafen (Yat Liman) durchgeschlagen hat, wird man Atatürks Begeisterung teilen können. Dieses alte Antalya, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, ist ein einzigartiges Ensemble osmanischer Holzhäuser.

Eingefaßt ist das historische Viertel von der Linie der alten Stadtmauer, die um 150 v. Chr. abgesteckt wurde, als Attalos II., der König von Pergamon, die Stadt gründete und »Attaleia« nannte, woraus zuerst Adalia, dann Antalya wurde. Vom früheren Stadttor blieben östlich vom Cumhuriyet Meydani zwei Türme erhalten. Ihre heutige Form erhielten sie um 1244 unter den Seldschuken, die mit der Eroberung dieser Stadt endgültig zur Großmacht aufstiegen und nun den Titel »Herren über beide Meere«, nämlich das Schwarze Meer und das Mittelmeer, führten.

Hinter den Wehrtürmen liegt das alles überragende Wahrzeichen der Stadt, das 38 m hohe Yivli Minare (»gerilltes Minarett«), das Alaeddin Keykubat, der mächtigste Seldschuken-Sultan, um 1220 aus Backstein errichten ließ.
Amasya
Die Provinzhauptstadt Amasya, eingebettet in das Tal des Yesilirmak, des »Grünen Flusses«, bietet zahlreiche reizvolle Moscheen, Mausoleen und Stiftungsanlagen aus islamischer Zeit sowie eine malerische Kulisse alttürkischer Wohnhäuser am Flußufer.

Der Hauptteil der Stadt liegt auf der rechten Seite des Flusses, der von fünf Brücken überspannt wird. Auf der linken Flußseite liegt unterhalb des steil aufragenden Festungsberges das Stadtviertel Hatuniye, die Altstadt. Sie wird überragt von den Ruinen einer Zitadelle und von den pontischen Königsgräbern, die majestätisch in die Felswand eingehauen sind.

Den Höhepunkt ihrer geschichtlichen Bedeutung erlebte Amasya als Hauptstadt des Königreichs von Pontus, das sich zu Beginn des 3. Jh. v. Chr. aus der Erbmasse des Alexander-Reichs herauslöste und selbständig machte. Die mehr als 200jährige Herrschaft endete mit dem Tod des Mithradates VI. Eupator 70 v. Chr. Nach der Schlacht von Zela (Zile) 47 v. Chr. verleibte Julius Caesar die Stadt dem römischen Reich ein.

Während der Blütezeit des osmanischen Reiches war Amasya eine »Stadt der Kronprinzen«. Die Söhne der Sultane Murat II., Mehmet II., Beyazit II. und Murat III. wuchsen hier auf und dienten als Gouverneure. Man verglich Amasya aufgrund seines Reichtums und der zahlreichen Medresen - Georges Perrat nannte sie 1861 das »Oxford von Anatolien« - mit Bagdad. In der Folgezeit jedoch versank die Stadt in Provinzialität, bewahrte aber einen großen Teil ihrer sehenswerten Baudenkmäler, denen allerdings schwere Erdbeben im 18. und 19. Jh. und der verheerende Brand von 1915 stark zusetzten.
Sivas
Die aufstrebende Industriestadt an der Schwelle zum ostanatolischen Bergland lebt überwiegend von der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte der Region, aber auch vom Kleinhandwerk wie etwa der Teppichknüpferei.

Während der seldschukischen Herrschaft war Sivas eine der führenden Städte des Sultanats von Rum; seit dem 11. Jh. residierten hier die Emire der Danischmenden-Dynastie.

Das berühmte Kongreßgebäude, 1892 erbaut, grenzt an den Konak Meydani, den zentralen Platz der Stadt, der nach dem markanten spätosmanischen Verwaltungsbau an der Nordseite benannt ist. Seit 1990 beherbergt es ein Ethnographisches Museum und eine Ausstellung zum Unabhängigkeitskrieg, für die Zeit der Restaurierung der Bürüciye Medrese auch das Archäologische Museum der Stadt. Der Bau selbst zählt zu den besten Beispielen osmanischer Architektur des späten 19. Jh.

Als Wahrzeichen des neuen Sivas gilt die gewaltige Yeni Cami am Atatürk Bulvari, der vom Konak-Platz in das moderne Geschäftsviertel führt. Unter der Moschee haben Juweliere ihre Läden eingerichtet.
Göreme
Göreme liegt in einem Talkessel mit Dutzenden von Felskegeln und wird durch einen Kanal in das neuere Unterdorf und das alte, traditionelle Oberdorf geteilt. Dort fügen sich die aufgemauerten Wohnungen harmonisch zwischen die zahlreichen Felskegel ein, die selbst wiederum als Behausungen, Stallungen oder Werkstätten dienen.

Die ältesten Spuren stammen aus römischer Zeit: ein Grab mit tempelartiger Fassade in der Spitze des hohen Felsens im Zentrum, von der heute nur noch Reste erhalten sind. Ein zweiter Blickfang ist das auf einem kleinen Hügel gelegene Mehmet Pasa Konagi. Der wehrhafte Baukomplex diente einem osmanischen Beamten als Wohnsitz. Bei der Restaurierung bemühte man sich neben einer möglichst originalgetreuen Rekonstruktion von Holzdecke und Ausstattung auch um die Wiederherstellung der Wandbemalungen.

Etwa 2 km von Göreme wurde ein ganzer Talkessel zu einem Freilichtmuseum, dem Göreme Museumpark, erklärt. Das versteckte Areal war in der Blütezeit des Byzantinischen Reichs ein Zentrum frommer, weltabgeschiedener Mönchsgemeinschaften. In Felswänden und freistehenden Tuffkegeln entstanden damals zahlreiche Kirchen und Klosteranlagen, deren Architektur und Ausstattung einzigartig sind und die von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt wurden.

Kultur & Religion

Sprache & Schrift

Die Amtssprache in der Türkei ist Türkisch. In vielen Hotels, Geschäften und Restaurants wird gut Deutsch und oft auch Englisch gesprochen.

Feste und Feiertage
Die Staatsfeiertage, die alle an Ereignisse der Republikgründung erinnern, haben neben dem offiziellen auch einen volksfestähnlichen Charakter. So geht man meist vormittags zum Atatürk-Denkmal, danach wird gefeiert.

Die islamischen Feiertage Seker Bayrami und Kurban Bayrami sind von der Bedeutung her in etwa mit unserem Ostern und Weihnachten vergleichbar.
Kurban Bayrami (Februar)
Das »Opferfest« wird in Erinnerung an das Opfer Abrahams begangen, das auch den Muslimen als Symbol der Unterwerfung unter Gottes Willen heilig ist. Wer es sich leisten kann, schlachtet ein Tier für das Festmahl, zu dem die ganze Familie zusammenkommt. Ein Teil des Fleisches wird an die Armen verschenkt. Gleichzeitig markiert das Fest die Mitte und den Höhepunkt des Wallfahrtsmonats, in dem man zur Pilgerfahrt nach Mekka aufbricht.
Gençlik ve Spor Bayrami (19. Mai)
Atatürk-Gedenktag und Tag der Jugend und des Sports, erinnert an die Ankunft Atatürks in Samsun 1919 und gilt als Gründungstag der Unabhängigkeitsbewegung. Wird mit Auftritten von Jugendgruppen und Sportvereinen gefeiert.
Cumhuriyet Bayrami (29. Oktober)
Der »Tag der Republik« erinnert an die Gründung der türkischen Republik durch Atatürk 1923.
Seker Bayrami (November)
Das »Zuckerfest« feiert das Fastenbrechen am Ende des Monats Ramadan. Man beschenkt die Kinder mit Süßigkeiten, kauft neue Kleider und tafelt daheim mit allen erdenklichen lukullischen Genüssen. Das Fest dauert drei Tage, das öffentliche Leben kommt meist aber schon am Nachmittag des Vortags zum Erliegen.

Daten & Fakten

Telefonieren & Mobilfunk

Partnerverträge mit einheimischen Netzanbietern haben: T-D1, Vodafone, E-Plus und O2. Über aktuelle Gebühren informiert Sie Ihre Mobilfunkgesellschaft.

Nachfolgend die wichtigsten Vorwahlnummern:

  • nach Deutschland: 0049 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
  • nach Österreich: 0043 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
  • in die Schweiz: 0041 + Ortsvorwahl ohne 0 + die Rufnummer
Stromversorgung

Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Es kann zu gelegentlichen Stromausfällen kommen, die meist über einen Stromgenerator ausgeglichen werden.

Taxi & Verkehrsmittel

Taxen haben Taxameter, bei längeren Wegstrecken sollten Sie vor Fahrtantritt den Preis aushandeln. Günstiger ist die Fahrt mit den Sammeltaxis (Dolmus), die Sie einfach per Handzeichen stoppen.

Diplomatische Vertretung

Vertretung vor Ort:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
114 Atatürk Bulvari, Kavaklidere, 06540 Ankara.
Telefon (0090 312) 455 51 00
Fax (0090 312) 426 69 59
Website www.ankara.diplo.de

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Inönü Caddesi 16-18, Istanbul.
Telefon (0090 212) 3 34 61 00
Fax (0090 212) 249 99 20
Website www.istanbul.diplo.de

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Atatürk Caddesi 260, 35220 Izmir.
Telefon (0090 232) 488 88 88
Fax (0090 232) 488 88 74
Website www.izmir.diplo.de

In Deutschland:
Botschaft der Republik Türkei
Rungestraße 9, 10179 Berlin
Telefon 030-2 75 85 0
Fax 030-27 59 09 15

Sicherheit

Diebstahlsdelikte sind in der Türkei eher selten. Nehmen Sie jedoch aus Sicherheitsgründen keine Wertsachen mit an den Strand und deponieren Sie sämtliche Dokumente und Geldmittel unmittelbar nach Ihrer Ankunft im Hotelsafe. Lassen Sie bitte keine Wertsachen im geparkten Leihwagen.

Reisezeit
Die günstigste Reisezeit hängt vom Zielgebiet in der Türkei ab: Marmara-Meer, Istanbul, Schwarzmeerküste: warme Sommer, kühle Winter. Ägäis: warme bis heiße Sommer, relativ milde Winter. Südküste: heiße dunstige Sommer, milde Winter. Zentralanatolien: heiße Sommer (mit abkühlenden Nächten), kalte Winter. Ostanatolien: heiße Sommer (mit abkühlenden Nähten), eisige Winter. Die Badesaison reicht am Schwarzen Meer von Mitte Juni bis Anfang September; an der Ägäisküste von Ende Mai bis Ende September; an der Südküste von Mitte Mai bis Ende Oktober. Die günstigste Reisezeit für Besichtigungsfahrten sind Mai/Juni und September, im Süden auch noch der Oktober. Im Juli und August kann ein Besuch der Ruinenfelder der West- und Südtürkei recht schweißtreibend sein, für das Inland ist das jedoch die angenehmste Zeit. Die Hauptniederschläge fallen von Oktober bis März, besonders stark in den Küstenrandgebieten; Zentralanatolien ist vergleichsweise regenarm.
Mietwagen
An den Küsten werden in allen Städten und auch in kleineren touristischen Orten Leihwagen vermietet. Die internationalen Agenturen Europcar, Avis, Hertz sind in der Regel teurer als die lokalen, bieten jedoch besseren Notfallservice. Günstigere Konditionen und guten Service haben die mit Filialen in der gesamten Türkei vertretenen Anbieter Let’s oder Kavas. Ab zwei Tagen entfällt eine Abrechnung nach gefahrenen Kilometern, dann liegen die Tagespreise um 40 € für einen Kleinwagen und um 70 € für einen Jeep. Vorlegen muss man Führerschein und Reisepass; das Mindestalter beträgt 21 Jahre. Gezahlt wird zumeist vorab, dazu wird noch eine Kaution (deposit) verlangt. Eine Kreditkarte erleichtert die Abwicklung erheblich. Versichern Sie sich, daß Kaskoversicherung und Steuer im Preis eingeschlossen sind. Vermieten Pensionsbesitzer ein Auto, sollte ebenfalls ein schriftlicher Vertrag ausgefüllt werden. Überprüfen Sie vor Fahrtantritt das Reserverad und den Wagenheber!
Verkehrsregeln
Innerorts darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, auf den Staatsstraßen nicht schneller als 90 km/h. Radarkontrollen gibt es nur selten, zumeist an den Ausfallstraßen der großen Städte. Es besteht Gurtpflicht sowie Helmpflicht, das Alkohollimit liegt für Privatfahrer bei 0,5 Promille. Wenn aber unter Alkoholeinfluss etwas passiert, kann es erhebliche versicherungstechnische Probleme geben. Die Verkehrsschilder entsprechen im wesentlichen der europäischen Norm.
Bus
Das landesweit wichtigste öffentliche Verkehrsmittel ist der Bus. Die Fernbuslinien verbinden alle größeren Städte in sehr häufigem Takt. Die Preise für die auf den Hauptstrecken durchweg komfortablen und gut gewarteten Busse sind vergleichsweise recht günstig. Nach jeweils 2 bis 3 Stunden werden längere Pausen eingelegt, nur Langstreckenfahrten in der Nacht werden ohne größere Pausen zurückgelegt. Ein Fahrtbegleiter verstaut das Gepäck, bietet regelmäßig Eau de Cologne zur Erfrischung an.
Fernbus
Der Fernbusverkehr wird von mehreren privaten oder halbstaatlichen Gesellschaften organisiert, die die Hauptlinien zu unterschiedlichen Zeiten abfahren. Wer längere Fahrten plant, sollte mit der Gesellschaft Varan fahren, die in puncto Komfort und Sicherheit den besten Ruf hat. Die Fahrkarten werden in den Büros der Unternehmen auf den Busstationen verkauft und gelten normalerweise auch als Platzkarten. Tipp: Da die Busse sehr selten ausverkauft sind, sollte man, um längere Wartezeiten zu vermeiden, einen Bus zum gewünschten Ziel suchen, der schon teilweise besetzt ist. Das ist zumeist der, der als nächster startet; man kann ohne Probleme zusteigen und während der Fahrt zahlen. In den Hauptreisezeiten, vor allem während der religiösen Feiertage, empfiehlt es sich jedoch dringend, im voraus zu buchen.
Busstationen
Die Fernbusstationen (otogar) der größeren Städte liegen meist etwas außerhalb und sind per Taxi- oder Dolmus-Verkehr mit den Stadtzentren (Sehir Merkezi) verbunden. Auf den Busstationen wird häufig versucht, dem Ankömmling eine Pension zu vermitteln (die Provision kann jeder gebrauchen). Meist sind diese Häuser nicht sehr ansprechend, doch billig. Wenn man den Fahrer frühzeitig bittet, stoppen Kurzstreckenbusse auch bei den Sehenswürdigkeiten; in der Regel kann man die Busse auch auf freier Strecke per Handzeichen anhalten.
Schiff - Istanbul-Fähren
Ido (Istanbul Deniz Otobüsleri) bietet zahlreiche Verbindungen auf dem Bosporus und im Marmara-Meer. Info: IDO, Kennedy Cad., Yenikapi Iskelesi, Eminönü, Tel. +90 (0)212 / 517 96 96, Fax +90 (0)212 / 517 38 00, 24-Std-Info: Tel. +90 (0)212 / 516 12 12 (Internet: http://www.ido.com.tr).

Turkish Maritime Lines (Türkiye Denizcilik Isletmeleri) haben reguläre Fährverbindungen u. a. nach Bandirma, Samsun oder Izmir. Info: TDI, Rihtim Cad. 4, Karaköy, Tel. +90 (0)212 / 249 92 22, Fax +90 (0)212 / 249 53 91 (Internet: http://www.tdi.com.tr).

Eskihisar - Topçular (Autofähre über den Golf von Izmit): Abfahrt ca. alle 30 Min.; Dauer etwa 45 Min. In den Stoßzeiten sind längere Wartezeiten möglich.
Schiff - Dardanellen- & Bodrum-Fähren
Dardanellen-Fähre: Zu jeder vollen Stunde zwischen 6 und 24 Uhr pendeln Autofähren zwischen Çanakkale und Eceabat bzw. Lapseki und Gelibolu.

Bodrum-Fähren:

Nach Datça (Gökova-Golf): in der Saison tgl. 9 Uhr ab Bodrum Hafen, retour jeweils 17 Uhr, in der Hauptsaison auch 8.30 ab Datça, 15 Uhr zurück. Beschränkt auch Autotransport. Info am Hafen. Ankunft in Körmen Iskelesi, ca. 5 km nördlich von Datça; Buszubringer in den Ort. Die Verbindung mit den Hydrofoils der Bodrum Express Lines ist schneller, aber auch teurer.

Nach Didyma/Altinkum (Güllük-Golf): In der Saison jeden Do ab Bodrum 17.30 Uhr, retour um 7 Uhr am nächsten Morgen. In der Hochsaison auch ein Personenboot für Tagestouren ab Altinkum-Hafen nach Torba.
Dolmus (Minibus)
Der Busverkehr auf den Nebenstrecken zu den abgelegenen Orten wird von Kleinbussen, den Dolmus (sprich dolmusch), übernommen. Der Begriff bedeutet auf Türkisch »gefüllt«, und tatsächlich startet der Fahrer erst dann, wenn die meisten Sitzplätze besetzt sind. Die Fahrzeuge werden meist privat betrieben, doch sind die Preise staatlich festgelegt und wesentlich billiger als die der Taxis. Dolmus halten überall auf Zuruf oder Handzeichen an. Die Fahrtziele werden auf einem Schild an der Windschutzscheibe angezeigt. Die Kleinbusse findet man in kleinen Orten auf dem Hauptplatz oder bei der Bushaltestelle; in größeren Orten meist auf einer innenstadtnahen Minibus-Station (Garaj).
Taxi
Die zumeist gelben Taxis sind im Vergleich mit Dolmus teurer, verglichen mit europäischen Verhältnissen jedoch immer noch recht billig. Offiziell muß jedes Taxi nach Taxameter abrechnen, doch wundersamerweise sind die Geräte bei Ausländern häufig gerade »kaputt«. Nur im Notfall oder bei ganztägiger Buchung einer Ausflugsfahrt sollten Sie sich auf ein Aushandeln des Preises einlassen. Bestehen Sie auf Taxameterabrechnung und nehmen Sie andernfalls ein anderes Taxi. Üblicherweise wird die Taxametersumme auf die nächste Million aufgerundet.
Bahn
Das Streckennetz der Staatsbahn TCDD umfaßt nur ca. 8.500 km; so spielt der Eisenbahnverkehr keine große Rolle. Zugverbindungen sind zwar sehr günstig, doch außer auf den »Schnellstrecken« zwischen Istanbul und Ankara dem Busverkehr an Komfort und Schnelligkeit stets unterlegen. Nur die schnelleren Express-Züge haben auch Liege- oder Schlaf- und Speisewagen. An der West- und Südküste, zwischen Izmir und Mersin, gibt es keine Bahnlinien.
Flugzeug
Das bequemste und schnellste Verkehrsmittel in der Türkei ist das Flugzeug. Das Land ist flächendeckend mit Flughäfen bei den größten Städten ausgestattet, doch bietet die türkische Fluggesellschaft THY so gut wie keine Querverbindungen. Um von Antalya z. B. nach Adana zu fliegen, muß man also via Ankara reisen. In der Hochsaison werden jedoch mitunter Sonderverbindungen eingerichtet. Erkundigen Sie sich in den Reisebüros oder bei den SunExpress-Büros (für Verbindungen zwischen Antalya, Dalaman oder Bodrum).
Die häufigsten Erkrankungen sind Sonnenbrände und leichte Darmprobleme. Einerseits sollte man daher nie die intensive UV-Strahlung unterschätzen, andererseits gewisse Vorsichtsregeln beachten: In erster Linie: Nicht allzu große Mengen eisgekühlter Getränke zu sich nehmen - das ist die häufigste Ursache für Durchfall! Auch empfehlen sich hygienische Maßnahmen wie z.B. häufiges Händewaschen. Leitungswasser ist in den Städten durchaus trinkbar (weil gechlort), auf dem Land sollte man abgefülltes Wasser benutzen (auch zum Zähneputzen).

Bei leichteren Beschwerden hilft eine Diät aus ungesüßtem Tee, lauwarmer Cola und Salzgebäck. Halten die Beschwerden länger an, erhält man in der Apotheke rezeptfreie Medikamente, z.B. Lorimid oder Ercefuryl. Tritt Fieber hinzu, sollte man jedoch sofort einen Arzt aufsuchen.

Immer noch aktuell: Mit AIDS ist nicht zu spaßen! Kondome heißen prezervatif (volkstümlich kapot) und sind in den Apotheken erhältlich.
Jede größere Stadt und alle Urlaubsorte haben ein Info-Büro (Turizm Danisma Bürosu), die in der Regel 8.30-12 und 13-17.30 Uhr geöffnet sind, in den großen Badeorten auch bis 20 Uhr. Die Mitarbeiter verteilen Prospekte und meist auch einen Stadtplan und helfen evtl. bei der Hotelsuche. In kleineren Urlaubsorten oder wenn man es genauer wissen will, kann man sich besser an die Reisebüros wenden. Hilfreich sind auch die Schautafeln an zentralen Plätzen mit einem Stadtplan, in dem Sehenswertes, Hotels und Ämter markiert sind.
Türkisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland
Tauentzienstraße 9-12
D - 10789 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 214 37 52
Fax +49 (0)30 / 214 39 52
Türkisches Informationsbüro für Fremdenverkehr in Österreich
Singerstraße 2/8
A - 1010 Wien
Tel. +43 (0)1 / 512 21 28
Fax +43 (0)1 / 513 83 26
E-Mail : office@turkinfo.at
Türkisches Fremdenverkehrsamt in der Schweiz
Talstraße 82
CH - 8001 Zürich
Tel. +41 (0)1 / 221 08 10
Fax +41 (0)1 / 212 17 49

Fit für den Urlaub

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise in die Türkei entweder einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Kinder unter 16 Jahren benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder eine Eintragung im Familienpass. Für einen Aufenthalt über 3 Monate muss ein Visum beim Türkischen Konsulat oder am Visaschalter am Zielflughafen beantragt werden. Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen mindestens noch 3 Monate gültigen Reisepass.

Zollbestimmungen

Die Ausfuhr von wertvollen Souvenirs wie z. B. Teppichen unterliegt strengen Zollbestimmungen (je nach Alter und Wert). Es ist strengstens untersagt, Antiquitäten aus der Türkei auszuführen. Als antik gilt alles, was älter als 100 Jahre ist. Dazu gehören auch und insbesondere Münzen, Steine, Tonscherben etc. aus der Antike, auch wenn diese nicht gekauft, sondern gefunden wurden. Die Ausfuhrkontrollen sind streng und bei Missachtung wird mit hohen Geld- und Freiheitsstrafen geahndet.

Infektions- und Impfschutz

Wir bitten Sie, sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig zu informieren, ggf. sollten Sie ärztlichen Rat einholen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf allgemeine Informationen bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es sind zur Zeit keine Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung.


Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Einreise
Deutsche und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten einen gültigen Reisepaß oder Personalausweis (Identitätskarte). Letzterer wird im Land nicht immer akzeptiert - nehmen Sie besser beide Papiere mit. Österreicher benötigen einen Paß und müssen ein Visum erwerben: am günstigsten direkt am Grenzschalter. Bei längeren Aufenthalten müssen alle Touristen bei der Ortspolizei eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
KFZ-Papiere
Kraftfahrzeuge müssen das Nationalitätskennzeichen tragen, das Fahrzeug wird in den Reisepaß eingetragen (Achtung: bei Diebstahl oder Totalverlust Eintragung sofort löschen lassen). Benötigt werden der Kfz-Schein, die internationale »Grüne Versicherungskarte«, die auch für den asiatischen Teil der Türkei gültig sein muß, sowie der nationale Führerschein (am besten die neue EU-Version). Nur bei Einreise mit einem Mietwagen braucht man den internationalen Führerschein. Da türkische Haftpflichtversicherungen nicht immer ausreichend entschädigen, ist der Abschluß einer Kurzzeit-Vollkaskoversicherung ratsam.
Zoll bei der Einreise
Gegenstände des persönlichen Bedarfs dürfen zollfrei eingeführt werden, dazu Geschenke im Wert von 250 €. Sonderbestimmungen gelten für Wertgegenstände, aber auch Mobiltelefone oder Antiquitäten. Streng verboten ist die Einfuhr von Waffen (auch stehende Messer) und Drogen. Für Tiere benötigt man ein Veterinärsamtszeugnis und eine Tollwutimpfbescheinigung (bei der Botschaft beglaubigt).
Zoll bei der Ausreise
Bei der Ausfuhr von Wertgegenständen muß nachgewiesen werden können, daß man sie eingeführt hat (Eintragung im Reisepaß) oder daß sie mit offiziell umgetauschtem Geld erstanden wurden (Wechselquittungen aufbewahren). Insbesondere Teppiche dürfen nur bei Vorlage einer Quittung mit Angabe des Alters ausgeführt werden, Antiquitäten (älter als 1918) überhaupt nicht. Dazu zählen auch Mineralien, sowie Fundstücke von Ausgrabungsstätten. Beim Kauf von Gegenständen über ca. 75 € können Sie bei der Ausreise Rückerstattung der Mehrwertsteuer beantragen. Die Ware muß jedoch in berechtigen Geschäften gekauft werden - im Souvenirhandel wird die Steuer aber oft (völlig legal) »erlassen«. Nähere Infos beim Fremdenverkehrsamt. Beachten Sie bitte auch die Einfuhrbestimmungen des einheimischen Zolls (pro Person über 17 Jahre 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen über 22 % Vol. etc.).
Bettler
Sehr häufig wird man erleben, daß gerade die Türken, die selbst nicht allzu viel besitzen, Bettlern etwas Geld zustecken. Meist handelt es sich um alte oder verkrüppelte Menschen, die ohne staatliche Unterstützung leben. Im Islam zählt das Almosengeben zu den heiligen Pflichten, und das Christentum hat wohl auch nichts dagegen. Keinesfalls sollten Sie allerdings bettelnden Kindern Geld geben, die dadurch leicht ein größeres Monatseinkommen als ihre Väter erreichen können - anstatt zur Schule zu gehen.
Feilschen
Auf dem Basar, bei Straßenhändlern und bei Souvenirläden ist es durchaus üblich um den Preis zu handeln. In Supermärkten, Kaufhäusern und Lebensmittelgeschäften gelten hingegen feste Preise. Man sollte aber nur feilschen, wenn man auch kaufen möchte. Wenn der Händler ein Preisgebot akzeptiert, verlangen die Regeln, daß der Kauf auch zustande kommt. Am besten nennen Sie also zunächst keinen Preis, sondern ziehen sich mit Sätzen wie »sehr schön, doch zu teuer« (Çok güzel, Çok pahali [tschok güsel, tschok pachale ])aus der Affaire. Wenn der Preis dann fällt, sollte ihr Angebot mindestens ein Drittel unter dem Einstiegspreis liegen. Ein Viertel Abschlag sollte man mindestens schaffen. Im Touristenhandel werden die Preise aber zunehmend durch den Zeitmangel der Käufer verdorben. Denn für einen guten Handel benötigt man viel Zeit - wenn der Reisebus wartet, braucht man es gar nicht zu versuchen.
Frauen allein unterwegs 1
Im »Touristen-Ghetto« haben alleinreisende Frauen nicht mehr und nicht weniger Probleme als woanders auch. In der lästig häufigen »Anmache« die man in den Großhotels erdulden muß, sehen sich die türkischen Kellner und Sportbetreuer durch zahlreiche »Erfolge« bestärkt. Abseits der Touristenorte sind die Männer zurückhaltender, aber auch hier ist man vor unliebsamen Überraschungen nicht geschützt. Im Fall eines Falles erreicht man die besten Erfolge, wenn man sich laut schimpfend zur Wehr setzt (rufen Sie: »Ayip!« = Schande) und damit an die Öffentlichkeit appelliert.
Frauen allein unterwegs 2
Die besten Erfahrungen scheinen Frauen mit einem Verhalten machen zu können, das sie den Türkinnen abschauen. Belästigungen bleiben immer dann aus, wenn »Mann« sich nicht aufgefordert fühlen kann, z.B. schon durch einen erwiderten Blickkontakt oder freizügige Kleidung. In abgelegenen Dörfern sollten Frauen sich zudem in ihrer Kleidung weitgehend der Tradition anpassen und vor allem einsame Strände meiden. In Bussen haben Frauen das Recht, nicht neben einem Mann sitzen zu müssen (!). In reisepraktischen Fragen wende »Frau« sich, wo immer möglich, an eine Türkin - die überaus herzliche Hilfe ist allein schon ein ganz überraschendes Erlebnis.
Moscheebesuch
In der Türkei ist das Betreten einer Moschee (Cami oder Mescid) auch dem Nicht-Muslimen gestattet. Die meisten Bauten sind vor- und spätnachmittags bis abends geöffnet, über Mittag aber oft geschlossen. In Ausnahmefällen fragt man nach dem Hoca (sprich: hodscha) oder wartet das Ende des Gebets ab. Während der Gebetszeiten und am Freitag, dem heiligen Tag des Islam, sollte man von einem Moscheebesuch absehen - vor allem im noch tiefer in der Religion verankerten Binnenland, wo ungebührliches Verhalten durchaus ausländerfeindliche Reaktionen hervorrufen kann. Am Eingang müssen immer die Schuhe abgelegt werden, angemessene Kleidung ist erforderlich: keine Shorts, auch die Arme müssen bedeckt sein, Frauen müssen ein Tuch um die Haare legen. Bei bedeutenden Moscheen werden am Eingang Tücher ausgegeben.
Schlepper
In der touristischen Türkei leben bis zu 30% der Bevölkerung von der Urlaubsindustrie, die meisten allerdings in nebengeordneten Bereichen wie dem Souvenir- und Teppichhandel. Grundlage ist üblicherweise eine Kommission bei Geschäftsabschluss. Vor allem aus diesem Grund wird man beim Abendbummel so häufig angesprochen und in Ali Babas Teppichladen eingeladen. Will man die Schlepper loswerden, hilft schimpfen nichts, Kopfschütteln auch nicht: in der Türkei hebt man für »Nein« die Kinnspitze etwas hoch und legt den Kopf in den Nacken. Da die meisten ziemlich gut Deutsch können und viel Spaß verstehen, kann man sich auch vielerlei Ausreden ausdenken. Todsicher wirksam: Ich habe kein Geld.
Geld
Währung: 1 Türkische Lira (TL.) = 100 Kurus.
Banknoten: 100.000, 250.000, 500.000, 1 Mio., 5 Mio., 10 Mio und 20 Mio. TL.
Münzen: 10.000, 25.000, 50.000 und 100.000 TL, 250.000 TL.
Banken: in jedem größeren Ort (Mo-Fr 9-12, 13.30-17.30 Uhr).
Wechselstuben: an Einreisestellen, Flughäfen, etc.
Kreditkarten: MasterCard, Visa und American Express. Geldautomaten für EC/Maestro- und Kreditkarten sind in der Westtürkei in allen größeren Orten vorhanden.
Tipp: Ins Binnenland sollte nur mit einer ausreichenden Bargeldreserve fahren!
Notruf
Feuerwehr: Tel. 110.
Erste Hilfe: Tel. 112.
Polizei: Tel. 155.
Verkehrspolizei: Tel. 154.
Jandarma: Tel. 156.
ADAC-Notruf: Tel. +90 (0)212 / 288 71 90.
Öffnungszeiten
Banken Mo-Sa 8.30-12.30, 13.30-16 Uhr.
Post: Tgl. 8-21, oft auch bis 23 Uhr
Geschäfte: Tgl. 8.30-22 Uhr, oft aber längere Mittagspause bis 16.30 Uhr.
Telefonieren
Generell: Das türkische Telefonsystem arbeitet mit Vorwahlnummern, die jeweils für eine ganze Provinz gelten. Von Bodrum nach Marmaris (beide Provinz Mugla) z.B. braucht man also keine Vorwahl zu wählen!
Öffentliche Telefone: Blaue Telefonzellen mit Kartentelefonen.
Telefonkarten: am Kiosk, in der Post und bei Türk Telekom.
Vorwahl für die Türkei: +90.
Auslandsgespräche: 00 + Ländercode + Ortskennziffer (ohne 0) + Teilnehmernummer (Ländercodes: D 49, A 43, CH 41).
Mobiltelefone: Handys funktionieren im GSM-Roaming an den gesamten Küsten und in den großen Städten des Inlands. Die Gebühren sind nur viel höher, da man auch für die Umleitung, d.h. die Strecke aus dem Heimatnetz in die Türkei bezahlt, wenn man angerufen wird. Wer viel telefoniert, kann sich auch eine Prepaid-Karte eines türkischen Netzbetreibers (z.B. Turkcell) kaufen und zahlt dann nur die türkischen Inlandtarife.
Diplomatische Vertretungen: Deutsche Botschaft
Atatürk Bulvari 114
TR - 06540 Ankara-Kavaklidere
Tel. +90 (0)312 / 455 51 00
Fax +90 (0)312 / 426 69 59
Diplomatische Vertretungen: Österreichische Botschaft
Atatürk Bulvari 189
TR - 06680 Ankara-Kavaklidere
Tel. +90 (0)312 / 419 04 32
Fax +90 (0)312 / 418 94 54
E-Mail: ankara-ob@bmaa.gv.at
Diplomatische Vertretungen: Schweizer Botschaft
Atatürk Bulvari 247
TR - 06692 Ankara-Kavaklidere
Tel. +90 (0)312 / 467 55 55
Fax +90 (0)312 / 467 11 99
E-Mail: vertretung@ank.rep.admin.ch
Bilder und schwarz dargestellte Texte sind aus dem DuMont Reiseverlag.